Bizaj Engineering GmbH

Bizaj Engineering an Realisierung des ersten deutschen Wasserstoff-Kernnetzes beteiligt

Datum: 12.12.2025

Heinrich Klöker

Leuchtturmprojekt für ein traditionsreiches Dinklager Unternehmen: BIZAJ ENGINEERING ist aktiv an der Realisierung des ersten deutschen Wasserstoff-Kernnetzes mit dem Projektnamen "GET H2 Nukleus" beteiligt. Die GET H2 Partner bp, Evonik, Nowega, OGE und RWE Generation wollen dabei gemeinsam die erste öffentlich zugängliche Wasserstoffinfrastruktur aufbauen. Das Projekt GET H2 Nukleus verbindet die Erzeugung von grünem Wasserstoff mit industriellen Abnehmern in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Das rund 130 Kilometer lange Netz von Lingen bis Gelsenkirchen soll das erste H2-Netz im regulierten Bereich mit diskriminierungsfreiem Zugang und transparenten Preisen werden.


Am RWE-Kavernenspeicherbetrieb in Gronau-Epe wird in diesem Zusammenhang eine neue Anlage zur Ein- und Ausspeicherung von Wasserstoff geplant. Es handelt sich dabei um den ersten deutschen Wasserstoff-Speicher zur kommerziellen Nutzung. Mit dem Projekt soll der Kern für eine bundesweite Wasserstoffinfrastruktur etabliert und so die Umsetzung der Energiewende möglich gemacht werden. 
BIZAJ ENGINEERING ist bei diesem Projekt unter anderem mit der Rohrstatischen Berechnung für den kompletten Wasserstoffspeicher und der Planung eines neuen Röhrenspeichers betraut. Hinzu kommt die Planung einer Soleentleerungsanlage für die Erstbefüllung von zwei Kavernen mit Wasserstoff. "Das H2-Projekt mit der RWE ist für uns seit Herbst 2024 ein wesentliches Projekt und wird uns noch bis zum Sommer 2026 begleiten. Das Projekt ist das erste seiner Art und für Europa ein Leuchtturm-Projekt. Es gibt kein vergleichbares Wasserstoffprojekt in Deutschland bzw. Europa. Die enormen Mengenströme und sehr hohen Betriebsdrücke (bis zu 250 barg) machen das Projekt für alle Beteiligte sehr herausfordernd", erläutert Geschäftsführer Björn Bizaj. 


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