Reckzeh Kanalsanierung GmbH

Robotergesteuerte Kanalsanierung

Das Ausheben von Baugruben und Aufbrechen von Straßendecken für den Austausch von defekten und kaputten Kanalrohren verursacht oft hohe Kosten und bringt langanhaltende Verkehrsbehinderungen sowie Umweltbelastungen durch Schmutz und Lärm mit sich. Die Firma Reckzeh Kanalsanierung GmbH bietet mit ihrem Hightech-Equipment eine zeit- und kostengünstige Alternative, um Schäden festzustellen und dauerhaft zu beheben.

Die Reckzeh Kanalsanierung GmbH wurde 1997 durch Dipl.-Ing Paul Reckzeh als zweites Standbein zum bereits vorhandenen Tief- und Straßenbauunternehmen gegründet. Sohn Carsten stieg nach seinem Ingenieursstudium in das Familienunternehmen ein und übernahm im Januar 2017 den Betrieb.

Seit dem ersten 1998 erworbenen Spezial-LKW ist der Fuhrpark inzwischen auf vier Maschinen, auf LKWs verbaut, mit jeweils eigenem Hightech-Roboter gewachsen. Mithilfe dieser ferngesteuerten Roboter kann das Unternehmen in Rohren und Kanälen auch unscheinbare Schäden ausmachen, Hindernisse wie eingewachsene Wurzeln entfernen und Schadstellen mit speziellen Beschichtungen dauerhaft abdichten, ohne dafür die Straßendecke zu beschädigen.

Die benötigte Technik hierfür sitzt kompakt in speziellen Robotern, die durch die Schachtöffnung in der Straße in das Kanalsystem eingesetzt werden. Durch den Einsatz dieser Roboter mit leistungsstarken Fräswerkzeugen kann die Reckzeh Kanalsanierung GmbH so auch Extremschäden erfolgreich beheben.

Anschrift

Reckzeh Kanalsanierung GmbH

Holthausstraße 75b

49413 Dinklage

04443-961010

info@reckzeh.de

www.reckzeh.de

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Energieautark und emissionsfrei – Firma Reckzeh bringt neues Rohrsanierungssystem auf die Straßen der Region

26.10.2023

Energieautark und emissionsfrei – Firma Reckzeh bringt neues Rohrsanierungssystem auf die Straßen der Region

Eine kostengünstige, schnelle und gleichzeitig klimafreundliche Alternative zum Komplettaustausch von defekten Kanalrohren – dafür steht seit 1997 das Dinklager Unternehmen Reckzeh Kanalsanierung GmbH. Durch den Einsatz von High-Tech-Robotern, die durch den Kanalschacht direkt in die zu reparierenden Rohre eingelassen werden, gehört das Ausheben von Baugruben und das Aufbrechen von Straßendecken der Vergangenheit an. Mit der grabenlosen Kanalsanierung, auf die sich Carsten Reckzeh und sein Team spezialisiert haben, kann so eine Arbeit, die sonst mehrere Tage in Anspruch genommen hätte, schnell und einfach in nur wenigen Stunden erledigt werden. Reckzeh Kanalsanierung will aber noch mehr: Mit dem neuesten Kanalsanierungssystem geht das Unternehmen jetzt einen weiteren Schritt in die Zukunft. Carsten Reckzeh ersetzt hiermit seine älteste Sanierungsanlage, deren Technik mittlerweile in die Jahre gekommen war. „Es gibt heute so viele technologische Möglichkeiten, die damals noch gar nicht vorstellbar waren“, so Carsten Reckzeh. „Unsere neue Anlage wollten wir jetzt auf den aktuellsten Stand der Technik zu setzen. Wir gehen damit sogar noch einen Schritt weiter in Richtung Zukunftstechnologie.“ Das macht sich direkt in mehreren Punkten bemerkbar: Der Roboter an sich, den die Mitarbeiter unterirdisch via Fernsteuerung durch die Rohre bewegen, wurde bisher mit Druckluft angetrieben. Durch den neuen, bürstenlosen Elektromotor läuft die Maschine nicht nur deutlich leiser, sondern hat bei höherer Leistung auch gleichzeitig einen geringeren Verbrauch. „Unsere Sanierungssysteme sind auf LKW verbaut; um die erforderliche Energie für deren Betrieb durch Generatoren zu erzeugen, verbrauchen wir also Kraftsoff“, erklärt der Inhaber. „Bisher benötigten wir 5 Liter Diesel, um das Sanierungssystem für eine Stunde zu betreiben. Das konnten wir bei dem neuen System auf 2,7 Liter, also fast um die Hälfte, reduzieren.“ Auch der Energieverlust hat sich merklich verringert: Wo bei älteren Kanalrobotern 16 kW Generatorleistung eingespeist werden mussten, um 1,25 kW Roboterleistung zu erzielen, ist bei dem neuen System ein geringer Energietauschverlust von 3,5 kW auf 3 kW kaum erwähnenswert. Das Dach des LKW ist zudem mit einer modernen PV-Anlage ausgestattet. „Unsere Fahrzeuge stehen während des Arbeitstages die meiste Zeit auf öffentlichen Straßen und sind der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Warum sollten wir das Dach da nicht einfach mitnutzen?“ Diese installierte Photovoltaikanlage speist einen Stromspeicher, über den wiederum sämtliche benötigten Maschinen betrieben werden. „Mit einer vollen Akkuladung können wir so bis zu 12 Stunden lang komplett energieautark und emissionsfrei arbeiten." Ist der Speicher entladen, schaltet sich automatisch ein Stromaggregat an, das ihn wieder auflädt. „Wir müssen also nur noch alle 1,5 Arbeitstage für ca. 2-3 Stunden Kraftstoff verbrauchen, um unsere Maschinen zu betreiben. Und das auch nur, wenn weder die PV-Anlage, noch der installierte Stromanschluss zur Aufladung genutzt werden können. Viele Kunden aus dem öffentlichen Bereich produzieren ihren eigenen Strom, z.B. durch Kläranlagengase oder Solaranlagen“, weiß der Unternehmer. „Es besteht dadurch die Möglichkeit, die CO2 Emissionen eines Projekts in enger Absprache mit dem Auftraggeber deutlich zu senken, indem man auf diese Ladeinfrastruktur zurückgreift.“ Neben der Reduzierung der CO2-Emissionen und höherer Effizienz lag der Fokus aber auch darauf, einen möglichst komfortablen Arbeitsplatz für seine Mitarbeiter zu schaffen. „Mein Team verbringt fast den gesamten Arbeitstag auf unseren Fahrzeugen. Das ist ihr Büro, ihr Schreibtisch. Komfort ist daher unerlässlich.“ So wurde besonders die Innenausstattung des neuen Robotersystems in enger Absprache mit den Mitarbeitern konfiguriert. Unter anderem wurde eine Klimaanlage verbaut, um das Arbeiten während mehrtägiger Hitzeperioden angenehmer zu gestalten. Auch ein separater Kühlschrank für Getränke und Lunchboxen, sowie kleine Annehmlichkeiten wie Kaffeemaschine und Musikbox haben weiterhin ihren Platz im Bedienerraum. „Durch die neue Technik konnten wir außerdem die Geräuschkulisse auf ein absolutes Minimum reduzieren“, so Carsten Reckzeh. „Unsere bisherigen Systeme laufen zwar schon relativ ruhig, man hört aber trotzdem beim Einsatz ein Motorengeräusch im Hintergrund." Mit dem neuen Fahrzeug wird die Arbeit nicht nur für seine Mitarbeiter angenehmer, sondern auch für die Anwohner. Außerdem wird der neue Arbeitsplatz nicht nur von außen, sondern auch von innen komplett mit einer speziellen Antihaftfolie verkleidet. „So können wir am Ende des Tages Harze und andere Materialien, mit denen wir arbeiten, rückstandslos von allen Flächen entfernen und halten den Fahrzeugzustand stets sauber und ordentlich; fast wie am ersten Tag.“ Carsten Reckzeh und seine Mitarbeiter freuen sich jetzt auf die ersten Einsätze des neuen Rohrsanierungssystems. „Wir sind alle schon sehr gespannt auf das, was kommt!“

Unterwegs mit Hightech-Robotern

28.12.2021

Unterwegs mit Hightech-Robotern

„Unser Job ist dann erfolgreich abgeschlossen, wenn man hinterher von außen gar nicht sehen kann, dass wir da waren und es trotzdem wieder läuft“, so Carsten Reckzeh, Geschäftsführer der Reckzeh Kanalsanierung GmbH. Sein Unternehmen ist eines von wenigen seiner Art in Deutschland. Durch den Einsatz von ferngesteuerten Hightech-Robotern kann Reckzeh bauliche Maßnahmen bei Kanalschäden unnötig machen. Der Arbeitsplatz seiner Mitarbeiter ist ein gemütlicher Bürostuhl auf einem seiner vier LKWs. Am Computerbildschirm verfolgt Carsten Reckzeh hier den Weg seines neuesten Roboters, der den Abwasserkanal unter einer Straße auf eventuelle Schäden untersucht. Zu Carsten Reckzehs Beruf gehört nicht nur das technische Wissen, das er für seine Roboter benötigt, sondern oft auch Geduld und ein geübter Blick. „Ah, da ist es!“, ist er sich sicher. Mit dem Joystick lenkt er die Kamera des Roboters an die richtige Stelle. Wo der Laie außer einem Schatten nicht viel ausmachen kann, erkennt Carsten Reckzeh sofort: „An der Stelle ist die Dichtung beschädigt, hier sickert Wasser durch.“ Die genauen Daten des Schadens hält er direkt im System fest. Und weiter geht die Fahrt, denn er muss sicher sein, dass es in diesem Abschnitt keine weiteren Schäden gibt. „Eingewachsene Wurzeln sehen wir häufig, Risse in der Kanalwandung natürlich auch. Hin und wieder war auch schon Beton in einen Kanal gelaufen – wohl bei Bauarbeiten an anderer Stelle. So etwas fräsen wir dann mit dem Roboter komplett heraus und dichten das Ganze neu ab“, erzählt er. Durch einen Vorfall auf einer Baustelle ist die Reckzeh Kanalsanierung GmbH auch entstanden. „Mein Vater hatte damals ein Tief- und Straßenbauunternehmen“, so Carsten Reckzeh. “Auf einer Baustelle gab es Komplikationen durch ein beschädigtes Kanalteilstück. Dadurch konnte es dann erst einmal gar nicht weitergehen, bis der Schaden am Kanal behoben war.“ Das brachte Paul Reckzeh damals auf die Idee, ein eigenes zweites Standbein in der Kanalsanierung aufzubauen. Auf seiner Fahrt durch den Kanal findet Carsten Reckzeh dieses Mal nur einige kleinere Schäden. „Das ist schnell gemacht“, freut er sich. Das ist auch gut, denn auf der viel befahrenen Straße soll der Verkehr nicht lange stillgelegt werden. „Das machen wir in den frühen Morgenstunden, wenn noch nicht so viel los ist. Bis zum Berufsverkehr ist alles fertig.“ Und tatsächlich ist zur Rush Hour sein LKW verschwunden. Als wäre er nie dagewesen. Auftrag erfolgreich ausgeführt!

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