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Juxturnier mit Völkerball: TV Dinklage lädt für 20. Juni zur Premierenveranstaltung ein

13.06.2026

Juxturnier mit Völkerball: TV Dinklage lädt für 20. Juni zur Premierenveranstaltung ein

„Erster Ball? Geht rüber. Zweiter Ball? Kommt wieder. Und der dritte Ball? Der trifft!“ Diesen Spruch dürften sicherlich einige noch aus ihrer Schulzeit kennen. Worum es geht? Natürlich, um Völkerball! Die Altherren-Fußballer des Turnvereins Dinklage (TVD) wollen jetzt zusammen mit der Handball-Abteilung das Schulsportspiel wieder aufleben lassen, und zwar in Form eines Völkerball-Juxturniers. Das Event findet am 20. Juni (Samstag) ab 14 Uhr auf dem Schützenplatz 2 im Wir-für-04-Trainingszentrum in Dinklage statt.In Anlehnung an das legendäre Handball-Juxturnier, das von 1980 bis 2005 zahlreiche Dinklager Generationen begeisterte, ist eine Verkleidung ausdrücklich erwünscht. Für das am besten kostümierte Team gibt es auch einen Oscar.13 Mannschaften nehmen bislang teil. Anmeldungen sind möglich per E-Mail an juxturnier@tv-dinklage.de. Das Startgeld beträgt 30 Euro. Die Feldgröße hat exakt dieselben Maße wie  bei beim Volleyball. Pro Mannschaft sind mindestens 6 Spieler nötig. Das Startgeld beträgt 30 Euro.Ideengeber der Veranstaltung ist Hendrik Meiborg. Der Fußballer bildet zusammen mit Ingo Bocklage, Manuel Schlarmann und Frederik Böckmann das Organisationsteam. Weitere Helfer kommen aus den Abteilungen und dem Kioskteam. Die Veranstaltung endet gegen 21.30 Uhr. Das Gruppenspiel der Fußball-Nationalmannschaft bei der WM gegen die Elfenbeinküste wird übrigens nicht gezeigt.Zuschauer sind ausdrücklich willkommen. Es gibt Getränke- und Essensstände. Für Kinder soll eine Hüpfburg aufgebaut werden.

Freude über besonderes Angebot: Neuer Deutschkurs für Arbeitnehmende mit Migrationshintergrund

28.02.2026

Freude über besonderes Angebot: Neuer Deutschkurs für Arbeitnehmende mit Migrationshintergrund

“Solch ein Angebot in dieser offenen Form hat es in Dinklage und Umgebung noch nicht gegeben”, freut sich Initiatorin Elisabeth Voet, Vorsitzende des Clemens-August-Werks. Denn das Clemens-August-Werk, die Volkshochschule der Stadt Dinklage, bietet einen sehr besonderen Deutschkurs an - für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund. Alle Firmen und Unternehmen der Stadt sind eingeladen, sich im Sinne einer erfolgreichen Weiterbildung an dieser Maßnahme zu beteiligen. “Wir möchten mit diesem Kurs die Freude an der Sprache wecken, damit die Teilnehmenden diese nach Hause tragen und sich dort auf Deutsch unterhalten. Der Kurs soll nicht vom Reißbrett sein, sondern alltagsnah.” Daher unterscheidet sich das Konzept von den sonst üblichen Deutschkursen, denn das Motto heißt "Entspannt und effektiv.”. Das gemeinsame Lernen als eine Zeit mit Humor, Freude und Leichtigkeit steht im Vordergrund - ohne Zwangsmaßnahmen und Bürokratie, freiwillig und in eigener Verantwortung. “Es gibt keinen Prüfungsdruck und keinen Zwang. Die Teilnehmenden kommen freiwillig. Und das tun sie nur, wenn sie Freude empfinden”, sagt Dozent Udo Brückmann. Die kulturellen Unterschiede sollen als Bereicherung aufgefasst werden, vielleicht auch, um gegenseitige Vorurteile abzubauen. Religiöse Aspekte bleiben außen vor, hier geht es vor allem um menschliche Werte, um gegenseitigen Respekt und gegenseitige Unterstützung beim Lernen, kurz, um eine gelebte Integration ohne Zeigefinger. “Wir wollen alle an einen Tisch bringen, die Angehörigen von verschiedenen Kulturen sollen sich kennenlernen und respektieren. Wir möchten Verständnis füreinander wecken”, beschreibt Elisabeth Voet. Das Konzept beinhaltet auch die deutsche Grammatik. “Wir wollen uns gemeinsam bemühen, ein gutes Deutsch zu optimieren und immer mehr zu verbessern - ohne Prüfungsdruck von außen”, erklärt der Dozent und ergänzt: “Es ist kein klassischer Unterricht, sondern vielmehr eine Gesprächsrunde auf Augenhöhe. Die Teilnehmenden sollen aktiv dabei sein und Wünsche äußern.” Der Kurs eignet sich für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die bereits auf dem Arbeitsmarkt tätig sind. “Der Deutschkurs vom Jobcenter ist bereits eine Weile her? Zu Hause im Alltag ist die gelebte Sprache eben nicht Deutsch? Und der deutsche Wortschatz für den Job ist immer noch ein wenig unvollständig? Kein Problem! Wir können helfen. Für eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt und für ein besseres Verständnis zwischen unterschiedlichsten Menschen”, so der Dozent. Ferner können auch die Arbeitgeber der Teilnehmenden Wünsche zu Inhalte äußern, zum Beispiel wenn bestimmte für einen Beruf bedeutende Wortschätze nahegebracht werden sollen. Kleinigkeiten zum Essen und zum Trinken sind grundsätzlich im Unterricht erlaubt. “Bringen Sie gerne Ihre nationalen Spezialitäten mit, denn ein gesellschaftliches Miteinander geht zuerst durch den Magen”, erläutert der Dozent. Sprachniveau und Inhalte richten sich nach den Bedürfnissen der sich bildenden Gruppe.   Dozent ist Deutschlehrer Udo Brückmann, besser bekannt als “Mister Udo”. Er unterrichtet seit über zehn Jahren Deutsch als Fremdsprache in Lohne (Ludgerus-Werk) und Dinklage (Jugendtreff, Kloster Burg Dinklage). Udo Brückmann arbeitet viel mit dem Verbinden von Wörtern und Grafiken. Die Teilnehmenden schreiben und lesen eigenständig, anhand der Beschreibung von Bildern wird das selbständige Sprechen gefördert. Alltagsnahe Themen wie Supermarkt, Wetter, Straßenverkehr, Landschaft, Küche oder Klassenzimmer und Wegbeschreibung werden ebenso vermittelt wie deutsche Landeskunde.  Der Kurs soll ab 29. April an fünf Terminen jeweils am Mittwoch von 18 bis 20 Uhr (inklusive Pause) im Clenens-August-Werk (Am Kirchplatz 8, ehemals Schuhhaus Fangmann) stattfinden. Nach dem Kurs kann das Erlernen der Sprache unkompliziert fortgesetzt werden. Anmeldungen sind unter Tel. 04443/5047209, buero@clemens-august-werk-dinklage.de und https://www.clemens-august-werk-dinklage.de/caw/anmeldung/index.html möglich.  “Wir lernen in einer kleinen Gruppe effektiv. Alle können Fragen stellen, werden mitgenommen und entwickeln in einer freundschaftlichen Atmosphäre ganz nach ihren individuellen Möglichkeiten Freude am Sprechen der deutsche Sprache”, beschreibt Udo Brückmann, der mit Elisabeth Voet auf eine große Resonanz hofft. Wer nähere Informationen wünscht, kann sich per Telefon und E-Mail melden. 

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