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Eine Bereicherung für das Team: Dorothee Hörstmann ist neu bei Stromann und Meiners

28.06.2018

Eine Bereicherung für das Team: Dorothee Hörstmann ist neu bei Stromann und Meiners

Neues Gesicht bei der Stromann und Meiners GmbH: Dorothee Hörstmann verstärkt seit Februar das Unternehmen mit Sitz an der Märschendorfer Straße. Dorothee Hörstmann ist als Bürokraft an 20 Stunden in der Woche tätig. Die gelernte Industriekauffrau kümmert sich unter anderem um die Kontrolle der Lieferscheine und Wochenberichte und schreibt Rechnungen. Die 35-Jährige fühlt sich an ihrer neuen Wirkungsstätte total wohl. “Die Arbeit macht mir Freude und das Team ist sehr gut. Ich wurde herzlich aufgenommen. Es macht einfach Spaß hier.”  Aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung erfolgte die Einstellung der neuen Bürokraft. “Die anfallenden Büroarbeiten werden immer mehr”, erklärt Birgit Germann. Dorothee Hörstmann stammt aus Freren im Emsland. Mittlerweile lebt sie in Dinklage und ist mit Christian Hörstmann verheiratet. Die beiden sind Eltern der zweieinhalbjährigen Tochter Leni. “Ich bin in meiner Freizeit gerne draußen und gehe mit meiner Tochter zum Spielplatz, in den Burgwald oder ins Wildgehege”, erkärt Dorothee Hörstmann. Sie hat bei ihrem Arbeitgeber bislang nur positive Eindrücke hinterlassen. “Dorothee ist zuvorkommend, freundlich und mit ihrer lebhaften Art eine Bereicherung für unser Team”, schildert Birgit Germann. In diesem Sinne freuen sich alle Beteiligten auf die weitere Zusammenarbeit. Text/Foto: Heinrich Klöker...

Dinklager Sommerkirmes mit viel Musik und Unterhaltung

27.06.2018

Dinklager Sommerkirmes mit viel Musik und Unterhaltung

Mit vielen Aktionen und Attraktionen geht auch die 2018er Ausgabe der Dinklager Sommerkirmes an den Start. Insbesondere musikalisch geht es wieder hoch her. So wird bereits am Samstagabend DJ Dominik mit dem Musik-Team ebenso für Stimmung im Festzelt sorgen, wie „Steve & Gerrit“, die am Sonntagabend für Stimmung im Festzelt sogen werden. Zum schon traditionellen „Tanztee“ lädt am Sonntagnachmittag Festwirt Alfred Berelsmann jung und alt ins Festzelt ein. Die Spitzenband „Level One“ gestaltet dann die Kirmesabschlussparty am Montag musikalisch. Somit steht insbesondere auch musikalisch drei tollen Kirmestagen nichts im Wege.  Um 11 Uhr am Samstag (30. Juni) startet das Programm mit dem großen Floh- und Trödelmarkt in der Innenstadt. Nachdem die Buden ebenfalls um 11 Uhr ihre Pforten öffnen, wird im Beisein zahlreicher Gäste aus den umliegenden Gemeinden die Kirmes offiziell um 15 Uhr eröffnet. Das Dinklager Kolpingorchester bestimmt die Musik im Rahmen der Eröffnung. Ab 14.45 Uhr werden die Musiker mit einem Platzkonzert vor dem Rathaus zu hören sein. Ab 15.15 Uhr gibt es im Anschluss an die Eröffnung einen Fassbieranstich am Festzelt. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr können die Kinder die Coupons aus dem Bummelpass einlösen. Am Sonntag (1. Juli) starten die Dinklager Autofirmen zu ihrer großen Autoschau auf der Bahnhofstraße. Zudem lädt der Trödelmarkt auf der Langen Straße zu einem Besuch ein. Die Händler der „Langen Straße“ organisieren zudem weitere Aktionen Die Dinklager Einzelhändler laden am Sonntagnachmittag zum verkaufsoffenen Sonntag und damit zu einem Einkaufsbummel ein. Die Besucher der Dinklager Kirmes wird wieder ein reichhaltiges Angebot erwarten. Ab 15 Uhr hält Wirt Alfred Berelsmann eine reichhaltige Kaffeetafel zum „Tanztee“ bereit. Gegen 18 Uhr treten dann „Steve & Gerrit“ in Aktion. Der Kirmesmontag (2. Juli) bietet noch mal ein Programm für jeden Geschmack. Nachdem um 14 Uhr die Kirmesbuden geöffnet haben, wird es ab 15 Uhr wieder Kaffee und Kuchen für Jung und Alt im Festzelt geben. In der Zeit von 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr können die Losabschnitte für das Kirmesquiz abgegeben werden, ehe um 16.30 Uhr die Verlosung vor dem Rathaus stattfinden wird. Alle bei der Verlosung anwesenden Kinder können Dinklager Mark im Gesamtwert von über 700 Euro gewinnen. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr können die Kinder erneut die Coupons aus dem Bummelpass einlösen. Um 18.30 Uhr findet die traditionelle Fundsachenversteigerung im Festzelt statt. Zur Versteigerung stehen neben zahlreichen Fundfahrrädern auch mehrere Fotografien. Der Erlös der Versteigerung ist für die evangelische Kirchengemeinde bestimmt.  In seiner dreizehnten Auflage startet die von Festwirt Alfred Berelsmann veranstaltete „After-Work-Party“ am Montag. Beginn der Party ist ab 19 Uhr im Festzelt. Erfahrungsgemäß werden aber viele Firmen und Vereine bereits vorher auf dem Kirmesplatz zu finden sein. Die Spitzenband „LevelOne“ wird für die passende Stimmung der Kirmesabschlussparty sorgen. Musik der Spitzenklasse Kirmes in Dinklage ohne Musik ist wohl undenkbar. Deswegen wird auch die 2018er Auflage der Sommerkirmes wieder einiges für die Besucher zu bieten haben. Mit der Spitzenband „Level One“, dem sonntäglichen Tanztee, dem Duo „Steve & Gerrit“ sowie DJ Dominik mit dem DJ-Musik-Team aus Stemwede hat Festwirt Alfred Berelsmann wieder beste musikalische Unterhaltung zur Kirmes zu bieten. Den Beginn der musikalischen Kirmesreise macht am Samstag DJ Dominik mit dem Musik-Team. Eingängige Musik zum „Tanztee“ bietet Festwirt Alfred Berelsmann am Sonntagnachmittag. So haben die Kirmesbesucher die Gelegenheit bei „leichter“ musikalischer Begleitung im Festzelt ein Stück Kuchen und Kaffee zu genießen. Der Sonntagabend hält dann für alle Musikliebhaber wieder einen Leckerbissen bereit: das Duo „Steve & Gerrit“ spielt auf. Die Kirmesabschlussparty am Montagabend rockt dann die Spitzenband „Level One“. Der Eintritt zu allen Musikveranstaltungen ist frei! Nähere Infos gibt es auch auf der Internetseite der Stadt Dinklage unter www.dinklage.de oder auf der Facebookseite der Dinklager Kirmes unter www.facebook.com/DinklagerKirmes. Kirmesquiz für Kinder Das Kirmesquiz zur Sommerkirmes gehört für die Kinder traditionell dazu. Auch in diesem Jahr veranstaltet die Stadt Dinklage mit Unterstützung der Dinklager Bürgeraktion wieder das altbewährte Kirmesquiz für Kinder. Alle Kinder, die einen Lösungsabschnitt mit den richtigen Antworten abgegeben haben und zur Verlosung vor dem Rathaus anwesend sind, haben die Möglichkeit zu gewinnen. Wie in den beiden Vorjahren können die Losabschnitte am Kirmesmontag (02.07.2018) in der Zeit von 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr vor dem Rathaus abgegeben werden können. Die Auslosung der Preise findet dann eine dreiviertel Stunde später, nämlich um 16.30 Uhr vor dem Rathaus statt. In der Zeit zwischen Abgabe und Verlosung besteht für die Kinder die Möglichkeit, die Coupons aus dem Bummelpass einzulösen. Bei der Verlosung der Kirmesquiz-Preise können ausschließlich anwesende Kinder gewinnen. Werden Kinder gezogen, die nicht anwesend sind, werden diese am Ende der Verlosung erneut aufgerufen. Sind die Kinder dann nach wie vor nicht anwesend, wird der Preis neu verlost. Auch in diesem Jahr gibt es wieder die beliebte „Dinklager Mark“ im Gesamtwert von über 700 Euro zu gewinnen. Diese „Münz-Gutscheine“ können bei allen teilnehmenden Geschäften in Dinklage eingelöst werden. Der Hauptpreis beträgt 100 Dinklager Mark. Um gewinnen zu können, müssen lediglich drei einfache Fragen beantwortet, Name, Adresse, Alter und Telefonnummer auf dem Antwortbogen eingetragen und die Lösung am Kirmesmontag (2. Juli) in der Zeit von 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr vor dem Rathaus in die Losbox geworfen werden. Jedes teilnehmende Kind erhält eine kleine Überraschung. Teilnehmen können im Übrigen alle Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren. Gewinnen können nur Kinder, die bei der Auslosung anwesend sind. Die Auslosung der Gewinner findet am Kirmesmontag (2. Juli) um 16.30 Uhr vor dem Rathaus statt.   30 Räder und viele Fotografien unter den Hammer Zur Dinklager Sommerkirmes wird die Dinklager Stadtverwaltung wieder nicht abgeholte Fundsachen versteigern. Dabei kommen unter anderem 30 gut erhaltene Fahrräder unter den Hammer, heißt es aus dem Fundbüro der Stadt. Neben den Rädern stehen in diesem Jahr auch zahlreiche Fotografien zur Versteigerung, die aus der Fotoausstellung zum Dinklager Fettmarkt des vergangenen Jahres stammen. Die Auktionatoren Hiltrud Voßmann und Udo Quaschigroch werden in altbewährter Manier erneut im Festzelt die Fundsachen an den Mann oder auch an die Frau bringen. Die Versteigerung beginnt um 18.30 Uhr. Der Erlös der diesjährigen Versteigerung ist für die Arbeit der evangelischen Kirchengemeinde in Dinklage bestimmt.  Flohmarkt für Kinder Zur Sommerkirmes 2018 (30. Juni bis 02. Juli) veranstaltet die Stadt Dinklage mit Unterstützung der Dinklager Bürgeraktion wieder einen Flohmarkt für Kinder in der Dinklager Innenstadt. Für die kleinen Händler gibt es die Tische erneut kostenlos. Die Tischnummern hierfür werden zum inzwischen dritten Mal ausschließlich online vergeben. „Großer Vorteil der Online-Vergabe ist, dass Kinder oder deren Eltern, die eine Tischnummer haben möchten, nicht mehr ins Rathaus kommen müssen, sondern ihre Tischnummer direkt am PC oder auch über das Smartphone reservieren können“, sagt Marktmeister Ansgar Westermann. Das Portal zur Reservierung einer Tischnummer wird unter der Adresse flohmarkt.in-dinklage.de am Donnerstag (28. Juni) ab 8.30 Uhr freigeschaltet. Ab diesem Zeitpunkt ist die Reservierung möglich. Die Reservierungsmöglichkeit endet am Freitag (29. Juni) um 12.30 Uhr. Bei der Online-Vergabe sind Name und E-Mail-Adresse anzugeben. Es wird dann eine E-Mail generiert, die dann an die angegebene Mail-Adresse versandt wird. Die E-Mail enthält die reservierte Tischnummer sowie Hinweise zum Flohmarkt. Dieses Blatt sollte dann nach Möglichkeit ausgedruckt werden, um dieses dann am Kirmessamstag im Rahmen des Flohmarkts vorlegen zu können. Es können maximal zwei Tische reserviert werden. Hingewiesen wird darauf, dass die Reservierung nur so lange erfolgen kann, bis die zur Verfügung stehenden Tischnummern aufgebraucht sind. Es stehen 230 Tischnummern zur Verfügung. Auch bei der Online-Reservierung erhalten die Kinder wie in den Vorjahren eine Nummer, mit der sie am Samstag (30. Juni) ab 10.30 Uhr den mit der gleichen Nummer versehenen Tisch besetzen können. Offizieller Beginn des Flohmarktes wird dann um 11 Uhr sein. Der Aufbau von Flohmarktständen vor 10.30 Uhr ist nicht gestattet. Bei Problemen stehen vor Ort Ansprechpartner bereit. Zu beachten ist, dass eine telefonische Reservierung nicht möglich ist und weitere Tische als die von der Stadt gestellten Tische nicht zugelassen sind.  Bummelpass für Nachwuchs Auch zur Sommerkirmes 2018 haben die Kinder erneut die Möglichkeit Coupons aus dem „Bummelpass“ auf der Kirmes einzulösen. Auf Grund des großen Erfolgs, wird es auch in diesem Jahr wieder den Bummelpass für die Kinder geben. Diese wurden bereits vor den Ferien in den Schulen und Kindergärten verteilt. Mit dem Bummelpass haben die Kinder die Möglichkeit auf der Kirmes zahlreiche Vergünstigungen zu erhalten. So gibt es jeweils sechs Coupons, die am Samstag und Montag eingelöst werden können. Die Herausgabe des Bummelpasses ist nur deshalb möglich, weil sich alle Schausteller der Dinklager Kirmes bereit erklärt haben, diesen durch Vergünstigungen und Zugaben zu unterstützen. So gibt es Ermäßigungen an Getränkeständen, am Imbiss sowie an der Eisbude und bei den Süßwarenständen. Bei den Fahrgeschäften gibt es beim Kauf eines Fahrchips einen zweiten gratis dazu. Der herausgegebene Bummelpass der Stadt Dinklage hat einen hohen Mehrwert für die Kinder. Verteilt wurde der Bummelpass an den Schulen und Kindergärten im Stadtgebiet, so dass rund 2.000 Kinder in Dinklage diesen Bummelpass erhalten haben. Dinklager Kinder, die in Lohne oder Vechta zur Schule gehen, haben die Möglichkeit, sich einen Bummelpass im Rathaus abzuholen. Für die Kinder ist lediglich zu beachten, dass die Coupons im oberen Teil des Bummelpasses am Samstag einzulösen sind und der untere Teil am Montag. Die Coupons werden jeweils in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr von den Schaustellern entgegen genommen. Alle Fotos: Josef Dödtmann  ...

Es „zischt“ im Unterricht / Oberschule Dinklage beim Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ dabei

25.06.2018

Es „zischt“ im Unterricht / Oberschule Dinklage beim Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ dabei

Was haben „Auto Motor Sport“, „Geo“,  „Young“ und „Bravo“ gemeinsam? Zusammen mit rund 30 weiteren aktuellen Titeln verführen sie Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland zum kostenlosen Schmökern. Beim Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ – kurz „ZISCH“ genannt – zu dem die Stiftung Presse-Grosso, die Stiftung Lesen und die deutschen Pressegrossisten gemeinsam mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) jetzt aufrufen – kommen Spaß und Leseförderung zusammen. Mit dabei sind auch Schülerinnen und Schüler der Oberschule Dinklage mit gymnasialem Zweig. Zusammen mit ihrem Lehrer, Studienrat Jan Röttgers, lesen die Schüler der Jahrgänge 6, 7 und 9 einen Monat lang diverse Zeitschriftentitel, um so Einblicke in die Medienlandschaft zu gewinnen, aber auch um selber zum Lesen angeregt zu werden. „Regelmäßiges Lesen fördert die Lesekompetenz und eröffnet Bildungschancen“, heißt es dazu in einer Studie der Stiftung Lesen. Gerade leseferne Jugendliche ließen sich anhand von Publikumszeitschriften mit jugendrelevanten Themen für das Lesen begeistern, zumal die Stiftung Lesen ebenfalls in einer Langzeitstudie herausgefunden hat, dass jeder Vierte in der Bundesrepublik leider gar nicht liest. In Dinklage stehen neben Spaß und Leseförderung aber auch fächerübergreifend in Deutsch, Politik und Wirtschaft die Analyse von Adressatenkreisen, Layout und Werbung, Blattkritik sowie eine eigene Redaktionskonferenz im Vordergrund. Studienrat Jan Röttgers zeigt sich begeistert vom Projekt: „Der Lesefunke springt über, die Zeitschriften werden mir fast aus den Händen gerissen und die Schüler finden es einfach toll, mal eine Zeitschrift wie „Bravo“ und Co. im Unterricht lesen zu dürfen!“ An dem Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ nehmen jedes Jahr bundesweit mehr als 300.000 Schülerinnen und Schüler teil. Seit Beginn im Jahr 2004 haben weit über eine Million Schülerinnen und Schüler an Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen von dem Projekt profitiert. Dabei enthalten die Zeitschriftenboxen je nach Alter abgestimmt verschiedene Zeitschriftentitel. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer erhalten auf der Internetseite der Stiftung Lesen  http://www.stiftunglesen.de/zeitschriften weitere Informationen. Mehr zur Oberschule Dinklage unter: www.oberschule-dinklage.de...

Er kümmert sich um das bestmögliche Sehen: Mark Schumacher im Porträt

24.06.2018

Er kümmert sich um das bestmögliche Sehen: Mark Schumacher im Porträt

Wie ist der Geschäftsführer, der selbstständige Handwerker oder die Ladenbesitzerin eigentlich privat? Wo kommt er oder sie her? Warum hat er oder sie gerade diesen Beruf ergriffen? Wir gucken regelmäßig hinter die Kulissen und stellen die Dinklager Geschäftswelt und deren Protagonisten vor. Weiter geht es heute mit Mark Schumacher von Optik/Uhren/Schmuck Schumacher. Mark Schumacher ist ein waschechter Dinklager. Das Licht der Welt erblickte der 37-Jährige im Dinklager Krankenhaus, wuchs in der Stadt am Burgwald auf und ist dieser bis heute treu geblieben. Nicht ohne Grund „Auch wenn Dinklage seit fast 22 Jahren Stadt ist, lebt es sich erfreulicherweise eher wie in einem Städtchen. Alles ist noch überschaubar geblieben, die meisten Gesichter bekannt, die Wege kurz und man kann noch Ruhe genießen. In Dinklage lebt und arbeitet man zum Glück noch miteinander und bewegt sich nicht in der Anonymität einer großen Stadt. Wohlfühlfaktor pur eben“, erklärt er. An seine Kindheit hat Mark Schumacher sehr positive Erinnerungen: "Laufen lernen und die ersten Tennisbälle schlagen durfte ich mitten in Dinklage am Geschäft und der Wohnung meiner Eltern. Mit dem Kirchplatz um die Kirche St. Catharina in Dinklage hatte ich wohl den größten Spielplatz aller Kinder." "Von der Grundschule Kardinal-von-Galen in Dinklage, welche quasi gleich um die Ecke lag, fuhr ab der 5. Klasse der Schulbus für mich nach Vechta", erinnert er sich. Nach dem Abitur am Kolleg St. Thomas im Jahr 2000 rief für Mark Schumacher der Zivildienst im Lohner Krankenhaus. 2001 begann das Studium für Augenoptik an der Fachhochschule in Wolfsburg, im Rahmen dessen ihm die Ausbildung zum Augenoptiker in Hankensbüttel glückte. Während diverser Praktikumszeiten verschlug es ihn unter anderem nach Berlin in die Beratungsstelle für Sehbehinderte in Reinickendorf. Seine Diplomarbeit schrieb Mark Schumacher im Herbst 2006 an der Universität in Karlsruhe. Seit 2007 ist er als Diplom-Ingenieur (FH) Augenoptik in Dinklage im Familienbetrieb seiner Eltern tätig. „Im März 2009 gründeten wir unsere Filiale für Augenoptik in Holdorf, welche ich fünf Jahre lang leitete. Seit dem Umbau unseres Hauptgeschäftes in Dinklage im Frühjahr 2011 bin ich wieder überwiegend hier tätig, ohne die Filiale in Holdorf aus den Augen zu verlieren“, erklärt Mark Schumacher. Als Augenoptiker kümmert Mark Schumacher sich vorrangig um das bestmögliche Sehen seiner  Kunden. „Neben der ausführlichen Brillenglasbestimmung erfolgt mit dem Kunden eine gemeinsame Auswahl der richtigen Brillengläser. Zudem berate ich auf der Suche nach einer modischen Brillenfassung. Hier geht es natürlich um die aktuellen Trends, Formen und Farben“, erklärt der Dinklager. Und weiter: "Unser Sortiment setzt sich aber auch aus zum Teil sehr technisch innovativen Brillenfassungen zusammen, welche es zu erklären gilt. Alternativ zur Brille zeige ich Kunden die Vorzüge von Kontaktlinsen. Sorgen weder die Brille noch Kontaktlinse für scharfes Sehen, teste ich Lupen oder elektronische Vergrößerungshilfen mit dem Kunden. Zu guter Letzt stehen verschiedene Arbeiten in der eigenen Werkstatt an, wie zum Beispiel die Montage der Brillengläser in die vom Kunden ausgewählte Brillenfassung." Mark Schumacher findet großen Gefallen an seinem Job. „Es ist schön, den direkten Kontakt zum Kunden zu haben. Im Gespräch mit dem Kunden geht es natürlich immer um sein grundlegendes Anliegen, die Brille oder Kontaktlinse, aber man kann auch links und rechts vom Beratungsgespräch etwas über Gott und die Welt reden. Da lockert der Kundenkontakt meinen Arbeitstag ungemein auf. Am meisten gefällt es mir jedoch, den Kunden für eine Brille zu begeistern. Zugegebenermaßen schwelgen nicht alle Kunden in Euphorie, gerade wenn sie die erste Brille bekommen. Doch zeigt man ihnen, dass zum Beispiel Brillenfassungen heute bereits im innovativen 3-D-Druckverfahren hergestellt werden und dass Brillengläser, die von außen irgendwie alle gleich aussehen, ein optisch extrem unterschiedliches Leistungsvermögen haben, wird vielen zumindest klar, weshalb eine preiswerte Brille eben auch deutlich weniger kann und selten eine so perfekte Lösung für ihr Sehen ist."  Was gefällt ihm an der Selbstständigkeit? "Die Entscheidung selber zu bestimmen, welche Produkte oder Marken man in seinem Geschäft anbietet, macht es einem einfacher hinter dem zu stehen was man verkauft. Dazu gehört natürlich auch die permanente Suche nach dem nächsten Trend, bevor dieser bereits in vollem Gange ist. Neben meinem erlernten Beruf des Augenoptikers schaue ich mich die letzten Jahre auch vermehrt nach Neuheiten für unseren Bereich mit Uhren und Schmuck um. Gutes Beispiel ist hier die Marke Paul Hewitt, welche wir jetzt im dritten Jahr erfolgreich führen. Ein auch für uns und die Uhrenbranche spannendes Thema wird weiterhin die Smartwatch bleiben. Mit Garmin konnten wir hier eine absolute Top-Marke, welche sehr selektiv vertrieben wird, nach Dinklage holen. Dies umzusetzen macht mir große Freude." Mark Schumacher erklärt, warum er den Einstieg in das elterliche Geschäft wagte: "Da ich als Kind auf allen Baustellen Dinklages zu finden war, um den Baumaschinen zuzusehen, wie unter anderem Häuser abgerissen wurden, bin ich auf Grund meiner auch heute noch anhaltenden Begeisterung für Baustellen selber erstaunt, dass ich nicht Herrscher über einen Abrissbagger geworden bin. Im Grunde habe ich mich für den Studiengang Augenoptik angemeldet und im Laufe der Ausbildung viel Gefallen an dem Beruf gefunden. Vermutlich auch wegen dem geforderten handwerklichen Geschick in der Werkstatt und den vielen hochtechnischen Möglichkeiten im Bereich der Vermessung der Augen und den computergestützten Beratungsmöglichkeiten dem Kunden gegenüber. Somit war der Einstieg ins elterliche Unternehmen der logische nächste Schritt." Mit dem Blick auf die Entwicklung kleinerer Orte ist Mark Schumachers Wunsch, die beiden Geschäfte in Dinklage und Holdorf für die Zeit seiner Berufstätigkeit weiterführen zu können. Er sagt: „Hier sind wir natürlich gefordert, ein zeitgemäßes Angebot und einen außerordentlichen Kundenservice zu bieten.Letztlich liegt es natürlich aber auch an jedem einzelnen Kunden, ob er sich für das Angebot am Ort entscheidet und somit selber dazu beiträgt, wie attraktiv Dinklage bleibt. “ Mark Schumacher bezeichnet sich selbst als Optimisten, wodurch er seine Tage überwiegend gut gelaunt verbringt. „Deshalb gehören ein flotter Spruch und das Lachen immer zu mir. „Nein“ sagen fällt mir immer schwer, jemandem eine Bitte oder einen Gefallen abzuschlagen ist nicht mein Fall“, erklärt der Augenoptiker und ergänzt:  "Leider gehört auch ein Stück weit die Bequemlichkeit zu mir, so dass im Privaten das eine oder andere auch mal länger liegenbleibt. Erledigt wird aber grundsätzlich alles, irgendwann." In seiner Freizeit verbringt Mark Schumacher sehr gerne Zeit mit seiner Freundin. Generell ist er kaum zu Hause. "Gleich ob vor der Haustür, wie zum Beispiel dem Dinkloager Dag, den Fußballspielen des TV Dinklage, guten Restaurants der Region oder auf dem Stoppelmarkt findet man mich auch auf einem Konzert in Berlin, im Musical in Hamburg, beim Fußballspiel in München oder bei einer Städtereise nach Düsseldorf.  Natürlich immer mit Freunden oder Bekannten, unter Menschen bin ich am besten aufgehoben.“ Mark Schumacher spielt über 20 Jahre Tennis. Seit zehn Jahren gehört dem Männergesangverein Dinklage an und singt dort im 1. Bass. "Eine Runde, mit der ich gerne auch außerhalb des Probenraumes Zeit verbringe." Ferner spielt er beim TV Dinklage Floorball (Hallenhockey).  "Hier hat sich über die Jahre aus einem mehr als bunten Haufen eine absolut außergewöhnliche Mannschaft gebildet. Die Erfolge der letzten Saison sprechen da für sich, die Erlebnisse nach dem Schlusspfiff sowieso." Zudem ist der Augenoptiker Gründungsmitglied des Fanclubs Bayern-Burg Dinklage. Als Schriftführer plant er unter anderem die Fahrten zu den Auswärtsspielen. Der Eintritt beim FC Bayern München erfolgte dann nach dem verlorenen "Finale dahoam" 2012. Desweiteren ist der sympathische Dinklager im erweiterten Vorstand des örtlichen Handels- und Gewerbevereines, der Dinklager Bürgeraktion, tätig. Er erläutert seine Tätigkeit dort: "Ziel der Dinklager Bürgeraktion ist es, Wirtschaft und Handel im Ort zu fördern und durch geplante Veranstaltungen die Attraktivität Dinklages immer weiter zu verbessern. Ich selber gehöre zum erweiterten Vorstand. Hier geht es darum, dem hauptamtlichen Vorstand Aufgaben abzunehmen. So organisiere ich zum Beispiel den alljährlichen Neujahrsempfang der Dinklager Gewerbetreibenden. In einem gesondert gegründeten Arbeitskreis, zwecks Planung der Dinklager Gewerbeschau Anfang September 2018, kümmere ich mich um die Kontakte zu den Veranstaltern eines geplanten Streetfood-Festivals." Für die Zukunft hat Mark Schumacher noch einige Träume. „Träume sollte es immer geben, wer keine Träume mehr hat, dem fehlen definitiv Ziele, die einen im Leben antreiben. Reisen nach Asien und Südafrika sind weit vorne dabei. Die Übernachtung in einem Eishotel gehört ebenso dazu wie die Nordlichter beziehungsweise das Meeresleuchten, beides sind Phänomene, die ich gerne live erleben würde“, beschreibt er. Was verbindet Mark Schumacher mit der Stadt Dinklage? "Dinklage ist zu allererst natürlich meine Heimat, mein Lebensmittelpunkt sowohl im Beruf wie auch im Privaten. Aus der Ferne unübersehbar ist ohne Frage unsere Kirche St. Catharina ein Wahrzeichen unserer Stadt. Und auch wenn unser altes Rathaus wohl mittelfristig ausgedient hat, ist es für mich immer wieder ein Blickfang zwischen den ganzen modernen Gebäuden. Dazu gehört natürlich auch unsere Schweger Mühle nebst den sich anschließenden Fachwerksiedlungen und der Burgwald mit dem Kloster Burg Dinklage. Und da ich es gerne süß mag, muss ich im Zusammenhang mit Dinklage unbedingt unser Eiscafe Venezia mit dem weltbesten Eis und den für mich im ganzen Landkreis einzigartigen kleinen Süßwarenladen von Monika Rauf nennen, der uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt." Was wünscht Mark Schumacher sich für die Zukunft? „Zeit ist im heutigen Leben sicher das Wichtigste. Man ist häufig zu sehr getrieben vom Alltag und vermeintlichen Pflichten, die die Zeit gefühlt zwischen den Fingern verrinnen lassen. Deshalb hoffe ich auf mehr freie Zeit, für mich und das Zusammenleben mit den Menschen um mich herum.“ Zudem wünscht er sich, „dass sowohl ich als auch alle anderen Menschen in Deutschland wieder lernen, alltägliche Dinge mehr wertzuschätzen, die inzwischen zum normalen Lebensstandard in Deutschland gehören und als nichts Besonderes mehr wahrgenommen werden, damit eine größere Zufriedenheit herrscht und sich die Stimmung in unserem Land verbessert.“ Mit diesen Wünschen schaut Mark Schumacher seinem Naturell entsprechend optimistisch und mit guter Laune auf seine weitere Zukunft in Dinklage und der Region. Text/Foto: Heinrich Klöker...

Erste öffentliche Stromtankstelle in Dinklage steht beim Autohaus Ruhe

23.06.2018

Erste öffentliche Stromtankstelle in Dinklage steht beim Autohaus Ruhe

Die erste öffentliche Stromtankstelle in Dinklage gibt es jetzt auf dem Gelände des Autohauses Ruhe. Nun stellten dessen Geschäftsführer Markus Ruhe (Mitte), Verkaufsberater Andreas Kohlen (rechts) sowie Uwe Aeikens, Vertriebsbeauftragter Mobilität beim Energieunternehmen EWE, die Stromtankstelle, die bereits seit einigen Wochen in Betrieb ist, vor. EWE betreibt die Ladesäule im Contracting. Das bedeutet, EWE übernimmt im Auftrag des Autohauses Ruhe den Betrieb und die Wartung der Säule sowie die Abrechnung und die Energielieferung mit CO2-neutralem Grünstrom. “Das Thema Elektromobilität wird für uns und unsere Kunden immer wichtiger. Mit der Ladesäule von EWE bieten wir jetzt unseren Kunden direkt vor dem Haupteingang einen tollen Service”, erklärte Markus Ruhe.Uwe Aeikens nannte einen weiteren Grund für die Bedeutung öffentlicher Stromtankstellen: “Wenngleich über 80 Prozent der Ladevorgänge an der Arbeitsstätte oder zu Hause stattfinden, ist das Vorhandensein einer öffentlichen Ladeinfrastruktur eines der wichtigsten Entscheidungskriterien für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs.” Die Ladestation in Dinklage ist Aeikens zufolge Teil der EWE-Ausbauziele in Sachen öffentlicher Ladeinfrastruktur. “In unserem Kerngebiet betreiben wir heute bereits rund 235 Stromtankstellen”, sagte Aeikens. Die EWE-App “Punktlandung” hilft Autofahrern, öffentliche Ladesäulen zu finden.Die Ladesäulen haben eine maximale Leistung von 22 Kilowatt. Das Tanken ist mit einer Tankkarte möglich. Für 12 Euro monatlich kann an allen EWE-Stromtankstellen soviel getankt werden wie man möchte. “Das ist eine Flatrate”, schildert Aeikens. Für 15 Euro monatlich kann gar an 23000 Stromtankstellen europaweit getankt werden.  Zudem kann mit dem Smartphone ein QR-Code an der Ladesäule eingescannt werden. Die Bezahlung läuft dann über Paypal oder Kreditkarte. “Dann zahlt man je nach Ladezeit”, erklärt Aeikens. Die Ladezeit hängt generell von der im Auto verbauten Batterie und der Leistung der Ladesäule ab.“Bei einem VW Golf mit Elektroantrieb beträgt die maximale Reichweite derzeit rund 300 Kilometer”, weiß Markus Ruhe. Aber: “Der Bereich Elektromobilität wird sich gewaltig weiterentwickeln.” So wird der neue ID von VW Anfang 2020 auf den Markt kommen, aber bereits 2019 bestellbar sein. “Das ist der erste nur für Elektro entwickelte Auto von VW”, beschreibt Markus Ruhe. Dann werde es in der Folge jedes Jahr neue E-Auto-Modelle von VW geben. “Die Fahrzeuge werden dann eine Reichweite von etwa 500 bis 700 Kilometer haben”, erklärt der Fachmann, der nun auf eine rege Nutzung der Stromtankstelle hofft. Text/Foto: Heinrich Klöker...

Service und Qualität bleiben spitze: Anna Moosmann Photography konzentriert sich auf Standort in Diepholz

22.06.2018

Service und Qualität bleiben spitze: Anna Moosmann Photography konzentriert sich auf Standort in Diepholz

Ein Schritt, der ihr nicht leicht fällt, der für ihre Kunden aber kaum zu merken und ohne Nachteile bleiben wird: Anna Moosmann schließt ihr  Fotostudio an der Burgstraße in Dinklage zu Ende Juni und konzentriert sich dann auf ihren Standort in Diepholz. “Unvorhergesehene Ausfälle im Personal sind der Grund dafür”, erklärt sie. Das Geschäft läuft allerdings genau so weiter wie bisher, die Kunden können sich auch in Zukunft auf die gewohnte Qualität und den besonderen Service von Anna Moosmann freuen. Dieser besondere Service ist unter anderem für Dinklager Kunden: Bei Fototerminen in Dinklage berechnet Anna Moosmann künftig keine Anfahrtgebühren. Zudem sind auch Beratungsgespräche bei den Kunden oder an anderen Orten in Dinklage weiterhin möglich. Zu finden ist Anna Moosmann Photography schon jetzt am Standort Bonhoefferstraße 19 in 49356 Diepholz. “Ich freue mich sehr, wenn ihr mich dort besuchen kommt. Terminvereinbarungen sind im Vorfeld jedoch empfehlenswert, damit ihr mich auch wirklich im Studio antrefft”, erklärt Anna Moosmann.  Anna Moosmann ist unter Tel. 0152/34366389 und per E-Mail an info@annamoosmann.de zu erreichen. Zudem ist die Webseite www.annamoosmann.de in Kürze komplett fertig. Auch auf Facebook ist Anna Moosmann Photography zu finden. Eines ist gewiss: Trotz dieser Umstrukturierung wird Anna Moosmann ihre Kunden auch in Zukunft zu 100 Prozent zufrieden stellen....

Kellerbrand mit Menschenleben in Gefahr: Feuerwehr Dinklage probt den Ernstfall bei Begegnungsstätte

21.06.2018

Kellerbrand mit Menschenleben in Gefahr: Feuerwehr Dinklage probt den Ernstfall bei Begegnungsstätte

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, übte die Feuerwehr Dinklage am Dienstagabend einen Kellerbrand bei der Dinklager Begegnungsstätte. Nach dem Eintreffen und Erkunden des Einsatzleiters stellte sich folgende Lage dar: Im Keller des Gebäudes kam es zu einem Brand, der eine starke Rauchentwicklung verursachte, welche sich bereits im gesamten Gebäude ausgebreitet hatte. Des Weiteren wurden im Gebäude insgesamt fünf Personen vermisst, wovon sich zwei lautstark auf dem rückseitigen Balkon bemerkbar machten. Die Angriffstrupps der beiden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge wurden umgehend unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in den Keller geschickt. Nach kurzer Zeit konnten alle sich im Keller befindlichen Personen gerettet werden. Die Personen auf dem rückseitigen Balkon wurden durch tragbare Leitern gerettet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung verlor ein Atemschutztrupp im späteren Verlauf die Orientierung und konnte den Keller nicht mehr eigenständig verlassen, sodass dieser einen „Mayday“-Notruf absetzen musste. Sofort setzte sich der abgestellte Sicherungstrupp in Bewegung, um die vermissten Kameraden zu finden. Nach gut einer Stunde konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und das Gebäude wurde mittels Hochdrucklüfter belüftet. Nach den Aufräumarbeiten und einer umfangreichen Nachbesprechung ging es für die Kameraden zurück in das Feuerwehrhaus. Ein großer Dank gilt der Messdienergemeinschaft St. Catharina Dinklage, welche ihre Räumlichkeiten für diese Übung zur Verfügung stellte. ...

Fotopirsch: Ausstellung mit Bildern von Theo Wilke im Burgwald ab dem 24. Juni

21.06.2018

Fotopirsch: Ausstellung mit Bildern von Theo Wilke im Burgwald ab dem 24. Juni

Da ist er. Der schwarze Bock von Wehdel. Und Theo Wilke beobachtet ihn von seinem Ansitz aus, legt an – drückt ab. Unzählige Male gibt es diese Szene. Über viele Jahre hinweg. Denn der Dinklager Tierfotograf Theo Wilke hatte nichts anderes im Sinn, als die Entwicklung dieses seltenen, stolzen Rehwildes mit der Kamera zu dokumentieren. Wer war Theo Wilke? Geboren wurde er am 4. Januar 1920 in Dinklage. Er starb am 11. Januar 2000. Und wer ihn nicht unter seinem eigentlichen Familiennamen kannte, der wusste zumindest mit Hölzen Theo etwas anzufangen; oder eben mit Foto-Hölzen. Denn dieses über die Dinklager Ortsgrenzen hinausgut bekannte Fotostudio leitete er zusammen mit seiner Ehefrau Irmgard (Irmi), geborene Hölzen. Beide hatten das 1924 gegründete Geschäft im Jahr 1951 von Irmis Vater Peter Hölzen übernommen. Sie führten es in eigener Regie bis 1982, zuletzt im früheren Dinklager Feuerwehrhaus an der Burgstraße. Bekannt wurde das Studio vor allem durch seine ausgezeichnete Porträtfotografie. Doch Theos eigentliche, große Fotografenliebe galt der Natur und hier den Aufnahmen der heimischen Tierwelt. Besonders das Rehwild hatte es ihm angetan. Und er wurde so zu einem Jäger mit der Kamera – zu einem exzellenten Kenner, ähnlich einem passionierten Jäger, nur dass er niemals einem Tier etwas zuleide tun konnte. Mag sein, dass eine Erfahrung aus den Kriegsjahren hier eine Rolle spielte. Sohn Thomas Wilke, der heute mit seiner Familie in Hannover wohnt, erinnert sich, dass sein Vater erzählte, wie er einst in Russland als halb verhungerter Soldat ein Reh anschoss und es nie verwinden konnte, wie das arme Tier sich zu Tode quälte. So wurde aus Theo Wilke eben kein Jäger, sondern mit Beginn der 1960er Jahre ein Tierfotograf, der sich immer mehr perfektionierte und auch keine Kosten scheute, um seine Ausrüstung zu verbessern. Daran erinnert sich Willi Rolfes aus Vechta, selbst ein bekannter Naturfotograf. Er lernte als junger Mann Theo Wilke in den 1980er Jahren kennen und schätzen, konnte von dessen Erfahrungen profitieren. So war der Dinklager immer auf der Suche nach einem Kameragehäuse, das beim Drücken des Auslösers kaum Geräusche machte, die die Tiere verscheuchen konnten. Die Leica R4 war so ein Meisterwerk, nur mit dem Nachteil behaftet, dass es damals zu dem Gehäuse kein Kameraobjektiv mit der nötigen Brennweite gab. Denn nur eine lange Brennweite – ein Teleobjektiv – garantierte auch eine möglichst optimale Nähe zum Tier.  Deshalb, sagt Rolfes, ließ Theo Wilke um 1986 eigens für viel Geld das damals für seine Zwecke beste Teleobjektiv – ein 600mm-Objektiv von Nikon – von einem Münchener Spezialbetrieb so umbauen, dass es an die Leica passte: Leise Kamerabedienung und lange Brennweite. Nun gelangen für die damalige Zeit, die ja noch keine Autofocus-Technik (automatische Scharfstellung des Objektives) kannte – geschweige denn den Komfort der Digitalfotografie –, hervorragende Aufnahmen. Zum Beispiel vom schwarzen Bock. Den lernte Theo Wilke in Wehdel kennen, kurz hinter der Grenze zwischen der Dinklager Bauerschaft Bünne und Badbergen. Hier konnte er im Revier eines ehemaligen Kriegskameraden auf Fotopirsch gehen. Wehdel war bekannt für diese Sonderheit des Rehwildes, das es so nur in einigen Gegenden der Norddeutschen Tiefebene gibt. Sieben Jahre lang verfolgte Wilke „seinen Bock“ mit der Kamera – und sorgte so auch dafür, dass dies schöne Rehwild vom Abschuss verschont blieb. Für den Fotografen war es jedes Jahr erneut ein ganz besonderes Erlebnis, den besonders starken Bock zu erleben und zu sehen, wie er sich weiter entwickelte. Zu den Rehen gesellte sich das Rotwild. Hier nutzte Theo Wilke seine Kontakte zu Freunden im Solling, um immer wieder prächtige Hirsche vor die Kamera zu holen. Unter anderem gelang ihm ein Foto des damals stärksten Hirschen der gesamten Region, das dann in allen deutschen Jagdmagazinen veröffentlicht wurde. Doch zumeist war der Naturfotograf in seiner Heimatregion unterwegs, hier unterhielt er beste Kontakte zu Landwirten und Jägern, konnte sich so Ansitze aussuchen, die gute Fotos ermöglichen. In Bahlen bei Dinklage näherte er sich dem Eisvogel oder – im Winter – den Mäusebussarden. Und im Dinklager Burgwald ging es um die heimische Vogelwelt. Willi Rolfes erinnert sich, dass es immer wieder die Benediktinerinnen auf Burg Dinklage waren, die Theo Wilke alarmierten, wenn sich in ihrem Umfeld die Spechte zeigten. Und Wilke genoss das Privileg, als einer von ganz wenigen Männern dann den Klausurbereich der Schwestern hinter der Dietrichsburg betreten zu dürfen. So gibt es heute neben dem umfangreichen Archiv des Fotogeschäftes Hölzen, das von der Fotogruppe des Heimatvereins Dinklage betreut und aufgearbeitet wird, eine ebenfalls große Tierfoto-Sammlung (Abzüge und Negative), die Thomas Wilke nach dem Tod seiner Eltern – Irmi Wilke starb 9. Juni 2015 – aufbewahrt. Einen kleinen Einblick in diese Sammlung und in die Arbeit des Tierfotografen soll demnächst eine Open-Air-Fotoausstellung auf dem Areal der Burg Dinklage bieten. Sie ist vom Bürger- und Kulturring Stadt Dinklage vorbereitet worden. Unterstützt wird sie von Thomas Wilke, der Bröring Unternehmensgruppe aus Dinklage und dem Jugendförderwerk Vechta. Die fachliche Beratung hat Willi Rolfes übernommen, Texte stammen von Andreas Kathe. Die Ausstellung wird am 24. Juni um 11 Uhr im Klostercafé eröffnet. Die jederzeit zugängliche Schau mit dem Titel „Fotopirsch – Bilder des Dinklager Naturfotografen Theo Wilke“ wird auf dem Gelände vor der Burgkapelle noch bis zum Oktober zu sehen sein. Text: Andreas Kathe/Fotos: Theo Wilke/Willi Rolfes...

Tag der Architektur - Führungen von mb-Architektur durch Wohnprojekt in Vechta

19.06.2018

Tag der Architektur - Führungen von mb-Architektur durch Wohnprojekt in Vechta

Menschen benötigen Räume zum Wohnen und Arbeiten, zum Lernen, zur Pflege, zur Erholung, zur Unterhaltung, zur inneren Einkehr und für viele andere Zwecke mehr. Wohin wir sehen, haben wir uns Räume geschaffen – Straßen, Plätze, Parks und öffentliche Gebäude, um sie gemeinsam auf Dauer zu nutzen. Private Häuser und Wohnungen dienen dem Rückzug, dem Leben in Familien und Gemeinschaften und der persönlichen Entfaltung. Passgenaue Lösungen müssen sorgfältig geplant werden, damit sie die Erwartungen aller Nutzer und aller Gesellschaftsgruppen erfüllen und langfristig genutzt werden können. Unterschiedlichste Anforderungen sind zu berücksichtigen, differenzierten Ansprüchen gerecht zu werden. Das ist die Aufgabe von Architekten. „Architektur bleibt!“ lautete das bundesweite Motto des Tags der Architektur 2018, der am 23. und 24. Juni stattfindet. Mit dabei ist auch das Architekturbüro mb-Architektur von Elke Meinert-Bahlmann. Das Büro stellt das Wohnprojekt "Ravensberger Höfe" in Vechta vor. Es ist das größte Projekt, das mb Architektur bislang umsetzte, und es ist ein erfolgreiches Projekt: 76 ausschließlich zur Vermietung vorgesehene Wohnungen sind im neuen Quartier im Herzen Vechtas entstanden. Die Planerin und ihre Auftraggeber lassen durch die Anordnung der insgesamt acht Wohngebäude entlang des Dominikanerweges und des Kampgartenweges insbesondere die Funktion innen liegender „Höfe“, wie man sie aus Großstädten kennt, wieder aufleben. Die Gebäude sind um zwei quadratische Innenhöfe angeordnet, die als Begegnungsraum, als Spielplatz, grüner Ruheraum und auch als Freisitz dienen sollen. Die Höfe als Orte für ein gutes Miteinander, wie es unsere Region noch pflegt“, sagt Elke Meinert-Bahlmann. Wer die Arbeit des Architekturbüros sehen möchte, kann am 24. Juni 2018 an drei Terminen an einer Führung teilnehmen. Das gesamte Programm für ganz Deutschland kann auch per App abgerufen werden.Ob Smartphone oder iPad – für alle mobilen Endgeräte steht eine komfortable Routen- und Terminplanung per App zur Verfügung. Die App "Tag der Architektur": im App- bzw. Playstore ist kostenlos download-bar. Text: Martina Rönnau Fotos: mb-Architektur Termine der Führungen: Sonntag 11:00 Treffpunkt: Kampgartenweg 10 Sonntag 13:00 Treffpunkt: Kampgartenweg 10 Sonntag 15:00 Treffpunkt: Kampgartenweg 10 Sie finden uns auch auf INSTAGRAM: mb_architektur und Houzz.de: https://www.houzz.de/projects/users/info797 ...

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