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EWE-Mitarbeiter spenden für Kardinal-von-Galen-Haus

15.02.2015

EWE-Mitarbeiter spenden für Kardinal-von-Galen-Haus

Einen Betrag in Höhe von 2000 Euro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des regionalen Energiedienstleisters EWE an das Dinklager Kardinal-von-Galen-Haus gespendet. Einen symbolischen Scheck in der genannten Höhe konnten nun der EWE-Betriebsratsvorsitzende Cloppenburg/Emsland, Gregor Heller, sowie EWE-Geschäftsregionsleiter Frank Wölbern an den Leiter des Kardinal-von-Galen-Hauses, Manfred Moormann, überreichen. Auch Dinklages Bürgermeister Frank Bittner war zu der Scheckübergabe gekommen und zeigte sich begeistert vom sozialen Engagement der EWE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Auch im Namen der Stadt Dinklage sage ich ein herzliches „Danke“ für die großzügige Spende“, so Bittner. Das gespendete Geld stammt aus einem Hilfsfonds von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrerer EWE-Gesellschaften. „Über 90 Prozent der Belegschaft verzichten dafür jeden Monat auf die Auszahlung der Cent-Beträge ihres Nettogehalts“, erklärte Gregor Heller. Die auf diese Weise zustande gekommenen Beträge gehen in regelmäßigen Abständen sozialen Einrichtungen zu. Die Schülersprecher Marie Christin Liepert, Harm Grothooff und Niklas Pundt führten die Gäste gemeinsam mit Leiter Manfred Moormann durch die Einrichtung. Das Kardinal-von-Galen-Haus ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung mit angeschlossenem Internat. Im Mittelpunkt des Schulalltags steht das Motto „Leben lernen“. Ziel aller Fördermaßnahmen ist es, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Alltag möglichst eigenständig bewältigen können und sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten mit positivem Selbstwertgefühl entwickeln können.  Text/Foto: Westermann...

Kostenloser Bus ins Nettebad

11.02.2015

Kostenloser Bus ins Nettebad

Die Stadt Dinklage bietet am Samstag (21. Februar) einen kostenlosen Transfer mit dem Bus zum Osnabrücker Nettebad an. „Wir wollen uns mit diesem Angebot bei den Dinklagern– insbesondere bei den Kindern - für deren Geduld in Bezug auf die Sanierung des Hallenbades bedanken“, sagt Bürgermeister Frank Bittner. Das sei das Mindeste, was man in der jetzigen Situation ohne ein Hallenbad vor Ort tun könne, so Bittner weiter. Für die jetzige Hallenbadsaison wird das Bad in Dinklage auf Grund der zwingend anstehenden Sanierung nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Transfer mit dem Bus nach Osnabrück ist – wie bereits erwähnt - für die Teilnehmer kostenlos. Für eine etwaige Betreuung von Kindern während der Fahrt und des Aufenthaltes im Nettebad sind Eltern selbst verantwortlich, da eine Betreuung durch die Stadt Dinklage nicht gestellt wird. Die Teilnahme an der Fahrt erfolgt auf eigene Gefahr. Die Abfahrt des Busses wird um 10 Uhr an der Bushaltestelle am Rathaus erfolgen. Die Rückfahrt ist zwischen 13.30 Uhr und 13.45 Uhr geplant, so dass die teilnehmenden Kinder cirka um 14.30 Uhr wieder an der Bushaltestelle am Rathaus abgeholt werden können. Für den rund zweieinhalb Stunden dauernden Aufenthalt im Nettebad ist von den Kindern ein ermäßigter Eintrittspreis in Höhe von 5,50 Euro zu zahlen. Erwachsene zahlen sieben Euro. Anmeldungen nimmt ab sofort Ansgar Westermann von der Stadt Dinklage telefonisch unter 04443/ 899-160 entgegen. Des Weiteren nimmt Westermann Anmeldungen auch per E-Mail an westermann@dinklage.de oder über die Facebookseite der Stadt unter www.facebook.com/StadtDinklage entgegen. Bei der Anmeldung sind jeweils der Name der Teilnehmerin/des Teilnehmers, das Alter sowie die Rufnummer anzugeben. Anmeldungen werden bis einschließlich Mittwoch (18. Februar) entgegengenommen. Die Teilnehmerzahl ist auf 130 Personen begrenzt. Darüber hinaus bietet die Stadt Dinklage in den nächsten Wochen an, kostenlos den Moobil-Plus-Bus für Fahrten zu den Hallenbädern nach Holdorf oder Quakenbrück zu nutzen. Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass jedoch nur Fahrten übernommen werden, die tatsächlich zu den beiden Bädern unternommen werden. Andere Fahrten müssen wie bisher zum Normalpreis angetreten werden. Bereits bei der Buchung des Moobil-Plus-Busses ist anzugeben, dass die Fahrt zum jeweiligen Bad erfolgen soll. Dann wird ein entsprechender Vermerk getätigt, so dass die Fahrer Bescheid wissen und die Fahrt dann kostenlos angetreten werden kann. Eine Buchung des Busses kann über die Mobilitätszentrale in Lohne (Telefon 0800-3030201) oder auf www.moobilplus.de erfolgen. Text: Westermann/Stadt Dinklage, Bild: Paterson/OV...

Einmal Tepe, immer Tepe!

05.02.2015

Einmal Tepe, immer Tepe!

„Goldene Hochzeit“ bei der Emil Tepe GmbH: Hubert Heitmann feiert sein 50-jähriges Betriebsjubiläum. Am 1. Januar 1965 hatte der heute 71-jährige Dinklager seinen ersten Arbeitstag bei dem Elektroexperten. Zuvor hatte er seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bei Krapp und die Bundeswehr absolviert. In den vergangenen Jahren hatte er noch eine Halbtagsstelle. Seit jeher ist Heitmann in der Abteilung für Abrechnungen tätig. In den vergangenen 40 Jahren war sein Spezialgebiet der Bereich der Hausanschlüsse. Mit einem selbst gebastelten Plakat bedanken sich die Kollegen und die Geschäftsführung für die geleistete Arbeit im vergangenen halben Jahrhundert. „Eine kleine Feier wird es auch noch geben“, verrät Geschäftsführer Andreas Tepe. Er dankt Heitmann vor allem für seine Arbeit auch über das Rentenalter hinaus. „Es gab die Überlegungen, mit 65 Jahren aufzuhören, dann war aber Not am Mann und ich bin geblieben“, sagt Heitmann. In diesem Jahr sei aber definitiv Schluss. Derzeit lerne er eine junge Kollegin ein, die seinen Job dann übernehme. „Es ist wichtig, dass Herr Heitmann seine Erfahrung und sein Know-How weitergibt, damit folgende Generationen davon profitieren können“, sagt Andreas Tepe. Neben der Arbeit war Heitmann jahrelang im Schützenverein Dinklage unter anderem als Kompaniechef aktiv. Noch heute ist er inaktives Mitglied. Außerdem verpasst er so gut wie kein Spiel der Fußballer des TV Dinklage. „Ich versuche auch auswärts überall dabei zu sein“, sagt Heitmann, der in Zukunft mehr Zeit für seine Hobbys haben wird. Text/Bild: Michael Hahn...

Jeder Fuß ist anders – das macht den Beruf so besonders!

04.02.2015

Jeder Fuß ist anders – das macht den Beruf so besonders!

Wie ist der Geschäftsführer, der selbstständige Handwerker oder die Ladenbesitzerin eigentlich privat? Wo kommt er oder sie her? Warum hat er oder sie gerade diesen Beruf ergriffen? Wir gucken regelmäßig hinter die Kulissen und stellen die Dinklager Geschäftswelt und deren Protagonisten vor. Weiter geht es heute mit dem Schuhmacher Hans Fangmann. Wie viele Schuhe Hans Fangmann in seinem Leben schon hergestellt hat, weiß er nicht genau. Eines steht jedoch fest: Jedes einzelne Paar hat dem jeweiligen Träger das Leben erleichtert. Hans Fangmann stellt nämlich Schuhe für Menschen mit Fußproblemen her. Seit 1984 ist er Orthopädieschuhtechnikermeister. Seine Lehre zum Schuhmacher hat Fangmann direkt nach seinem Realschulabschluss bei seinem Vater im Geschäft am Kirchplatz gemacht. „Der Älteste übernimmt den Laden, das war damals so. Und ich war nun mal der Älteste“, sagt der heute 55-Jährige. Seit 1995 leitet er gemeinsam mit seiner Frau Maria das Unternehmen. Er setzt damit eine lange Familientradition fort. Bereits 1858 begann die Familie Fangmann auf der Hörst Schuhe herzustellen und zu verkaufen. 1960 folgte der Wechsel in die Dinklager Innenstadt. Dort sitzt der „Schauster Fangmann“ noch heute. Ein guter Schuh braucht 14 Tage Im wahrsten Sinne des Wortes ist Hans Fangmann in die Fußstapfen seines Großvaters getreten. Er war es nämlich, der 1922 eine Zusatzausbildung zum Orthopädie-Schumacher abgeschlossen hatte. Der Meisterbrief hängt sogar noch im Büro des heutigen Geschäfts. „Nach dem Ersten Weltkrieg kamen viele Soldaten verwundet und mit Fußproblemen zurück in die Heimat, der Bedarf an speziellen Schuhen war groß.“ Ähnlich habe es sein Vater auch nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt. „Wir hatten teilweise 20 Gesellen bei uns sitzen, so enorm war die Nachfrage.“ Heute sei der Schuhmacher ein aussterbender Beruf, das weiß auch Hans Fangmann. Er sei nur noch einer der wenigen, der einen Schuh vor Ort reparieren könne. In vielen Geschäften gäbe es diesen Service gar nicht mehr. Vor allem kommen die Kunden aber wegen der Spezialanfertigungen. „Ein orthopädischer Schuh ist nicht mehr wie früher nur in einer Form und in den Farben braun oder schwarz erhältlich.“ Der Kunde kommt mit einem Rezept. Wenn dann die Genehmigung der Krankenkasse durch ist, sucht er sich einen Schuh aus dem großen Sortiment bei Fangmann aus und der Orthopädieschuhtechnikermeister macht sich an die Arbeit. Aus einem Blau- oder Gipsabdruck wird ein Leisten erstellt. Um diese Nachbildung des jeweiligen Fußes entsteht dann der neue Schuh. Etwa zwei Wochen dauert die Herstellung. „Jeder Fuß ist anders. Darum ist der Beruf so abwechslungsreich und macht mir so viel Spaß.“ Er sei außerdem gerne in Kontakt mit Menschen. Häufig fährt er nach Feierabend noch zu Kunden, die nicht so gut zu Fuß sind und bringt eines neues Paar Schuhe persönlich vorbei. Orchester und „FKK“ Sitzt Fangmann einmal nicht in seiner Werkstatt oder ist bei Kunden, spielt er im Kolpingorchester Dinklage das Tenorhorn. Seit 40 Jahren ist er inzwischen Mitglied. „Als Kind habe ich Querflöte gelernt. Die Musikschule war ja nur einmal über den Hof. Da hat sich das angeboten.“ Mit 16 ging er dann zum Orchester. Zunächst an der Querflöte und später dann aus der Personalnot heraus am Tenorhorn. „Das Musizieren ist ein perfekter Ausgleich. Ich freue mich jede Woche wieder auf den Übungsabend am Donnerstag.“ Vor allem der Austausch mit vielen Freunden und Bekannten stehe dabei neben der künstlerischen Komponente im Vordergrund. Auch im Fußball hat sich Fangmann probiert. Bis zur A-Jugend war er beim TV Dinklage aktiv. „Dann kam die Lehre und es fehlte die Zeit.“ Trotzdem spielt das runde Leder auch heute noch eine Rolle im Leben des bekennenden HSV-Fans. Denn während der Bundesligasaison betreibt er regelmäßig an Samstagen „FKK“. „Wir treffen uns seit Jahren in einer Gruppen und haben uns irgendwann der „Fußball – Kuck – Klub“ genannt“, sagt Fangmann mit einem Lächeln. Text/Foto: Michael Hahn...

Tag der Berufe: Schüler besuchen Handwerksbetriebe

02.02.2015

Tag der Berufe: Schüler besuchen Handwerksbetriebe

Die Schüler für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern  und ihnen die unterschiedlichen Berufszweige  begreifbar zu machen ist das Ziel des „Tag der Berufe“ der Oberschule Dinklage. Er basiert auf die Vereinbarungen der KURSiV -Lernpartnerschaft, die die Oberschule Dinklage mit der Kreishandwerkerschaft Vechta im Jahr 2011 geschlossen hat. Einige Gewerke wurden beim "tag der Berufe" in den Räumen der Oberschule vorgestellt. Außerdem fuhren etwa 70 der 110  Schüler der achten Klassen  mit dem Fahrrad zu diversen Handwerksbetrieben. Ganz nebenbei erhielten sie bessere Ortskenntnissen von Dinklage und erfuhren so, wo sich die unterschiedlichen Betriebe befinden. Gute Einblicke erhielten sie somit in den Arbeitsalltag der verschiedenen Unternehmen und trafen vereinzelnd ehemalige Schulkameraden bei ihrer Arbeit wieder. Ausbildungsleiter Stephan Blömer von der Emil Tepe GmbH erklärte, wie man elektronische Geräte mithilfe eines Prüfgerätes testet. Anschließend durfte eine Schülerin den Alarm eines Feuermelders auslösen und die daraus entstehenden Folgen wurden verdeutlicht. Weiterhin wurden unterschiedliche Möglichkeiten erläutert, wie ein Haus oder ein Unternehmen vor Einbrechern gesichert werden kann. Anschaulich erläuterte Michael Ruhe, Geschäftsführer des Autohauses Ruhe den Beruf des KFZ-Mechatronikers. Zudem durften die  Schüler sich am Wechseln von Reifen eines Elektrofahrzeugs üben. Die Funktionen, welches ein Smartphone im Auto auslösen kann, begeisterte die Jugendlichen. Dass ein Elektroauto keine Fahrgeräusche macht und welche Gefahren dies im täglichen Verkehr zur Folge hat, überraschte die Schüler. Malermeister Martin Poplawski vom Malerbetrieb Blömer nahm erstmalig am Tag der Berufe in der Schule teil. Es war ihm eine Freude, den Schülern den Beruf des Malers näher zu bringen. „Die Unterrichtsstunde verflog wie im Fluge“, so Martin Poplawski. Text/Foto: Middelbeck/Landkreis Vechta...

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