Aktuelles

Generalversammlung 2016 der VR Bank: Vorstandsmitglied Reinhard Koldehoff stellt solides Geschäftsergebnis 2015 vor

18.08.2016

Generalversammlung 2016 der VR Bank: Vorstandsmitglied Reinhard Koldehoff stellt solides Geschäftsergebnis ...

In einem bis zum letzten Platz gefüllten Saal begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Franz-Josef Athmann alle Mitglieder zur ordentlichen Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2015 und stellte die Beschlussfähigkeit der Generalversammlung fest. Nach dem Grußwort durch Bürgermeisterin Manuela Honkomp, die sich auch in Namen von Frank Bittner aus Dinklage für die Zusammenarbeit mit der VR BANK Dinklage-Steinfeld bedankte, erstattete das Vorstandsmitglied Reinhard Koldehoff den Bericht für das Geschäftsjahr 2015. „Wir sind stolz darauf, als kompetenter Finanzpartner Ihnen auch für das Jahr 2015 wieder ein solides Geschäftsergebnis vorstellen zu können“, betonte Koldehoff. In seinem Bericht ging er darauf ein, dass die Bankenbranche von besonderen Veränderungsprozessen betroffen ist. Zunehmende gesetzliche Vorschriften, man könne schon von einer Regulierungswut sprechen, so Koldehoff, bänden immer mehr Kapazitäten in der Bank. Es entstehe der Eindruck, dass der Aufwand für die Banken und der Nutzen für den Verbraucher in einem deutlichen Missverhältnis stehen. "Muss man alles bis ins Kleinste regulieren?", so Koldehoff weiter. "Dient das noch dem Verbraucherschutz oder grenzen einige Vorschriften nicht schon an die Bevormundung der Kunden, wenn man an die Wohnimmobilienkreditrichtlinie denkt?" Eine zunehmende Entfremdung der Bürger gegenüber dem Gesetzgeber könnte das Ergebnis sein. Wie sollen heute junge Kunden noch zum Sparen angehalten werden, oder wie soll es ihnen gelingen eine Altersvorsorge aufzubauen, wenn der Zins dafür faktisch abgeschafft ist, so Koldehoff. Die EZB sollte den Zins den Marktmechanismen überlassen, damit Angebot und Nachfrage einen fairen Preis finden. Sicherlich werden die Banken alles tun, um den privaten Sparer vor Negativzinsen zu schützen, man muss auch realistisch betrachten, dass es nicht Aufgabe einer Bank sein kann, Kunden auf Dauer von den gewollten Folgen dieser Zentralbankpolitik fernzuhalten. Dennoch zeigte sich Reinhard Koldehoff optimistisch, dass die VR BANK den künftigen Anforderungen gewachsen ist: "Diesen Anforderungen haben wir uns in der Vergangenheit gestellt und werden es auch in Zukunft tun. Wir sind überzeugt, dafür die richtigen Lösungen zu finden, um uns auch im Markt von morgen zu behaupten", betonte Koldehoff. Die Genossenschaftliche Beratung, die jeder Kunde in der VR BANK in Anspruch nehmen kann, erfüllt in vollem Umfang den Wunsch des Kunden auf Individualität, Vertrauen, Transparenz, Fairness, Glaubwürdigkeit und Partnerschaft in allen Lebensphasen. Die Bilanzsumme stieg um 15 Mio Euro auf rd. 410 Mio Euro. Wachstumstreiber war insbesondere das Kreditgeschäft, das mit einem Volumen von nunmehr 305 Mio. Euro um 23 Mio. Euro oder 8 % anstieg. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 10 Mio. Euro auf 281 Mio. Euro. Durch die Umschichtung von rd. 4 Mio. Euro auf kurzfristige Anlagen ging der Bestand der Kundenwertpapiere auf rd. 50 Mio. Euro zurück. Erfreulich entwickelt hat sich auch das Eigenkapital der Bank, das Koldehoff als das Fundament der Bank bezeichnete. Dieses konnte durch Zuweisungen aus dem Jahresüberschuss auf nunmehr 35,6 Mio. Euro deutlich gestärkt werden. Der Zinsüberschuss betrug rd. 8,8 Mio. Euro. Insbesondere diese Position wird durch die jetzt deutlich niedrigeren Zinssätze in den kommenden Jahren weiter zurückgehen. Die Verwaltungsaufwendungen, bestehend aus den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen und den Personalaufwendungen, stiegen absolut um 300 TEUR auf 7,3 Mio. Euro. Im Vergleich zu allen Banken des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems liegen die Aufwendungen der VR BANK deutlich unter dem Durchschnitt. Mit dem Jahresergebnis 2015 zeigte sich der Vorstand der Bank mehr als zufrieden. Für das Jahr 2016 erwartet die Bank, trotz unverändert guter Kreditnachfrage, ein leicht rückläufiges Ergebnis. Die Mitglieder stimmten dem Gewinnverwendungsvorschlag mit großer Mehrheit zu und erhalten aus dem Jahresüberschuss eine stattliche Dividende in Höhe von 6,65%. Der Rest wird den Rücklagen zugewiesen. Aktuell bildet die VR BANK sieben junge Menschen zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau aus. Viele Mitarbeiter nutzen die von der Bank angebotenen Fortbildungsmaßnahmen. Ein Markenzeichen der Bank sind auch die vielen Mitarbeiter mit jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit. Viele Vereine und gemeinnützige Einrichtungen wurden auch in 2015 mit insgesamt 43.000 Euro großzügig unterstützt. Nach der turnusmäßigen Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wurde Franz Josef Athmann einstimmig in den Aufsichtsrat der Bank wiedergewählt. Nach verschiedenen Fragen der Mitglieder, unter anderem zur Rücklagenbildung und zu den Gebühren, schloss Franz-Josef Athmann die Generalversammlung und lud alle Mitglieder ein, Gäste der VR BANK zu sein. https://www.vr-bank-dinklage-steinfeld.de/wir-fuer-sie/aktuelles-regionales/banksache/generalversammlung-2016.html  Text/Foto: VR Bank...

Transparente Planungsprozesse

16.08.2016

Transparente Planungsprozesse

Neun Stadtrats- und Kreistagskandidaten stellten sich unter Leitung des Dinklager CDU-Vorsitzenden Robert Blömer den Fragen der Senioren Union und regten zur lebhaften Diskussion an. Die Mitglieder der Dinklager Senioren Union wollen mit ihrer Lebenserfahrung, Kompetenz, Tatkraft und Dialogbereitschaft Politik für ältere Menschen mitgestalten. Dabei stehen die Lebensbedingungen sowie das gute Miteinander aller Generationen und nicht eine einseitige Interessenvertretung der Älteren im Mittelpunkt der Arbeit der Dinklager Senioren Union. Auf dieser Basis entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit den Stadtrats- und Kreistagskandidaten der CDU. Nachdem der CDU-Vorsitzende Robert Blömer die Stadtratskandidaten und Andreas Windhaus die Kreistagskandidaten vorgestellt hatte, erläuterte Robert Blömer die Wahlziele der CDU. Neben der umfassenden Sanierung der Kardinal-von-Galen Schule soll die Ausstattung aller Schulen auf hohem Niveau gesichert werden. Ausreichend Kindergartenplätze, bezahlbare Bauplätze sowie die Erarbeitung von generationsübergreifenden Wohnraumkonzepten sind die zukünftigen Ziele. Mit der Planung von Gewerbeansiedlungen will die CDU die Fortführung der Haushaltssanierung zur Entschuldung der Stadt unterstützen. Die Unterstützung der Dorfgemeinschaften der Bauernschaften, die Stärkung des Ehrenamtes und das Inklusionkonzept „Dinklusiv“ sollen das Zusammenleben der Bürger verbessern. Andreas Windhaus ergänzte diese Ziele um den Breitbandausbau und die Förderung der Schulen durch den Kreis. In einer lebhafte Diskussion der Wahlziele war den Senioren besonders daran gelegen, dass durch eine frühzeitige Bürgerbeteiligung Unklarheiten abgebaut und Planungsprozesse transparent werden. So sollte beim Rathausneubau und der Hallenbadsanierung in Anbetracht der Schuldensituation der Stadt die Wirtschaftlichkeit und nicht der Repräsentationsgedanke oberste Priorität haben. Auch sei es bei einer verdichteten Innenstadtbebauung wichtig, höhere Geschosszahlen und vorhandene Einfamilienhausbebauung gut aufeinander abzustimmen. Auch wird gewünscht, dass die Verkehrssicherheit der Verkehrskreisel nicht durch unübersichtliche Höhe gestört sondern durch Übersichtlichkeit verbessert wird. ...

Vermögensberater Abatus verlegt den Firmensitz nach Dinklage

14.08.2016

Vermögensberater Abatus verlegt den Firmensitz nach Dinklage

Die Stadt Dinklage kann sich über eine neue Firmenansiedlung freuen. Die Firma Abatus Vermögensmanagement verlegt ihren Firmensitz von Quakenbrück nach Dinklage. Für die Ansiedlung konnte die Stadt Dinklage die noch freie Fläche an der Ecke Lohner Straße / Birkenallee an Abatus verkaufen. „Für uns der optimale Standort für das geplante Gebäude, allein schon wegen der zentralen Lage in der Region und des nahen Autobahnanschlusses“, erläutert Matthias Krapp, einer der Gesellschafter des Unternehmens. „Durch das starke Wachstum und die Aufnahme neue Gesellschafter waren Gedanken über die bisherige Bürosituation erforderlich“, so Krapp. „Im Zuge dieser Überlegungen wurden verschiedene Optionen geprüft und schlussendlich mit dem Standort in der Stadt Dinklage die aus unserer Sicht beste Lösung gefunden“, so Krapp weiter. Das Unternehmen konnte von der Stadt Dinklage das rund 1.500 Quadratmeter große Grundstück erwerben, auf dem nun ein Bürogebäude mit Tagungsräumen und rund 250 Quadratmeter Büroflächen entsteht. Dafür investiert Abatus nach eigenen Angaben rund 750.000 Euro. „Die hervorragende Lage mit kurzen Wegen zur Autobahn 1 bietet für unsere Mandanten die besten Voraussetzungen für weiteres Wachstum“, so Matthias Krapp. Mit der Verlagerung nach Dinklage und der hier getätigten Investition wolle man die eh schon hohe Verwurzelung in der Region sowie die Keimzelle Südoldenburg / Artland / Landkreis Diepholz weiter stärken, heißt es in einer Pressemitteilung von Abatus. Abatus berät und vergleicht Unternehmer, Privatiers, Geschäftsführer, Freiberufler und Stiftungen und verwaltet aktuell ein Vermögen im dreistelligen Millionenbereich. Neben der künftigen Hauptniederlassung in Dinklage nennt Abatus noch zwei Niederlassungen in Münster und seit jüngstem auch in Düsseldorf sein Eigen. Die Gesellschafter von Abatus – neben Matthias Krapp sind dies noch Karen Wilke, Ralf Nüßmann und Michael Renze – sind allesamt gelernte Bankkaufleute und bringen ihre Erfahrung im Vermögens- und Wealth-Management aus Privatbanken, Sparkassen, Vermögensverwaltern und Volksbanken ein. Abatus plant nach eigenen Angaben die Fertigstellung des neuen Firmensitzes in Dinklage im Sommer 2017.  ...

Moobil-Plus fährt nun direkt zwischen Dinklage und Vechta

10.08.2016

Moobil-Plus fährt nun direkt zwischen Dinklage und Vechta

Es ist Punkt 7.10 Uhr, als Busunternehmer Leo Wilmering am Montag den ersten Gang des Moobil-Plus-Busses beim alten Finanzamt einlegt, um die erste Fahrt der Linie 630 in Richtung Dinklage zu starten. Mit an Bord: Landrat Herbert Winkel, Vechtas Bürgermeister Helmut Gels und Daniel Kathmann vom Landkreis Vechta. Damit startete die nunmehr eingerichtete Direktverbindung zwischen der Stadt Dinklage und der Kreisstadt, die von Montag bis Freitag täglich zunächst alle zwei Stunden zwischen den beiden Städten verkehren wird. Freudig erwartet wurde die vierköpfige „Delegation“ aus der Kreisstadt an der Haltestelle am Rathaus von Bürgermeister Frank Bittner sowie Nelli Kraft und Andrej Stölting. Nelli Kraft war es, die Anfang 2015 eine Unterschriftenkation für die Einrichtung der Direktverbindung zwischen Dinklage und Vechta initiiert hatte. Damals hatten rund 2000 Dinklager unterschrieben und für die Einrichtung der Strecke plädiert. Bereits von Beginn der Testphase an im Oktober 2013 war die Direktverbindung zwischen Dinklage und Vechta gefordert worden. Die neue Expresslinie wird nun von Leo Wilmering, Busunternehmer aus Vechta, bedient. Wilmering ist im Auftrag der Firma Schomaker unterwegs, die im Besitz der Konzession für die Strecke ist. Wilmering erklärte, dass eine wenig nachgefragte Strecke in Vechta eingestellt worden und somit einer der grün-orange-weißen Busse frei geworden sei. Diesen Bus setze er nun für die Strecke zwischen Dinklage und Vechta ein. Hatte es zu Beginn des Modellversuchs zunächst noch geheißen, dass die Einrichtung einer Direktverbindung zwischen Dinklage und Vechta mit zu hohen Kosten verbunden sei und gleichzeitig auf die Möglichkeit verwiesen wurde, mit dem Bus nach Lohne zum Bahnhof zu fahren und von dort in die Nordwestbahn umzusteigen, konnte nunmehr doch die Direktverbindung eingerichtet werden. Weil sie kein Auto besitzt und damit bisher große Schwierigkeiten hatte, ihren Sohn in der Kreisstadt Vechta zu besuchen, gab Nelli Kraft im Januar 2015 durch eine Unterschriftenaktion eine neue Initiative zur Einrichtung der Direktverbindung. Die 60-jährige Dinklagerin begann, auf eigene Faust in Dinklage Unterschriften zu sammeln. Als Ratsmitglied Andrej Stölting auf die Aktion aufmerksam wurde, unterstützte er umgehend die Aktion, indem er unter anderem auch den Kontakt zur Stadt Dinklage herstellte. Angelika Hinxlage, Moobil-Plus-Beauftragte der Stadt, gestaltete Vordrucke für die Unterschriftenaktion, die dann unter anderem auch in den örtlichen Arztpraxen auslagen. So konnte Bürgermeister Frank Bittner schlussendlich 2000 Unterschriften an Landrat Herbert Winkel überreichen. Bittner sprach Winkel seinen herzlichen Dank aus, dass die durch die Unterschriftenliste aufgestellte Forderung positiv aufgenommen worden sei. „Nun kommt es auf die Dinklager an, die neue Linie tatsächlich zu nutzen“, so Bittner. Daniel Kathmann, Wirtschaftsförderer beim Landkreis Vechta, betonte, dass die Frequenz der Busfahrten auf einer Linie immer auf die Frequenz abgestimmt werde. Sollte es also eine hohe Nachfrage auf der Strecke Dinklage-Vechta geben, ist künftig auch eine stündliche Verbindung denkbar. „Gute Linien werden von etwa 1.000 Fahrgästen im Monat genutzt“, so Kathmann. Der Moobil-Plus-Bus fährt in Dinklage am Rathausplatz zu folgenden Zeiten: ab 7.35 Uhr alle zwei Stunden bis 17.35 Uhr; drei Minuten später bei der Haltestelle an der Sanderstraße. In Vechta startet der Bus beim alten Finanzamt um 7.10 Uhr und fährt dann bis 17.10 Uhr alle zwei Stunden in Richtung Dinklage. Die Einzelfahrkarte kostet drei Euro (Schüler 2,70 Euro, Kind 1,80 Euro). Fahrten können bis zu 60 Minuten vor der Fahrt unter Telefon 0800-3030201 oder im Internet unter www.moobilplus.de gebucht werden. Weitere Auskünfte gibt es auch bei der Moobil-Plus-Beraterin Angelika Hinxlage von der Stadt Dinklage unter 04443/899270.  ...

© 2025 Dinklager Bürgeraktion e.V.