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Das Kolpingorchester Dinklage e.V. präsentiert sich bunt

16.03.2024

Das Kolpingorchester Dinklage e.V. präsentiert sich bunt

„Das Beste am Orchester… ist unsere Vielfalt!“ titelte das Kolpingorchester Dinklage e.V. im Januar in den sozialen Medien und wünschte allen Followern in verschiedenen Sprachen ein frohes neues Jahr. So bunt gemischt die Musiker/innen des Dinklager Orchesters sind, so bunt soll auch das nächste Konzert sein, das am 27.04.2024 um 19.30 Uhr in der Dinklager Kirche St. Catharina stattfinden wird. In musikalischer Hinsicht hat Dirigent Ulli Lier ein sehr vielfältiges Programm zusammengestellt, das einerseits geistliche Musik, überwiegend aber weltliche Kompositionen enthält. Neben symphonischen Werken für Blasorchester, wie das energiegeladene „Meteoritmo“ von Thiemo Kraas oder das abwechslungsreiche „Nightflight“ von James Swearingen werden auch bekannte Popsongs wie „Underdog“ von Alicia Keys zu hören sein. Die Oldenburger Pop-Kantorin Sarina Lal wurde dazu als Solosängerin engagiert. Auch kleinere Ensembles aus den Reihen des Orchesters werden zu hören sein - und natürlich nicht zu vergessen, das Jugendorchester. Die jungen NachwuchsmusikerInnen werden unter der Leitung von Petra Fangmann und Max Germann das Konzert eröffnen. Das Kolpingorchester Dinklage möchte nach dem großen Konzerthighlight „Night Fever“ aus dem letzten Jahr am 27. April 2024 wieder eine andere Facette seines Könnens zeigen und dafür die besondere Akustik des Kirchenraums nutzen. Die Musiker/innen proben dafür bereits seit Wochen - ganz im Sinne eines ihrer weiteren Social Media-Posts: „Das Beste am Orchester… sind unsere nächsten Ziele.“ Info: Karten für das Konzert „BUNT“ sind bei den Orchestermitgliedern, per Email (info.kolpingorchester.dinklage@gmail.com) oder an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt kostet 10,-€ für Erwachsene und 6,-€ für Schüler/innen.  

Klimaneutralität im Gebäudesektor

02.03.2024

Klimaneutralität im Gebäudesektor

In der letzten Zusammenkunft der Senioren-Union des CDU-Stadtverbandes Dinklage bei Fetisch-Jordan berichtete der Dinklager Klimaschutzmanager, Andrè Woelk, über den Stand der Kommunalen Wärmeplanung. Marc und Franz Bruchmann sprachen anschließend über wichtige Kriterien zur Auswahl von häuslichen Photovoltaik- und Wärmepumpenanlagen. Die Kommunale Wärmeplanung soll einen Weg aufzeigen, wie der Dinklager Gebäudebestand klimaneutral mit Wärme versorgt werden könnte. Dazu sind lt. Herrn Woelk der Wärmebedarf des Gebäudebestands zu ermitteln und das Potential verfügbarer Abwärme und erneuerbarer Energien (Wind, Sonne, Bio, Geothermie) sowie die möglichen Effizienzsteigerungen durch Dämmung und bauliche Verdichtung aufzuzeigen. Auf dieser Grundlage ist der zukünftige Wärmebedarf zu schätzen und Wege zur örtlichen und regionalen Umsetzung zu planen. Die Stadt hat im Oktober 2023 die Kosten der Planung auf 100.000 € geschätzt. Ein Förderantrag auf 90% Zuschuss wurde gestellt und die Stadt wartet auf Antwort, um als Grundzentrum die Wärmeplanung für Dinklage bis spätestens zum 30. Juni 2028 zu erstellen. Marc Bruchmann von der Firma Germann und Bruchmann zeigte anhand von Bauteilen die rasante Entwicklung der Photovoltaiktechnik zur Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie auf. Heute bestehen die Anlagen meistens aus monokristallinen Sonnenkollektoren, dem Wechselrichter und einem Speicher zur Eigennutzung des erzeugten Stroms in der Zeit ohne Sonneneinstrahlung. Die Wirtschaftlichkeit einer Anlage errechnet sich aus den Modul- und den Montagekosten sowie den Erträgen aus dem Eigenverbrauch und der Einspeisevergütung. Bei südlicher Dachausrichtung und günstiger Dachneigung können sich Anlagen bei eingesparten Stromkosten von 30 Cent/KWH für den Eigenverbrauch und 8,11 Cent Verkaufserlös pro KWH für den eingespeisten Überschussstrom bereits nach 10 Jahren amortisieren. Franz Bruchmann schilderte anhand seiner praktischen Erfahrungen den Einsatz von Luft-Wasser und Erdwärmepumpen als Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Letztere sind deutlich teurer, da Erdarbeiten für bodennahe Flachkollektoren oder Bohrungen bis 100m Tiefe anfallen. Wegen der schwankenden Lufttemperatur arbeiten sie aber auch wesentlich effizienter. Wichtig war ihm, auf eine gute Hausdämmung und die Vorteile einer Fußbodenheizung hinzuweisen, da der Wirkungsgrad der Wärmepumpen sinkt, je höher die Vorlauftemperatur der Heizung angehoben werden muss. Um die Effizienz einer Wärmepumpe zu beurteilen, sollte man deren Leistungszahl COP (zu standardisierten Betriebsbedingungen) aus den Produktdatenblättern der Hersteller vergleichen. Je höher sie ist, desto weniger Strom verbraucht eine Wärmepumpe. Gut ist ein COP von 3,5 bis 5. Nach Ablauf eines jeden Jahres sollte jeder zusätzlich seine individuelle Jahresarbeitszahl (JAZ) auslesen, da nur sie die Gebäudesubstanz und die unterschiedlichen Betriebsbedingungen im Laufe des Jahres berücksichtigt und daher praxisnäher ist. Bei der Beantwortung von Fragen wies Herr Woelk darauf hin, dass seit kurzem Balkonkraftwerke von der Stadt Dinklage mit max. 200 € gefördert werden.  

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