dato media GmbH

Trefft die Leute hinter der Werbung - dato media stellt sich vor

Datum: 01.12.2020

Redaktion

Ihre Designs hat jeder in Dinklage und Umgebung schon mal gesehen. An Hauswänden, in Schaufenstern, auf LKWs und Firmenwagen. Die Gestalter und Techniker hinter der Werbung bleiben dabei den meisten Leuten eher unbekannt. Bei Made in Dinklage stellt sich das Team von dato media jetzt vor. Los geht es heute mit den beiden Auszubildenden.

Antonia Ovelgönne, 18, und Michael Lorenz, 22, machen bei dato media ihre Ausbildung zur Mediengestalterin, bzw. zum Schilder- und Lichtreklamehersteller. Im ersten Lehrjahr steht Antonia noch am Anfang ihrer Ausbildung. Auf Michael kommt in ein paar Monaten schon die Abschlussprüfung zu. Für Made in Dinklage haben die beiden ein paar Fragen beantwortet.

Wie seid ihr denn eigentlich zu dem Beruf gekommen?
Antonia: Ich hab in der 8. Klasse ein Praktikum in einer Webeagentur gemacht. Seitdem war für mich klar, dass das genau der richtige Beruf für mich ist. Nach der Schule hab ich eine Ausbildung zur Gestaltungstechnischen Assistentin (GTA) gemacht, da konnte ich in die meisten Themen schon reinschnuppern. So hab ich jetzt schon ein paar Vorkenntnisse.
Michael: War bei mir ähnlich. Ich war immer schon ziemlich kreativ, hab vor allem viel mit Musik gemacht. Ich bin auch in Cloppenburg als DJ selbstständig. Ich hab nach der 10. Klasse auch GTA gemacht und mich dann später hier bei dato media beworben. Ich dachte zum Mediengestalter, aber es war dann doch zum Schilder- und Lichtreklamehersteller. (lachend:) Passt mir gut, der Beruf passt viel besser zu mir.

Mediengestalter, Schilder- und Lichtreklamehersteller – was ist denn da genau der Unterschied?
Michael: Mein Beruf ist handwerklicher, also mehr die Umsetzung der Designs. Am Anfang hab ich auch noch viel am Computer gestaltet, das gehört natürlich auch dazu. Mittlerweile mach ich aber fast nur noch das Handwerkliche und bin viel auf Montage bei den Kunden.
Antonia: Und für mich war die Gestaltung am Computer interessanter. Das ist hier bei dato media auch super, ich durfte von Anfang an richtig mit anfassen. Klar muss man erst die Programme lernen – Photoshop, Lightroom, CorelDRAW vor allem. Aber ich hab jetzt schon mehrere Aufträge selbst designt. Und das auch quer Beet: Schaufensterwerbung, Autobeschriftungen, Kinowerbung – im Moment mache ich gerade etwas für Küche & Co.

Letzte Frage: Was war für euch der Aha-Moment? Wann wusstet ihr genau, dass ihr euch für den richtigen Job entschieden habt?
Michael: Als ich das erste Mal auf der Straße mein eigenes Design auf einem Anhänger gesehen hab. Ganz klar. Da bekommt man erst mal Gänsehaut, man sieht, was man da reingesteckt hat.
Antonia: Für mich ist irgendwie jeder Tag wieder ein Aha-Erlebnis. Ich bin ja jetzt erst seit August dabei, aber… Es ist einfach jeder Tag anders. Die Arbeit hier wird nie monoton. Kein Auftrag ist wie der andere.
Michael: Das ist bei mir heute auch noch so. Man ist in diesem Beruf von allem ein bisschen: Tischler, Elektriker, Metallbauer – weil man ja immer mit unterschiedlichen Materialien zu tun hat. Jetzt gerade bereite ich zum Beispiel verschiedene Türbeschriftungen für das Krankenhaus in Lohne vor.
Antonia: Und die Atmosphäre hier bei dato media ist auch super, sonst würde die Arbeit nur halb so viel Spaß machen. Ich wurde direkt mit eingebunden. Man ist sofort dabei, wir haben hier bei der Arbeit richtig Spaß zusammen.
Michael: Ja, die Kollegen sind für mich auch alle Freunde geworden. Das ist wichtig, finde ich. Und wir haben da auch viel Glück – ich weiß von meinen Bekannten in der Berufsschule, dass es nicht überall so selbstverständlich ist.

Wir wünschen Antonia und Michael weiter viel Erfolg und Spaß in der Ausbildung. Seid nächstes Mal auch wieder dabei, wenn wir einem weiteren Kollegen des Teams von dato media über die Schulter schauen.

Text/Bilder: Marlene Wegmann (2)


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