Reckzeh Kanalsanierung GmbH

Robotergesteuerte Kanalsanierung

Das Ausheben von Baugruben und Aufbrechen von Straßendecken für den Austausch von defekten und kaputten Kanalrohren verursacht oft hohe Kosten und bringt langanhaltende Verkehrsbehinderungen sowie Umweltbelastungen durch Schmutz und Lärm mit sich. Die Firma Reckzeh Kanalsanierung GmbH bietet mit ihrem Hightech-Equipment eine zeit- und kostengünstige Alternative, um Schäden festzustellen und dauerhaft zu beheben.

Die Reckzeh Kanalsanierung GmbH wurde 1997 durch Dipl.-Ing Paul Reckzeh als zweites Standbein zum bereits vorhandenen Tief- und Straßenbauunternehmen gegründet. Sohn Carsten stieg nach seinem Ingenieursstudium in das Familienunternehmen ein und übernahm im Januar 2017 den Betrieb.

Seit dem ersten 1998 erworbenen Spezial-LKW ist der Fuhrpark inzwischen auf vier Maschinen, auf LKWs verbaut, mit jeweils eigenem Hightech-Roboter gewachsen. Mithilfe dieser ferngesteuerten Roboter kann das Unternehmen in Rohren und Kanälen auch unscheinbare Schäden ausmachen, Hindernisse wie eingewachsene Wurzeln entfernen und Schadstellen mit speziellen Beschichtungen dauerhaft abdichten, ohne dafür die Straßendecke zu beschädigen.

Die benötigte Technik hierfür sitzt kompakt in speziellen Robotern, die durch die Schachtöffnung in der Straße in das Kanalsystem eingesetzt werden. Durch den Einsatz dieser Roboter mit leistungsstarken Fräswerkzeugen kann die Reckzeh Kanalsanierung GmbH so auch Extremschäden erfolgreich beheben.

Anschrift

Reckzeh Kanalsanierung GmbH

Holthausstraße 75b

49413 Dinklage

04443-961010

info@reckzeh.de

www.reckzeh.de

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Moderne Technik fasziniert: Reckzeh Kanalsanierung blickt auf ”Dinklage macht auf” zurück

02.10.2026

Moderne Technik fasziniert: Reckzeh Kanalsanierung blickt auf ”Dinklage macht auf” zurück

Mit großer Freude beteiligte sich Reckzeh Kanalsanierung am erfolgreichen Aktionstag "Dinklage macht auf".  Im Gespräch mit Made in Dinklage blickt Carsten Reckzeh auf den besonderen Tag zurück und verrät unter anderem, was beim Team am meisten hängen geblieben ist. 1) Wie sind Sie mit der Resonanz an Ihrem Standort bei “Dinklage macht auf” zufrieden?Carsten Reckzeh: Wir sind mit der Resonanz bei „Dinklage macht auf“ sehr zufrieden. Für uns als Reckzeh Kanalsanierung GmbH war es eine tolle Gelegenheit, unser Unternehmen zu präsentieren und direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.Ein besonderes Highlight war die Fräsroboter-Challenge: Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – von Klein bis Groß – haben selbst ausprobiert, einen Sanierungsroboter mit einem Xbox-Controller zu steuern. Damit konnten wir unsere moderne Technik nicht nur zeigen, sondern für die Besucher erlebbar machen. 2) Auf welche Weise hat die Firma Reckzeh durch die Teilnahme profitiert? Carsten Reckzeh: Unser primäres Ziel war es, den Bekanntheitsgrad der Firma Reckzeh zu steigern. Als langjähriges, in zweiter Generation geführtes Dinklager Unternehmen mit vielen regionalen öffentlichen Auftraggebern wollten wir den Bürgerinnen und Bürgern näherbringen, wer hinter Reckzeh steckt und welche Leistungen wir rund um das Thema Rohrsanierung anbieten.Wir haben viele interessante Gespräche geführt, unseren Beruf und moderne Sanierungsverfahren vorgestellt und dabei viel positives Feedback erhalten. Die Fräsroboter-Challenge kam besonders gut an. Dabei konnten die Besucher einen typischen Schadensfall – den Einwuchs von Baumwurzeln in ein Kanalrohr – praktisch nachvollziehen und selbst erleben, wie präzise man mit unserem Fräsroboter solche Schäden bearbeiten kann. Hierbei haben die Besucher selbstständig Holzstäbe aus einem PVC-Rohr gefräst, und den Fräsroboter über einen Xbox-Controller gesteuert. 3) Was ist bei Ihnen von diesem Aktionstag am meisten hängen geblieben?Carsten Reckzeh: Vor allem die Begeisterung und das große Interesse der Besucher. Die Fräsroboter-Challenge hat eindrucksvoll gezeigt, wie faszinierend moderne Technik sein kann. Gleichzeitig hat der Tag gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist. Wir konnten vermitteln, welchen Beitrag wir als regional verwurzeltes Unternehmen für die Infrastruktur und den Umweltschutz leisten, denn intakte Kanäle schützen unser Grundwasser.Ein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitern, die sich an diesem Sonntag die Zeit genommen haben, Reckzeh zu präsentieren. Mit viel Engagement, Fachwissen und persönlichem Einsatz haben sie dazu beigetragen, dass die Besucher einen authentischen Einblick in unser Unternehmen und unsere Arbeit bekommen konnten.Für uns war „Dinklage macht auf“ daher eine tolle Möglichkeit zu zeigen, was Reckzeh als Arbeitgeber ausmacht: innovative Technik, Kompetenz, Leidenschaft für die Arbeit und vor allem ein starkes Team.Und wer jetzt Lust bekommen hat, Teil dieses Teams zu werden: Auf unserer Homepage finden sich ausführliche Stellenprofile. Wir freuen uns immer über Menschen, die unser Team verstärken möchten.

Reckzeh Kanalsanierung bietet auf Rathausvorplatz Einblicke in Welt unter den Straßen

04.09.2026

Reckzeh Kanalsanierung bietet auf Rathausvorplatz Einblicke in Welt unter den Straßen

Direkt auf dem Vorplatz des Rathauses präsentiert sich Reckzeh Kanalsanierung bei "Dinklage macht auf" am 6. September (Sonntag). "Wir möchten einen Einblick in den Beruf geben, um auch neues Personal für uns zu gewinnen. Unsere Auftragsbücher sind voll, die Branche ist zukunftsorientiert und stark im Wachstum und auch wenn wir bereits unser Team vergrößert haben in den letzten Jahren, können wir weiteres Personal gut gebrauchen", beschreibt Geschäftsführer Carsten Reckzeh. Die Arbeitsteams bestehen dabei in der Regel aus zwei Personen, einem Systemführer (auch Operator genannt) und einem Zuarbeiter. Zusammen fahren sie in einem LKW und einem Begleitfahrzeug auf die Baustellen. Die LKW werden hierbei als fahrende Arbeitsmaschinen geführt, denn auf ihnen ist die gesamte Sanierungstechnik verbaut. Je nach Schadstelle im Kanal, sind unterschiedliche Arbeiten vom Team zu erledigen. "Wir bezahlen leistungsgerecht. Deine Einarbeitungsphase ist in verschiedene Teilbereiche/Meilensteine gegliedert. Sobald du dich in einem Teilbereich deiner Arbeit gut eingearbeitet fühlst, darfst du dein Können unter Beweis stellen. Fällt die Beurteilung positiv aus, kletterst du sofort in die nächste Leistungsstufe und erhältst einen höheren Stundenlohn. Neuerdings können die Roboter von Reckzeh Kanalsanierung mit dem Xbox Controller gesteuert werden. Dieser Änderungswunsch wurde durch die Mitarbeiter an Carsten Reckzeh herangetragen und ist ein gutes Beispiel, das belegt, dass Teamgeist und Unternehmensentwicklung bei Reckzeh keine Hierarchie-Hürden kennen.Am Sonntag können Interessierte einen Blick in eine Welt werfen, die normalerweise verborgen bleibt: die Welt unter unseren Straßen. "Auf unserer Baustelle zeigen wir dir mithilfe moderner Kameratechnik, wie ein Regenwasserkanal von innen aussieht und wie Schäden oder Ablagerungen im Kanalnetz erkannt werden. Erlebe hautnah, mit welchen innovativen Technologien Kanäle heute untersucht und saniert werden. Ein besonderes Highlight ist die Vorstellung unserer Kanalroboter. Unsere Mitarbeitenden erklären dir die Technik, die Einsatzmöglichkeiten und das spannende Berufsbild rund um die Kanalrobotik. Erfahre, wie Präzisionsarbeit im Kanal funktioniert und welche abwechslungsreichen Aufgaben Fachkräfte in diesem zukunftsorientierten Beruf übernehmen", heißt es seitens des Unternehmens. Die Gäste können sich ferner auf eine Fräsroboter-Challenge freuen. Ein besonderes Highlight für alle Interessierten: Steuere einen Roboter, meistere die Aufgaben und zeige dein Können. Auf die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten attraktive Preise. Zu gewinnen wird es drei Preise geben: 1. Preis: 2x Sitzplatzkarten für Rasta Vechta. Reckzeh Kanalsanierung ist inzwischen seit über 4 Jahren begeisterter Sponsor des Bundesligisten und freut sich auf die kommende Basketball-Saison. Um diese Vorfreude weiter zu schüren, werden die Tickets verlost. Der 2. Preis sind 50 Dinklager Mark und der 3. Preis: 25 Dinklager Mark. Auch eine Slusheis-Maschine ist am Stand vorhanden. "Komm vorbei, entdecke moderne Technik zum Anfassen und erhalte spannende Einblicke in die Arbeit der Reckzeh Kanalsanierung. Wir freuen uns auf deinen Besuch", lädt das Team herzlich ein und freut sich auf viele Interessierte. 

”3 Fragen an den Chef - 3 Fragen ans Team”: Reckzeh Kanalsanierung setzt neue Serie fort

25.03.2026

”3 Fragen an den Chef - 3 Fragen ans Team”: Reckzeh Kanalsanierung setzt neue Serie fort

"3 Fragen an den Chef - 3 Fragen ans Team": So lautet der Titel der neuen Serie, die jetzt in loser Folge erscheint. Hier geben die Inhaber und die Mitarbeitenden spannende Einblicke in ihre Unternehmen und verraten unter anderem, was sie motiviert, worauf sie stolz sind und welche Stärken sie besonders gerne einsetzen. Im zweiten Teil stehen das Team von Reckzeh Kanalsanierung und Inhaber Carsten Reckzeh im Fokus.  3 Fragen an den Chef Carsten Reckzeh(1) Warum hast Du Dich selbstständig gemacht?Carsten Reckzeh: Das ist an sich eine lustige Geschichte. Während meines Ingenieursstudiums habe ich ein Praktikum bei einem großen Bauunternehmen absolviert. Ich bekam dort die Aufgabe, Vergabeunterlagen auf Englisch für eine Baumaßnahme in Albanien auszuarbeiten. In meinem Enthusiasmus war ich drauf und dran, dem Kunden meine Arbeit direkt zu präsentieren. Dies wurde (aus heutiger Sicht natürlich) nichtgenehmigt und so mussten diverse Hierarchieebenen den Prozess absegnen. Das war für mich zu dem Zeitpunkt vollkommen unverständlich und seitdem war mir klar, dass ich in die Selbstständigkeit gehe. (2) Wenn Du morgen mit allem Wissen von heute neu starten würdest, was würdest Du nicht mehr tun?Carsten Reckzeh: In den frühen 2010er Jahren war unser Geschäftsmodell stark darauf ausgelegt, für andere Baufirmen Teilbereiche eines Sanierungsauftrags auszuführen, der klassische Subunternehmer. Ich hätte mich schon früher entschließen sollen, unsere Leistungen direkt dem jeweiligen Auftraggeber anzubieten, um so unsere Potentiale in den verschiedenen Bereichen voll auszuschöpfen.(3) Welche Entwicklung in Deinem Unternehmen/Deiner Branche gibt Dir derzeit den größten Motivationsschub für die Zukunft?Carsten Reckzeh: Ich habe ein tolles Team in meiner Firma, dass nicht nur zwischenmenschlich funktioniert, sondern auch so viel Erfahrung und Kompetenz in unserem Arbeitsbereich hat. Wir diskutieren die verschiedenen Sanierungsmöglichkeiten bei Baustellen, aber auch die Ausstattungskonfigurationen von Equipment und dabei ist der Teaminput unglaublich wertvoll. Als ein Beispiel hierzu fällt mir die Eigeninitiativeder Mitarbeiter ein, die Steuerung unserer Roboter in Zukunft mit Controllern der gängigen Spielekonsolen durchzuführen. All dies bietet mir noch mal einen viel schärferen Blick auf die konkreten Anwendungsfälle, denn auch wenn ich selbst meine Maschinen im Grunde bedienen kann, die Anwendungsprofis sind eindeutig meine Mitarbeiter. Diese Kompetenz zu sehen, das lässt mich für unseren Betrieb sehr positiv in die Zukunft blicken.Ein spannendes Thema in unserer Branche ist aktuell die Diskussion, wie der CO²-Fußabdruck von Baumaßnahmen reduziert bzw. bepreist werden kann. Das Thema ist sehr vielfältig, denn neben dem Einsatz von Erneuerbaren Energien ist es auch wichtig, dass die CO²-Emission in öffentlichen Ausschreibungen in der Preisfindung berücksichtigt wird. Hierzu gehört zum einen der Einsatz von klimaschonenden neusten Technologien und zum anderen auch die Regionalität, um möglichst kurze Lieferwege und somit geringen CO²-Ausstoß zu gewährleisten. Die alleinige Betrachtung des Preises bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen kann dabei durchaus ein Problem sein. Hier sind unsere europäischen Nachbarn schon etwas weiter als wir. 3 Fragen an das Team (1) Welche Entwicklung in Eurem Unternehmen/Eurer Branchen gibt Euch derzeit den größten Motivationsschub für die Zukunft?Das Team der Kanalsanierung Reckzeh: Wir haben in den letzten Jahren sehr stark in Technik investiert. Alle unsere Sanierungsfahrzeuge sind auf dem neuesten Stand der Technik. Das macht sich im Arbeitsalltag wirklich bemerkbar, denn wir haben deutlich geringere Reparaturen und bleiben im Arbeitsrhythmus. Außerdem genießen wir es, dass wir seit dem Einsatz von Solarpanels auf den LKW-Dächern meistens auf das Stromaggregat verzichten können und somit keinerlei Nebengeräusche mehr haben. (2) Worauf seid ihr in letzter Zeit stolz - groß oder klein?Das Team der Kanalsanierung Reckzeh: Im Großen sind wir darauf stolz, dass unsere Auftraggeber seit Jahren auf unsere Erfahrung setzen und ein Vertrauensverhältnis besteht, sodass unsere Fachmeinung zu verschiedenen Sanierungsproblemen immer gefragt ist.Im Kleinen sind wir darauf stolz, dass wir im letzten Jahr eine kniffelige Baustelle erfolgreich abschließen konnten: Ein Kanal war bei Bauarbeiten versehentlich mit Beton vollgelaufen und das Wasser floss nicht mehr ab. Wir haben hier die Schwierigkeit gehabt, dass dieser Kanal unter einer Kirche entlang führte, und es deswegen nicht möglich war, den Erdboden aufzugraben und den verstopften Kanalbereich mit einem neuen Rohr zu tauschen. Der Beton musste mühevoll mit unserem ferngesteuertem Fräsroboter herausgefräst werden, und das nicht nur sicher, sondern auch schnell. Die örtliche Schule leitet ihr Abwasser in diesen Kanal ein, und die Sommerferien neigten sich dem Ende zu. Mit einer tollen Teamleistung konnte die Schule pünktlich starten.(3) Welche Eurer Stärken machen Euch besonders Freude, wenn ihr sie einbringen könnt?Das Team der Kanalsanierung Reckzeh: Unser Job ist sehr vielfältig und verbindet viele Elemente anderer Handwerksberufe. Es ist toll, wenn wir beispielsweise kleinere Instandhaltungen selbst vornehmen können, wie das Tauschen und Neuverkabeln von Steuerungsplatinen oder das Auseinanderbauen und Warten der Mechanik unserer kleinen Antriebsmotoren. Hier bringt sich jeder mit seinen Stärken ein.Außerdem ist es toll, dass unsere Ideen und Erfahrungen geschätzt werden und Verbesserungsvorschläge nicht nur bei uns intern, sondern auch von unseren Lieferanten beim Kauf neuer Maschinentechnik berücksichtigt werden.

Reckzeh Kanalsanierung setzt die Modernisierung der Fahrzeugflotte konsequent fort

28.04.2025

Reckzeh Kanalsanierung setzt die Modernisierung der Fahrzeugflotte konsequent fort

Die Firma Reckzeh Kanalsanierung setzt die Modernisierung der Fahrzeugflotte und die Bemühungen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks konsequent fort. Seit Januar ist ein neues Sanierungsfahrzeug im Besitz mit dem das Dinklager Unternehmen nun drei Fahrzeuge im Einsatz hat - Baujahr 2025, 2023 und 2019. „Wir sind sehr froh, dass wir über neue Fahrzeuge mit sehr geringem CO2-Ausstoß verfügen“, freut sich Geschäftsführer Carsten Reckzeh. Das Dach des LKW ist mit einer modernen PV-Anlage ausgestattet, die zwölf Module umfasst. „Unsere Fahrzeuge stehen während des Arbeitstages die meiste Zeit auf öffentlichen Straßen und sind der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Warum sollten wir das Dach da nicht einfachmitnutzen?“ Die installierte Photovoltaikanlage speist einen Stromspeicher, über den wiederum sämtliche benötigte Maschinen betrieben werden. Die Geräuschemissionen durch das Fahrzeug sind daher fast null. „Der große Batteriespeicher ermöglicht es uns, drei bis vier Tage komplett ohne Stromgenerator zu arbeiten. Das ist einerseits für unsere Mitarbeiter super, sie hören kein Surren und können voll auf die Arbeit konzentrieren. Andererseits ist das für die Anwohner ein großer Vorteil, wenn wir zum Beispiel am frühen Morgen oder in den Ferien Arbeiten durchführen.“ Ist der Speicher entladen, schaltet sich automatisch das Stromaggregat an, das ihn wieder auflädt. Und das auch nur, wenn weder die PV-Anlage noch der installierte Stromanschluss zur Aufladung genutzt werden können. Viele Kunden aus dem öffentlichen Bereich produzieren ihren eigenen Strom, z.B. durch Kläranlagengase oder Solaranlagen“, weiß der Unternehmer. „Es besteht dadurch die Möglichkeit, die CO2- Emissionen eines Projekts in enger Absprache mit dem Auftraggeber deutlich zu senken, indem wir auf diese Ladeinfrastruktur zurückgreifen.“ „Es ist genau so, wie wir es uns vorgestellt haben“, freut sich Carsten Reckzeh über das neue Fahrzeug und lobt die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Hersteller des Fahrzeugs, der Firma Cosmic Engineering GmbH. „Es ist ein toller Entwicklungsprozess und bei der Konzeption der Fahrzeuge gibt es immer wieder Kleinigkeiten zu verändern, die unsere Abläufe vereinfachen“, schildert der Geschäftsführer und erwähnt unter diesem Aspekt das Versetzen des Tankstutzens nach rechts. „Der Hersteller ist für Feedback sehr offen und versucht umzusetzen, was möglich ist. Das ist ein vertrauensvoller Dialog auf Augenhöhe.“ Auch die Mitarbeiter von Reckzeh Kanalsanierung haben bei der Konzeption des Fahrzeugs ein gewichtiges Mitspracherecht. „Ihr Input ist mir sehr wichtig, schließlich arbeiten sie in und mit dem Fahrzeug und sollen bestmögliche Bedingungen haben.“ Eine von den Mitarbeitern angestoßene Weiterentwicklung ist gerade noch in Arbeit. So ist die Bedienung des Roboters, den die Mitarbeiter unterirdisch via Fernsteuerung durch die Rohre bewegen, bald mit einem X-Box-Controller möglich. „Man braucht Gefühl bei der Bedienung und wenn man dieses durch Videospiele mit dem Controller schon hat, ist das super.“ Drei Mitarbeiter von Reckzeh Kanalsanierung waren zur Schulung hinsichtlich des neuen Fahrzeugs in Österreich. „Wir haben eine intensive Einweisung bekommen und sind nun in der Lage, das Fahrzeug komplett selbst zu warten.“ Das neue Fahrzeug hat sich in der Praxis bereits bewährt und war bisher in Bremen, Wilhelmshaven und im Landkreis Vechta im Einsatz. Ein Einsatzort war jüngst die Gertrudenstraße in Lohne, wo im Auftrag des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) eine Sanierung des Abwasserkanals von der Einmündung zur Deichstraße bis zum Kreisel an der Vogtstraße stattfand. „Dabei wurde ein sogenannter Schlauchliner eingezogen. Es wird dabei ein neuesRohr in das alte Rohr installiert um diverse Schäden am alten Rohrsystem sozusagen auf einmal zu beheben“, sagt der Fachmann. „Es handelt sich um einen GFK-Schlauch, der aus Glasfaser und Kunstharz besteht und unter UV-Licht aushärtet.“ Die zu sanierenden Abwasserhaltungen hatten einen Durchmesser zwischen 20 und 30 Zentimeter. Reckzeh Kanalsanierung war bei der Sanierung unter anderem für das Vorbereiten des Kanals zuständig. „Wir haben Ablagerungen abgefräst und Lageabweichungen der Rohre entfernt, damit die Firma, die den Schlauch eingezogen hat, ein sauberes Rohr vorgefunden hat.“ Darüber hinaus wurden von der Firma Reckzeh anschließend die Anschlüsse des Abwasserkanals zu den Häusern an der Straße wiederhergestellt, damit das Abwasser aus den Häuser wieder regulär abfließen kann. Ferner wurden Hutprofile zwischen dem alten und neuen Rohr eingesetzt, damit sich in diesem kleinen Zwischenraum kein Wasser sammeln kann. Die Aushärtung der Hutprofile erfolgt ebenfalls unter UV-Licht. „Das muss man sich wie einen offenen Zylinder vorstellen. So wird verhindert, dass Grundwasser durchdrücken kann und dafür gesorgt, dass das Wasser nurdurch das neue Rohr fließt.“ Etwa zweieinhalb Wochen war Reckzeh Kanalsanierung in der Gertrudenstraße in Lohne tätig und freut sich über den reibungslosen Ablauf dieser Arbeit. Das neunköpfige Team blickt voller Zuversicht in die Zukunft – und hat dabei bereits die nächste Erweiterung des Fuhrparks im Blick: So soll spätestens ab August ein neuer Spülwagen zum Einsatz kommen. Ein Vorhaben, das die positive Entwicklung des Unternehmens deutlichunterstreicht.

Energieautark und emissionsfrei – Firma Reckzeh bringt neues Rohrsanierungssystem auf die Straßen der Region

26.10.2023

Energieautark und emissionsfrei – Firma Reckzeh bringt neues Rohrsanierungssystem auf die Straßen der Region

Eine kostengünstige, schnelle und gleichzeitig klimafreundliche Alternative zum Komplettaustausch von defekten Kanalrohren – dafür steht seit 1997 das Dinklager Unternehmen Reckzeh Kanalsanierung GmbH. Durch den Einsatz von High-Tech-Robotern, die durch den Kanalschacht direkt in die zu reparierenden Rohre eingelassen werden, gehört das Ausheben von Baugruben und das Aufbrechen von Straßendecken der Vergangenheit an. Mit der grabenlosen Kanalsanierung, auf die sich Carsten Reckzeh und sein Team spezialisiert haben, kann so eine Arbeit, die sonst mehrere Tage in Anspruch genommen hätte, schnell und einfach in nur wenigen Stunden erledigt werden. Reckzeh Kanalsanierung will aber noch mehr: Mit dem neuesten Kanalsanierungssystem geht das Unternehmen jetzt einen weiteren Schritt in die Zukunft. Carsten Reckzeh ersetzt hiermit seine älteste Sanierungsanlage, deren Technik mittlerweile in die Jahre gekommen war. „Es gibt heute so viele technologische Möglichkeiten, die damals noch gar nicht vorstellbar waren“, so Carsten Reckzeh. „Unsere neue Anlage wollten wir jetzt auf den aktuellsten Stand der Technik zu setzen. Wir gehen damit sogar noch einen Schritt weiter in Richtung Zukunftstechnologie.“ Das macht sich direkt in mehreren Punkten bemerkbar: Der Roboter an sich, den die Mitarbeiter unterirdisch via Fernsteuerung durch die Rohre bewegen, wurde bisher mit Druckluft angetrieben. Durch den neuen, bürstenlosen Elektromotor läuft die Maschine nicht nur deutlich leiser, sondern hat bei höherer Leistung auch gleichzeitig einen geringeren Verbrauch. „Unsere Sanierungssysteme sind auf LKW verbaut; um die erforderliche Energie für deren Betrieb durch Generatoren zu erzeugen, verbrauchen wir also Kraftsoff“, erklärt der Inhaber. „Bisher benötigten wir 5 Liter Diesel, um das Sanierungssystem für eine Stunde zu betreiben. Das konnten wir bei dem neuen System auf 2,7 Liter, also fast um die Hälfte, reduzieren.“ Auch der Energieverlust hat sich merklich verringert: Wo bei älteren Kanalrobotern 16 kW Generatorleistung eingespeist werden mussten, um 1,25 kW Roboterleistung zu erzielen, ist bei dem neuen System ein geringer Energietauschverlust von 3,5 kW auf 3 kW kaum erwähnenswert. Das Dach des LKW ist zudem mit einer modernen PV-Anlage ausgestattet. „Unsere Fahrzeuge stehen während des Arbeitstages die meiste Zeit auf öffentlichen Straßen und sind der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Warum sollten wir das Dach da nicht einfach mitnutzen?“ Diese installierte Photovoltaikanlage speist einen Stromspeicher, über den wiederum sämtliche benötigten Maschinen betrieben werden. „Mit einer vollen Akkuladung können wir so bis zu 12 Stunden lang komplett energieautark und emissionsfrei arbeiten." Ist der Speicher entladen, schaltet sich automatisch ein Stromaggregat an, das ihn wieder auflädt. „Wir müssen also nur noch alle 1,5 Arbeitstage für ca. 2-3 Stunden Kraftstoff verbrauchen, um unsere Maschinen zu betreiben. Und das auch nur, wenn weder die PV-Anlage, noch der installierte Stromanschluss zur Aufladung genutzt werden können. Viele Kunden aus dem öffentlichen Bereich produzieren ihren eigenen Strom, z.B. durch Kläranlagengase oder Solaranlagen“, weiß der Unternehmer. „Es besteht dadurch die Möglichkeit, die CO2 Emissionen eines Projekts in enger Absprache mit dem Auftraggeber deutlich zu senken, indem man auf diese Ladeinfrastruktur zurückgreift.“ Neben der Reduzierung der CO2-Emissionen und höherer Effizienz lag der Fokus aber auch darauf, einen möglichst komfortablen Arbeitsplatz für seine Mitarbeiter zu schaffen. „Mein Team verbringt fast den gesamten Arbeitstag auf unseren Fahrzeugen. Das ist ihr Büro, ihr Schreibtisch. Komfort ist daher unerlässlich.“ So wurde besonders die Innenausstattung des neuen Robotersystems in enger Absprache mit den Mitarbeitern konfiguriert. Unter anderem wurde eine Klimaanlage verbaut, um das Arbeiten während mehrtägiger Hitzeperioden angenehmer zu gestalten. Auch ein separater Kühlschrank für Getränke und Lunchboxen, sowie kleine Annehmlichkeiten wie Kaffeemaschine und Musikbox haben weiterhin ihren Platz im Bedienerraum. „Durch die neue Technik konnten wir außerdem die Geräuschkulisse auf ein absolutes Minimum reduzieren“, so Carsten Reckzeh. „Unsere bisherigen Systeme laufen zwar schon relativ ruhig, man hört aber trotzdem beim Einsatz ein Motorengeräusch im Hintergrund." Mit dem neuen Fahrzeug wird die Arbeit nicht nur für seine Mitarbeiter angenehmer, sondern auch für die Anwohner. Außerdem wird der neue Arbeitsplatz nicht nur von außen, sondern auch von innen komplett mit einer speziellen Antihaftfolie verkleidet. „So können wir am Ende des Tages Harze und andere Materialien, mit denen wir arbeiten, rückstandslos von allen Flächen entfernen und halten den Fahrzeugzustand stets sauber und ordentlich; fast wie am ersten Tag.“ Carsten Reckzeh und seine Mitarbeiter freuen sich jetzt auf die ersten Einsätze des neuen Rohrsanierungssystems. „Wir sind alle schon sehr gespannt auf das, was kommt!“

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