Glücksägns Neijohr

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”Gemeinsam stärker”: Harmonisches Neujahrstreffen mit Rekordbeteiligung bei Heller Tools

09.01.2026

”Gemeinsam stärker”: Harmonisches Neujahrstreffen mit Rekordbeteiligung bei Heller Tools

Eine schöne Tradition, die sich einer ständig steigenden Beliebtheit erfreut: Bereits zum dreizehnten Mal fand am Donnerstagabend das Neujahrstreffen der Dinklager Bürgeraktion unter dem Motto "Glücksägns Neijohr" statt, das abwechselnd in Dinklager Betrieben über die Bühne geht. Gastgeber war in diesem Jahr die Firma Heller Tools mit Sitz an der Steinfelder Straße. Über 180 Vertreter von Dinklager Betrieben aus Handwerk, Gewerbe, Einzelhandel und Dienstleistung nahmen an dem Treffen teil und sorgten für einen Teilnehmerrekord. Eingangs begrüßte Markus Ruhe, Vorsitzender der Dinklager Bürgeraktion, die Gäste und bedankte sich bei den Gastgebern für die Unterstützung und Organisation. Heller stehe für die Verbindung von Tradition, Innovation und internationalem Markt - und damit für vieles, was unsere Region ausmache. Beim Blick auf die Welt werde eines sehr deutlich: "Die Rahmenbedingungen sind unruhig. Politik, Märkte und Gesellschaft verändern sich schneller, als wir es noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten hätten", sagte Markus Ruhe und erwähnte die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro, die politisch und wirtschaftlich Reaktionen ausgelöst habe. Weltpolitik sei längst Standortpolitik. Auch angesichts solcher Ereignisse bleibe das wirtschaftliche Umfeld mit Energiepreisen, verletzlichen Lieferketten, Bürokratie und Regulierung sowie dem Fachkräftemangel anspruchsvoll. "Aber wir sollten uns nicht in einem Krisenmodus verlieren. Denn wir erleben gleichzeitig Unternehmen, die in Digitalisierung, Automatisierung, Klimaschutz und neue Geschäftsmodelle investieren. Wir haben eine starke regionale Struktur: mittelständisch, bodenständig, innovativ. Und wir haben eine Kultur, die in unserer Region besonders ausgeprägt ist: Anpacken statt jammern", beschrieb Markus Ruhe und ergänzte: "Wenn ich auf Dinklage schaue, dann sehe ich einen Standort, der nicht von einzelnen Leuchttürmen lebt, sondern von einem Netzwerk, von vielen engagierten Betrieben, von Familienunternehmen, von Handwerksbetrieben, vom Einzelhandel, von Dienstleistern und von der Industrie. Und deshalb sind Vereine wie unserer so wichtig. Denn Wirtschaft entsteht nicht nur durch Zahlen, sondern durch Beziehungen: durch Vertrauen, durch Verlässlichkeit, durch Zusammenarbeit, durch lokale Verbundenheit." Zudem erwähnte Markus Ruhe die erfolgreiche Premiere des im Herbst 2025 erstmals veranstalteten Regionalmarkts ("Das ruft nach einer Wiederholung") und bedankte sich für die Organisation bei der mittlerweile ausgeschiedenen Mitarbeiterin Christin Voßmann. Die Aktion "Dinklage macht auf" wird am 6. September 2026 ein zweites Mal stattfinden und von einem attraktiven Rahmenprogramm ergänzt.  Das Thema Leerstandsmanagement sei eine immerwährende Aufgabe des Citymanagements. "Stolz wir sind darauf, dass die Buchhandlung Thalia inklusive Poststelle von Anne Kögel unter dem Namen Stöberstube Diekmann weitergeführt wird."Auch der Weihnachtsmarkt vor der Kirche kam bei allen Beteiligten super an. "Wir planen, an dem Standort festzuhalten", so Markus Ruhe.  Auch auf die Dinklage Card ging Markus Ruhe ein. Die Sachbezugskarte ist zum einen ein Mittel zur Mitarbeiterbindung, da Mitarbeiter bis zu 50 Euro pro Monat steuer- und sozialabgabenfrei über diese Karte erhalten können und sie stärkt den Einzelhandel vor Ort, da die Karte nur bei Geschäften vor Ort eingelöst werden kann. Für die einlösenden Firmen fallen ebenfalls nur geringe Gebühren an. "Die beiden Vorteile: Hohe Akzeptanzstellen und sehr günstige Kosten im Vergleich zu anderen Anbietern machen die Dinklage Card so interessant. Es würde uns sehr freuen, wenn noch weitere Firmen sich bei der DinklageCard anmelden würden", schilderte Markus Ruhe. Er bedankte sich bei allen Personen, die am Gelingen des Abends mitgewirkt haben und sich ehrenamtlich in den verschiedenen Funktionen für die Bürgeraktion einsetzen. Besonders bedankte er sich bei Verena Peters, die als Mitarbeiterin im Citymanagement "die Hauptlast unserer Arbeit trägt". Der Vorsitzende der Bürgeraktion beendete seine Ansprache mit einem Appell: "Ich selber bin der festen Überzeugung, dass wir die anstehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme, die in den nächsten Jahren auf uns zukommen, nur gemeinsam schaffen können." Er stellte den Abend unter das Motto: "Gemeinsam stärker". "Als Betriebe, als Stadt, als Gemeinschaft. Dinklage! Unsere Stadt! Mein Glück!"  Anschließend begrüßte Jens Werner, Gesamtvertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung von Heller Tools, die Gäste und stellte das Unternehmen kurz vor.  Das Unternehmen beschäftigt 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Dinklage und vertreibt die Produkte in mehr als 60 Ländern weltweit. Heller weist eine starke Zukunftsorientierung als Teil der Serafin Unternehmensgruppe auf und verfügt über 30 aktive Patente und Gebrauchsmuster. Es gibt über 2500 Produkte der Marke Heller und 200 verschiedene Produktkategorien weltweit.  Innovation seit 1859: Unter dieser Überschrift stellte Jens Werner Meilensteine der Produktentwicklung vor und gab einen Überblick über die Einführung der verschiedenen Produkte. Auch auf das breite Sortiment an Power-Tool-Zubehör, bestehend aus Hammerbohrer und Meißel, Metallbohrer, Beton- und Diamantprodukten, Universal- und Spezialbohrern, Holzbohrern, Sägen und Bits sowie Trennern und Schleifern, ging Jens Werner ein. Zu den Kunden von Heller zählen Fachhändler, Großhändler und Eigenhersteller.  "Heller goes Green" und setzt bei der Verpackung auf Nachhaltigkeit: So stellte Jens Werner den interessierten Gästen die in Deutschland entwickelten und hergestellten nachhaltigen PCR-Bohrer-Klipps vor. "Sie sind zu 100 Prozent recycelbar und senken den CO2-Fußabdruck um bis zu 80 Prozent", sagte Werner. Heller ist ferner ein verlässlicher Partner des Fachhandels und zeichnet sich durch starken Kunden-Support, eine schnelle Reaktion auf Kundenbedürfnisse sowie einen starken Fokus auf beste Produktqualität aus. Darüber hinaus verfügt Heller über eine Webseite mit vielen hilfreichen Anwendungen für Händler und Endverwender. Auch ein exklusiver Händler-Bereich ist auf der Homepage vorhanden. Zudem erfuhren die Gäste einiges über die attraktiven Point of Sale (POS)-Systeme von Heller, die sich durch eine einfache Navigation dank des Heller-Farbsystems, eine individuelle Konfigurierung und eine optimale Flächennutzung auszeichnen. Auch auf die Qualitätsstufen der Produkte ging Jens Werner ein.  Nach den - auch zwischendurch immer wieder - mit viel Applaus bedachten Reden wurden die interessierten Gäste in Gruppen durch die Fertigung geführt, wo sie viele Eindrücke über die betrieblichen Abläufe aus erster Hand gewannen und sich ein Bild von der räumlichen Gestaltung machen konnten. In angeregten und freundlichen Gesprächen knüpften die Teilnehmer des Neujahrstreffens bei Sekt, Wein, Bier oder alkoholfreien Getränken neue Kontakte und festigten bestehende Bekanntschaften und Freundschaften. Freudige Gesichter in geselligen Runden prägten allerorten die Szenerie. Für die Stärkung zwischendurch stand Fingerfood bereit. Insgesamt erneut eine rundum harmonische und gelungene Veranstaltung, nach der die Teilnehmer sich bereits auf die nächste Auflage Anfang 2027 freuen. Die Bildergalerie vom Neujahrstreffen gibt es hier.

Das Format passt: Rekordbeteiligung beim Neujahrstreffen der Dinklager Bürgeraktion bei der Firma Alwid

10.01.2025

Das Format passt: Rekordbeteiligung beim Neujahrstreffen der Dinklager Bürgeraktion bei der Firma Alwid

Eine schöne Tradition, die sich weiterhin einer sehr großen Beliebtheit erfreut: Bereits zum zwölften Mal fand am Donnerstagabend das Neujahrstreffen der Dinklager Bürgeraktion unter dem Motto "Glücksehs ne Joahr" statt, das abwechselnd in Dinklager Betrieben über die Bühne geht. Gastgeber war in diesem Jahr die Firma Alwid mit Sitz an der Hansestraße. Rund 180 Vertreter von Dinklager Betrieben aus Handwerk, Gewerbe, Einzelhandel und Dienstleistung nahmen an dem Treffen teil. Eingangs begrüßte Markus Ruhe, Vorsitzender der Dinklager Bürgeraktion, die Gäste und bedankte sich bei den Gastgebern. "Mit über 180 Teilnehmern haben wir einen Rekord aufgestellt. Das zeigt uns, dass sich unser Neujahrsempfang nach wie vor sehr großer Beliebtheit erfreut und das Format passt", sagte er. Der Abend begann mit einer symbolischen Aktion: Am Eingang bekamen alle Gäste einen Gegenstand in die Hand gedrückt. Alle mit dem gleichen Gegenstand sollten sich in Gruppen zusammenfinden. "Idee dahinter ist, dass man sich nicht nur zu bekannten Personen stellt, sondern auch neue Unternehmer aus Dinklage kennenlernt", erläuterte Ruhe. 2024 sei ein sehr herausforderndes Jahr gewesen, Markus Ruhe nannte die Stichpunkte Nahost-Konflikt, Aus der Ampel-Koalition und Wahl von Donald Trump. Seine Forderung an die künftige Bundesregierung: "Was wir auf jeden Fall benötigen, ist eine wirtschaftsfreundlichere Politik. Die Standortbedingungen in Deutschland müssen verbessert werden." Mit Blick auf die Gewerbesteuereinnahmen in Dinklage und umliegenden Kommunen seien die vergangenen Jahre für die hiesigen Firmen noch relativ gut gelaufen. "Hoffen wir, dass unsere Region so stark bleibt." Auch für die Bürgeraktion sei 2024 ein sehr herausforderndes und arbeitsreiches  Jahr gewesen. "Die Hauptlast der Arbeit wird von unseren Mitarbeiterinnen im Citymanagement, Christin Voßmann und Verena Peters, getragen. Aber ohne die ehrenamtliche Arbeit im Vorstand und in den Arbeitskreisen wäre die Vielzahl der Aufgaben nicht zu bewältigen", sagte Ruhe und appellierte: "Wir sind immer auf der Suche nach Personen, die mithelfen möchten." Markus Ruhe bedankt sich bei Christin Voßmann und Verena Peters für ihren Einsatz und ihre Arbeit. "Ohne euch wäre das alles nicht möglich. Wir sind froh, dass ihr bei uns seid." Zudem blickte Markus Ruhe auf aus zehnjährige Bestehen der Internet- und Social-Media-Präsenz "Made in Dinklage" zurück, welches im vergangenen Jahr gebührend bei Meyer Bünne gefeiert wurde - inklusive Kneipenquiz. "Als wir vor 10 Jahren das Portal gegründet haben, standen eine gemeinsame Interpräsenz und die Gewinnung von Kunden im Vordergrund. In den letzten 10 Jahren hat sich jedoch viel verändert und der Auftritt in den Sozialen Medien sowie die Suche und Gewinnung von Mitarbeitern sich wesentlich wichtiger geworden und bilden bei vielen Firmen einen Schwerpunkt in der Werbung." Auch Made in Dinklage sei diesen Wandel mitgegangen und habe mit der Aufnahme eines Stellenmarktes und der Präsenz auf Facebook und Instagram der Neugewichtung dieser Themen Rechnung getragen. "Die Zugriffszahlen vo Instagram haben sich im Jahr 2024 versechsfacht. Von etwa 18.600 Aufrufen im Januar auf etwa 115.000 im Dezember. Insgesamt wurde unser Portal im Dezember über alle Kanäle über 250.000-mal abgerufen", freute sich Markus Ruhe und ergänzte": Für mich ist dieses Jubiläum nicht nur ein Meilenstein für unser Portal, sondern auch ein Ausdruck des starken Gemeinschaftsgeistes und der Zusammenarbeit, die Dinklage so besonders macht." Eine weitere erfolgreiche Gemeinschaftsaktion sei die DinklageCard. Dabei handelt es sich um eine Sachbezugskarte, die Anfang 2023 eingeführt wurde."Sie ist zum einen ein Mittel zur Mitarbeiterbindung, da Mitarbeiter bis zu 50 Euro im Monat steuer- und sozialabgabenfrei erhalten können und sie stärkt zudem den Einzelhandel vor Ort, da die Karte nur bei Geschäften im Ort eingelöst werden kann. Eine hohe Anzahl an Akzeptanzstellen und sehr geringe Kosten im Vergleich zu anderen Anbietern mache die DinklageCard so interessant." Weitere Firmen, die die Aktion unterstützen möchten, können sich bei Markus Ruhe und Verena Peters melden. Austausch und Netzwerken in ungezwungener Atmosphäre: Im Vorjahr fanden die ersten Treffen der Dinklager Jungunternehmer statt. "Ich kann berichten, dass diese ein voller Erfolg waren. Es macht Spaß zu sehen, dass es noch so viele junge Unternehmer in Dinklage gibt, die Bock darauf haben selbstständig zu sein", freute sich Markus Ruhe. Das nächste Treffen in dieser Reihe ist für Anfang März geplant.  Ferner ging der Vorsitzende auf das Leerstandsmanagement ein. "Wir sind sehr froh, dass wir zusammen mit der Politik in Dinklage eine Förderrichtlinie ins Leben rufen können. Ob diese Förderung ausreicht, wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Uns ist aber klar, dass wir hier nur zusammen mit der Verwaltung der Stadt Dinklage und der Politik etwas erreichen können", betonte Markus Ruhe und bedankte sich bei Bürgermeister Carl-Heinz Putthoff, Wirtschaftsförderer Carsten Vagelpohl und weiteren Mitarbeitern der Stadt für die sehr gute Zusammenarbeit. "Es gibt einen regelmäßigen Austausch und ein offenes Ohr für unsere Anliegen." Auf den Tischen lagen Bierdeckel mit dem neuen Logo der Bürgeraktion. "Das D steht für Dinklage und der Smiley für ein freundliches Dinklage. Dinklage ist eine lebenswerte Stadt mit einem immer noch funktionierenden Einzelhandel, Handwerksbetrieben, Vereinen und allem, was dazu gehört. Das soll unser Logo ausdrücken." Darüber hinaus wurde mit Dinklage Marketing eine neue Marke initiiert. "Mit dem Namen Dinklage Marketing werden wir in Zukunft verstärkt nach außen autreten." Abschließend bedankte sich Markus Ruhe bei allen Personen, die am Gelingen des Abends mitgewirkt haben, allen Mitgliedern aus dem Vorstand, dem Arbeitskreis "Made in Dinklage" sowie allen anderen Personen, die in den letzten Jahren ehrenamtlich für Dinklage aktiv waren. Anschließend begrüßte Olaf Abrahams, einer der drei Alwid-Geschäftsführer, die Gäste. Er gab einen Einblick in die Historie der Firma, die 1964 von Alwin Wieferig gegründet wurde. Das Unternehmen ist bekannt für die Fertigung und den Vertrieb von Spezialmaschinen (insbesondere Abfüll- und Verschließmaschinen). Der Geschäftszweig Heizungsbau wurde 2024 eingestellt. Zum Lieferumfang gehören Füllmaschinen für nieder- bis hochviskose, stille Flüssigkeiten sowie Verschließmaschinen. Der Geschäftsführer berichtete über die schwierige wirtschaftliche Lage seit Corona und den Umzug ins heutige Gebäude. Ab 2023 erfolgte die Zusammenarbeit mit Kruse+Sohn (Edewecht), einem Teil der Siemer Unternehmensgruppe. Im Januar 2024 kam es zur Übernahme durch Kruse+Sohn und Weiterführung mit einem neuen Management.  "Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen bietet die Möglichkeit, vollständige Linienkonzepte mit einem hohen Automatisierungsgrad anzubieten. Das ist ein großer Unterschied gegenüber den Wettbewerbern", sagte Olaf Abrahams. Alwid sowie Kruse+Sohn verfügen über 9500 Quadratmeter Büro- und Montageflächen an zwei Standorten sowie 80 Mitarbeiter und können 4200 installierte Anlagen weltweit in 65 Ländern vorweisen. Drehen, fräsen, schweißen, biegen: Alwid verfügt über eine hohe Fertigungstiefe und ist gern auch für lokale Firmen als Zulieferer für Bauteile, Rahmen etc. tätig. 80 Prozent der Kunden kommen aus dem Bereich Lebensmittel (Leberwurst in Gläsern, Honig, verpacktes Gyros in Faltschachteln, Tiefkühlgemüse in Faltschachteln). Auch in den Bereichen Getränke (Gin, Eierlikör) und Chemie (Ad Blue, Scheibenreiniger) kommen Maschinen von Alwid zum Einsatz.  Zudem erwähnte Olaf Abrahams die Ausildungsmöglichkeiten im kaufmännischen Bereich, zum Mechatroniker und Feinwerkmechaniker. "Bewerbungen sind herzlich willkommen." Nach den - auch zwischendurch immer wieder - mit viel Applaus bedachten Reden wurden die interessierten Gäste in Gruppen durch die Gebäude geführt, wo sie viele Eindrücke über die betrieblichen Abläufe aus erster Hand gewannen und sich ein Bild von der räumlichen Gestaltung machen konnten. In angeregten und freundlichen Gesprächen knüpften die Teilnehmer des Neujahrstreffens bei Sekt, Wein, Bier oder alkoholfreien Getränken neue Kontakte und festigten bestehende Bekanntschaften und Freundschaften. Freudige Gesichter in geselligen Runden prägten allerorten die Szenerie. Für die Stärkung zwischendurch stand Fingerfood bereit. Insgesamt erneut eine rundum harmonische und gelungene Veranstaltung, nach der die Teilnehmer sich bereits auf die nächste Auflage Anfang 2026 freuen. Eine Bildergalerie vom Neujahrstreffen gibt es hier. 

Voller Zuversicht ins Jahr 2024: Neujahrstreffen der Dinklager Bürgeraktion bei Sextro Holzbau kommt super an

05.01.2024

Voller Zuversicht ins Jahr 2024: Neujahrstreffen der Dinklager Bürgeraktion bei Sextro Holzbau kommt super an

Eine schöne Tradition, die sich weiterhin einer sehr großen Beliebtheit erfreut: Bereits zum elften Mal fand am Donnerstagabend das Neujahrstreffen der Dinklager Bürgeraktion unter dem Motto "Glücksehs ne Joahr" statt, das abwechselnd in Dinklager Betrieben über die Bühne geht. Gastgeber war in diesem Jahr die Firma Sextro Holzbau mit Sitz an der Daimlerstraße. Rund 150 Vertreter von Dinklager Betrieben aus Handwerk, Gewerbe, Einzelhandel und Dienstleistung nahmen an dem Treffen teil. Eingangs begrüßte Markus Ruhe, Vorsitzender der Dinklager Bürgeraktion, die Gäste. Er freute sich über den großen Zuspruch und bedankte sich bei der Gastgeberfamilie Sextro, dass diese ihre Räume zur Verfügung stellte. "Das Jahr 2023 war in vielerlei Hinsicht wieder ein sehr herausfordernes Jahr", sagte Ruhe. Trotzdem dürfe man festhalten, dass das Jahr 2023 wieder ein relativ erfolgreiches Jahr für die Betriebe war. "Und auch wenn sich die konjunkturellen Aussichten eingetrübt haben, sollten wir nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern die Aufgaben und Probleme angehen. Gerade das zeichnet unsere Region, den Landkreis Vechta, aus." Die Bürgeraktion möchte ein Treffen für Jungunternehmer/Unternehmensnachfolger ins Leben rufen. "Hier wollen wir jungen Leuten die Gelegenheit geben, sich mit Gleichgesinnten über Erfahrungen und Probleme auszutauschen", führte Ruhe aus. Am 7. März soll es das erste Treffen im Weinhaus Bücker geben. "Neben dem Erfahrungsaustausch soll auch eine gemütliche Atmosphäre entstehen und das klappt im Weinhaus Bücker - aus meiner eigenen Erfahrung heraus - sehr gut", sagte der Vorsitzende mit einem Augenzwinkern. Durch die Treffen soll auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Entscheidung der Unternehmensnachfolger erhöht werden. Denn: "War es in meiner Generation selbstverständlich, dass man als Unternehmensnachfolger mit positiver Resonanz rechnen konnte, ist das heute nicht immer so." Auch Aussagen wie "Willst du dir das antun?" oder "Willst du so viel arbeiten?" würden dann an die jungen Menschen herangetragen. Zudem freute sich Ruhe, dass "Dinklage macht auf" als Alternative zur Gewerbeschau so ein Erfolg wurde. "Das Konzept, seinen Betrieb zu öffnen für Besucher, klappte besser als erwartet und viele Firmen waren von den Besucherzahlen überrascht und auch der Abschluss auf dem neu gestalteten Kirchplatz war hervorragend besucht." Das 2. große Thema, das den Vorstand der Bürgeraktion im Vorjahr ausgiebig beschäftigt hat, war die Neubesetzung des Citymanagements. "Dass wir so eine gute Lösung mit Christin Voßmann und Verena Peters finden, die sich in einer Teamlösung die Stelle teilen, konnten wir anfangs nicht ahnen. Nach gemeinsamen 9 Monaten mit Christin, Verena und dem Vorstandsteam kann ich auch im Namen meiner Kollegen feststellen, dass dieses Team super funktioniert und es einfach Spaß macht, mit euch zu arbeiten." Um anderen Aufgaben wie Leerstandsmanagement, Innenstadtentwicklung und Fachkräftemangel begegnen zu können, haben sich die Citymanagerinnen und der Vorstand der Bürgeraktion vorgenommen, die Stadt Dinklage als "Marke" zu entwickeln. "Das Image von Dinklage soll sich positiv entwickeln, damit Dinklage interessant wird für Besucher, Kunden sowie Fachkräfte. Das ist natürlich ein Projekt, das langfristig angelegt ist und auch nur im Verbund mit der Stadt und anderen Institutionen angepackt werden kann. Er ist aber aus unserer Sicht unerlässlich, um langfristige Erfolge zu erzielen", sagte Markus Ruhe. Ein Baustein beim Thema Markenbildung sei für die Bürgeraktion die Gemeinsamkeit und der Zusammenhalt in Dinklage. "Damit meinen wir nicht nur den Zusammenhalt zwischen den Dinklager Bürgern, sondern vor allem auch zwischen den Dinklager Unternehmen", erklärte der Vorsitzende und ergänzte: „Nur zusammen können wir Dinklage weiterentwickeln und nach vorne bringen. Sich gegenseitig zu unterstützen und zusammen Dinge zu entwickeln, bringt wesentlich mehr als reines Konkurrenzdenken." Zudem freute Ruhe sich, dass die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung deutlich intensiviert worden sei - inklusive Karsten Vagelpohl als festem Ansprechpartner und regelmäßigen Treffen mit Bürgermeister Carl Heinz Putthoff. Ferner wurde im letzten Jahr die Sachbezugskarte, die den Namen "DinklageCard" trägt, eingeführt. Die „Dinklage Card“ soll Firmen beim Thema Fachkräftesicherung helfen und gleichzeitig den Einzelhandel stärken, da das Geld nur regional und nicht im Internet ausgegeben werden kann. "Mit der Firma givve konnten wir einen sehr interessanten Rahmenvertrag aushandeln, der zum einen sehr gute Konditionen beinhaltet und zum anderen sehr unkompliziert und kostengünstig bei der Einlösung für die Dinklager Firmen ist", beschrieb Ruhe. Bislang sind 22 Unternehmen dabei. Interessierte an der "DinklageCard" können sich für weitere Informationen an Markus Ruhe und Verena Peters wenden. Abschließend bedankte sich Markus Ruhe bei allen Personen, die am Abend mitgewirkt haben, allen Mitgliedern aus dem Vorstand, aus den Arbeitskreisen sowie allen anderen Personen, die in den letzten Jahren ehrenamtlich für Dinklage aktiv waren. Anschließend begrüßte Rainer Sextro alle Anwesenden zum Neujahrstreffen und freute sich, dass so viele Betriebe der Einladung gefolgt waren. Zudem gab er einen kurzen Einblick in das Unternehmen Sextro Holzbau: "Wir arbeiten mit einem 20-köpfigen Team aus Jung und Alt regional in den Gewerken Holzrahmenbau, Zimmerei, Dachdeckerei, Klempnerei und Trockenbau. Seit 2016 sind wir ein RAL-geprüfter und zertifizierter Holzrahmenbaubetrieb. Zudem haben wir uns seit einigen Jahren im Bereich Aufstockungen im Holzrahmenbau spezialisiert." Für 2024 hat sich das Unternehmen viel vorgenommen und bereits einige größere Investitionen dafür angeschoben. Es mache wenig Sinn, aufgrund von negativen Einflüssen wie Kriegen oder politischen Fehlentscheidungen den Kopf in den Sand zu stecken. "Wir alle, die wir hier stehen, haben uns für die Selbstständigkeit entschieden und damit Verantwortung übernommen. Es wurde uns in die Wiege gelegt, täglich Entscheidungen zu treffen und uns gemeinsam den stetig ändernden Situationen zu stellen", sagte Rainer Sextro, der auch dem gesamten Team der Bürgeraktion für das enorme Engagement dankte. Nach den - auch zwischendurch immer wieder - mit viel Applaus bedachten Reden wurden die interessierten Gäste durch die Gebäude und über das Gelände geführt, wo sie viele Eindrücke über die betrieblichen Abläufe aus erster Hand gewannen und sich ein Bild von der räumlichen Gestaltung machen konnten. In angeregten und freundlichen Gesprächen knüpften die Teilnehmer nach dem Rundgang bei Sekt, Wein, Bier oder alkoholfreien Getränken neue Kontakte und festigten bestehende Bekanntschaften und Freundschaften. Freudige Gesichter in geselligen Runden prägten allerorten die Szenerie. Für die Stärkung zwischendurch stand Fingerfood bereit. Insgesamt erneut eine rundum harmonische und gelungene Veranstaltung, nach der die Teilnehmer sich bereits auf die nächste Auflage Anfang 2025 freuen. Eine Fotogalerie zur Veranstaltung gibt es hier.

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