Hilgefort GmbH

Experte für Stahl

Die Kunden von Hilgefort wünschen meist nach großen Lösungen und der Anlagenbauer liefert sie. Seit 1848 sitzt das Familienunternehmen in Dinklage. Ulrich Hilgefort führt den Betrieb bereits in fünfter Generation und bleibt der Tradition treu: Er verarbeitet Stahl. Ursprünglich als Dorfschmiede gegründet, liefert Hilgefort inzwischen komplette Stahlwerksausrüstungen, Fundamente für Offshore-Windparks, große Drehrohr-Öfen und Stahlschmelz-Öfen sowie Fördergeräte für den Tagebau in die ganze Welt.

 

In den Werkshallen können die etwa 200 Mitarbeiter Werkstücke mit einem Gewicht bis zu 300 Tonnen herstellen. Einzige Begrenzung: Man muss die Kolosse noch transportieren können. Zu den Abnehmern gehören Großbetriebe wie die Salzgitter AG, ThyssenKrupp oder Siemens. Durch die ständige Weiterentwicklung und die nötigen Zulassungen konnte sich Hilgefort auf der ganzen Welt einen Namen machen. Nicht nur die Herstellung gehört zum Service „Made in Dinklage“ sondern auch die Komplettmontage.

Anschrift

Hilgefort GmbH

Industriestraße 2

49413 Dinklage

04443-96370

04443-963737

info@hilgefort.de

www.hilgefort.de

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Ingenieurskunst aus Dinklage in alle Welt: Senioren-Union besucht Firma Hilgefort

09.08.2018

Ingenieurskunst aus Dinklage in alle Welt: Senioren-Union besucht Firma Hilgefort

Die Senioren-Union der CDU des Stadtverbandes Dinklage war zu Gast bei der Firma Hilgefort und besuchte somit das mit 170 Jahren Firmengeschichte älteste Fertigungsunternehmen von Dinklage. Mitglieder und interessierte Dinklager Senioren wurden in drei Gruppen zur Besichtigung durch die riesigen Hallen geführt. Seniorchef Heinz Hilgefort und sein Sohn, der heutige Geschäftsführer Ulrich Hilgefort, ließen es sich nicht nehmen, zwei dieser Gruppen persönlich durch die Firma zu führen. Sie erinnerten auch an die letzten 70 Jahre der Firmengeschichte, die in Dinklage an der Burgstraße begann und in der sich die Firma bis heute zu einem internationalen und sehr erfolgreichen Betrieb in der Metallverarbeitungsindustrie entwickelte. Basis der Erfolge ist das fundierte Wissen der langjährigen Mitarbeiter. Nicht nur das Engineering von Großbauteilen, sondern auch den optimalen Projektablauf und die Fertigung qualitätszertifizierter  Anlagen und Apparate beherrschen sie. Stahl, Edelstahl, Aluminium und Kupfer werden von qualifizierten Mitarbeitern in getrennten Werkshallen bearbeitet, spannungsarm geglüht, lackiert und montiert. Auf Wunsch des Kunden werden auch der Transport und die Montage vor Ort übernommen. Durch die Kombination dieser Fähigkeiten und maßgeschneiderte Lösungen gelang es, Vertrauen bei Großkonzernen zu gewinnen und anspruchsvolle Aufträge auch aus dem Ausland zu erhalten. In den großen Hallen sahen die Besucher den Werdegang der riesigen Anlagen. Der Zuschnitt der bis zu 300 Millimeter dicken Bleche, die Biegeanlage für Bauteile mit sieben Metern Durchmesser, das Zusammenschweißen der Einzelteile zu beeindruckenden Behältern, die Endmontage und Ausrüstung der fertigen Anlagen und Apparate konnten live beobachtet werden. Ein kurz vor der Fertigstellung stehender 32 Meter langer Drehrohrtrockner für einen Kunden in Russland beeindruckte die Besucher besonders. Er wird demnächst nachts als Schwersttransport über unsere Straßen an den Kreisverkehren mit den bei Hilgefort gefertigten Stadtwappen von Vechta, Lohne, Bakum sowie am Denkmal von Bernhard Romberg vorbei gen Kiel rollen und Dinklager Know-how in die Welt tragen. Foto: Hoymann

Metallverarbeitung in (über)großen Dimensionen als Lohnfertigung bei Hilgefort

19.03.2018

Metallverarbeitung in (über)großen Dimensionen als Lohnfertigung bei Hilgefort

Vorschau auf Hilgeforts neue Anlage Seit Anfang des Jahres laufen bei Hilgefort Vorbereitungen für den Aufbau und die Installation einer neuen Plasma Schneid- und Brennanlage. Somit ist der Zinser 4125B HyPerformance die dritte Plasmaanlage, in die Hilgefort investiert und die für den Bereich der Lohnfertigung voraussichtlich ab April 2018 in Betrieb geht. Die Fotos geben einen kleinen Einblick in den Aufbau und die Installation der Anlage.   Mehr Kapazität und Flexibilität Die neue Schneid- und Brennanlage ist mit einer HPR400XD Plasmaanlage ausgestattet. Des Weiteren gibt es ein automatisch drehenden Plasma-Fasenaggregat, einen Autogenbrenner, ein CNC-Bohraggregat (MAX 40R / U A40-630) und ein Schwingfördertisch Zintrac HC 33/131. Bohren ist mit ø6 bis ø40 bei einer maximalen Blechdicke von 250 mm möglich. Das Materialspektrum umfasst C-Stahl, Edelstahl, Aluminium oder Kupfer, die mit dem neuen Zinser problemlos bearbeitet werden können. Besonders die Bearbeitung von 3-D-Konturen im Radius sind ein weiteres Highlight der Anlage.   Die neue Anlage erweitert Hilgeforts Kapazitäten und ermöglicht eine schnellere und flexible Reaktion auf unterschiedlichste Kundenwünsche. Durch die breitere Arbeitsfläche (19 m x 5,6 m) können größere Bleche bearbeitet werden als bisher. Mit insgesamt drei Anlagen erzielt Hilgefort nun mehr Flexibilität, um Aufträge der Lohnfertigung im größeren Umfang bewältigen zu können. „Durch die erweiterten Kapazitäten können wir schnelle und preisgünstige Produktionen mit sehr kurzen Vorlaufzeiten realisieren“, berichtet Florian Rönker, einer der Ansprechpartner für die Lohnfertigung. In den Bereich der Lohnfertigung bietet Hilgefort neben dem Zuschnitt auch das Anfasen, Walzen, Biegen, Kanten, Bohren, Schweißen, spannungsarm Glühen und verschiedene Oberflächenbehandlungen an. Bei Fragen zur Anlage oder zur Lohnfertigung stehen Florian Rönker unter 04443/963751 (florian.roenker@hilgefort.de) und Sebastian Espelage unter 04443/963724 (sebastian.espelage@hilgefort.de) zur Verfügung.

Metallverarbeitung in (über)großen Dimensionen gibt es bei Hilgefort auch als Lohnfertigung

14.02.2017

Metallverarbeitung in (über)großen Dimensionen gibt es bei Hilgefort auch als Lohnfertigung

Die Hilgefort GmbH in Dinklage hat sich als kompetenter Anlagenbauer mit der Spezialisierung auf besonders groß dimensionierte Projekte und sehr komplexe Anlagenteile deutschlandweit und international einen guten Namen gemacht. Weniger bekannt ist dagegen, dass Hilgefort die Verarbeitungskapazitäten bei Zuschnitt, Anfasen, Walzen, Biegen, Kanten, Bohren, Schweißen, spannungsarm Glühen, Oberflächenbehandlung und Prüfen auch im gesonderten Geschäftsbereich der Lohnfertigung anbietet. Die Vorteile für die metallverarbeitende Industrie und mittelständische Betriebe liegen auf der Hand: Mit der Lohnfertigung bietet Hilgefort vor allem im norddeutschen Raum kurzfristige und kostengünstige Auswege bei Kapazitätsengpässen inklusive der Lieferung in den beauftragenden Betrieb. Der modern ausgerüstete Spezialmaschinenpark von Hilgefort bietet außergewöhnliche Bearbeitungsmöglichkeiten, die viele Betriebe nicht selbst vorhalten können. Ein umfangreiches Materiallager beinhaltet kontinuierlich etwa 1000 Tonnen Stähle. Hier kann sofort auf Material zugegriffen werden, das in den benötigten Dimensionen oder in der zur Verfügung stehenden Zeit unter Umständen nicht beschafft werden könnte. Die umfangreichen deutschen und internationalen Zertifizierungen ermöglichen auch die Erfüllung von außergewöhnlichen Qualitätsanforderungen. Durch die ständige Präsenz von Prüforganisationen im Unternehmen ist selbst die kurzfristige Ultraschall- oder Röntgenprüfung von Bauteilen möglich. Florian Rönker, Ansprechpartner für Lohnfertigung bei Hilgefort, erläutert die Schwerpunkte dieses Angebots: „Seit einigen Jahren bieten wir unsere Lohnfertigung vor allem Kunden aus den Branchen Maschinenbau, Stahlbau und Anlagenbau sehr erfolgreich an. Durch unsere hohen Kapazitäten können wir schnelle und preisgünstige Produktionen mit sehr kurzen Vorlaufzeiten realisieren. Einen großen Teil der Aufgaben fertigen wir vom einen auf den nächsten Tag.” Und weiter: „Das Materialspektrum reicht von Stahl und Edelstahl über Kupfer und Aluminium bis zu Messing. Unser Maschinenpark macht die kostengünstige Bearbeitung von Blechdicken bis 300 Millimeter möglich. Die Fertigungsschritte reichen von einfachem Zuschnitt bis zu fertig geschweißten Bauteilen inklusive ‚spannungsarm Glühen’ im eigenen Glühofen mit einem Volumen von 6,5 m x 6,5 m x 5,0 m und einem maximalen Stückgewicht von 32 Tonnen oder anschließender Oberflächenbehandlung durch Sandstrahlen von Elementen bis zu Dimensionen von 10,0 m x 5,0 m x 5,0 m.” Kein Auftrag ist zu klein – und keine Aufgabe zu groß Das Auftragsvolumen reicht von Kleinstaufträgen im Zuschnitt bis zu komplexen Aufgaben mit mehreren hundert Arbeitsstunden. Bei der Hilgefort GmbH bildet die Lohnfertigung einen eigenen Geschäftsbereich und nicht, wie häufig in der metallverarbeitenden Branche, eine temporäre Vermarktung von überschüssigen Kapazitäten. Auftraggeber können sich deshalb auf durchgängig zuverlässige Qualität, gleichbleibende Ansprechpartner und eine planbare Preisgestaltung verlassen. Nähere Informationen zu Kapazitäten, Materialverfügbarkeiten und zusätzlichen Serviceleistungen erhalten Sie von Florian Rönker, Telefon 04443/963751 oder per E-Mail florian.roenker@hilgefort.de. Eine Übersicht zum Maschinenpark finden Sie unter http://hilgefort.de/maschinenausstattung

Die ASME-Zertifizierung macht Hilgefort zu einem attraktiven Partner weltweit

29.12.2016

Die ASME-Zertifizierung macht Hilgefort zu einem attraktiven Partner weltweit

Die American Society of Mechanical Engineers (ASME) hat im August 2016 das Qualitätssicherungssystem der Hilgefort GmbH nach internationalen Richtlinien zertifiziert. Die aufwändige Zertifizierung wurde gemeinsam mit der CIS (TÜV-Thüringen) durchgeführt. Die ASME-Zertifizierung macht Hilgefort zu einem attraktiven Partner für US-amerikanische Auftraggeber und weltweite Kunden, die Bauteile mit ASME „U” oder „S” Stamp benötigen. Allein die Vorbereitung für diese wichtige Zertifizierung betrug sieben Monate. „Ohne Einschränkungen bestanden”, erläutert Ulrich Hilgefort, Geschäftsführer des Anlagenbauers Hilgefort GmbH in Dinklage. „Die ASME-Zertifizierung hat uns Anstrengung und hohe Investitionen abverlangt, bietet aber Zugang zu dem interessanten Markt auf dem amerikanischen Kontinent und auch weltweit in der Öl- und Gasindindustrie sowie für petrochemische Anlagen.” Der ASME Code „U” und „S” regelt die Anforderungen an Herstellerzertifizierung, Qualitätssicherung, Konstruktion, Materialauswahl, Fertigung, Prüfung, Erprobung, Abnahme und Zertifizierung von Dampf- und Heizkesseln, Rohrleitungen und Druckbehältern. Die Einhaltung der Richtlinien wird unangekündigt einmal jährlich durch die ASME überprüft. Die Hilgefort GmbH zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Innovationsbereitschaft aus. Seit der Gründung vor mehr als 160 Jahren ist das Kerngeschäft die individuelle Fertigung von Anlagenteilen. Um den Kundenerwartungen der industriellen Auftraggeber aus verschiedensten Branchen gerecht zu werden, wurde bei Hilgefort kontinuierlich investiert. „Als mittelständisches Unternehmen”, so Ulrich Hilgefort weiter, „müssen wir in weltweit sehr agilen Märkten bestehen. Das geht nur mit hervorragender Ausrüstung und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die „lernende Organisation” ist bei Hilgefort nicht nur eine Worthülse.” Auf dem 7,5 Hektar großen Werkgelände können Bauteile mit bis zu 6,8 Meter Durchmesser und bis zu 300 Tonnen Stückgewicht produziert werden. Zum Kundenservice gehört bei Hilgefort die Rundumbetreuung: auf Wunsch vom Engineering bis zur weltweiten Lieferung (door to door) und dem Aufbau am Bestimmungsort. Auch Projektleiter Thomas Kolbeck stellt fest: „Anlagenbau ist nichts für Anfänger. Bei Hilgefort werden pro Jahr mehr als 200 Projekte abgewickelt. Wir beliefern die chemische und petrochemische Industrie, die Stahl- und Hüttenindustrie, Lebensmittel- und Bauindustrie sowie Bergbau oder Schiffbau mit Bauteilen wie Druckbehältern, Dampfkesseln, Trocknern, Filtern, Rohrleitungen, Drehrohröfen, Silos, Schiffbaukomponenten und vielem mehr.” Nur wenige deutsche Auftragsfertiger besitzen die ASME Zertifizierung für Druckbehälter und Dampfkessel. Damit bietet die Hilgefort GmbH eine weitere wichtige Zulassung für ihre internationalen Kunden.

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