Holzbau Brockhaus GmbH

Aus Liebe zum Holz

Seit 1969 dreht sich auf dem Betriebsgelände der Holzbau Brockhaus GmbH alles ums Thema Holz. Inzwischen leitet André Brockhaus das Unternehmen in zweiter Generation. Wir haben uns auf die Gebiete Holzrahmenbau, Ingenieur-Holzbau, Fassadenbau und Innenausbau spezialisiert.

 

Vom einfachen Wohnbau über Kindergärten und Schulen bis hinzu großen Industriehallen helfen wir mit unserem Know-How weiter. Über 30 engagierte und bestens geschulte Mitarbeiter beliefern Kunden von Köln bis nach Hamburg. Mit unserer sehr guten Arbeitsvorbereitung können wir auf der 17.000 Quadratmeter großen und überdachten betriebseigenen Fläche eine höchstmögliche Vormontage ermöglichen, um die Montage vor Ort so kurz wie möglich zu gestalten. Mit unserem modernen Autokran sind wir sehr flexibel und haben eine große Reichweite für unsere vorgefertigten Elemente. Wir können auch zusätzliche Kran-Dienstleistungen für andere Gewerke anbieten und übernehmen.

Anschrift

Holzbau Brockhaus GmbH

Auf dem Hövel 36

49413 Dinklage

04443-505640

04443-5056433

info@holzbau-brockhaus.de

www.holzbau-brockhaus.de

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Vorzeigeprojekt ”Ellener Hof” öffnet Holzbau Brockhaus viele neue Türen

04.05.2022

Vorzeigeprojekt ”Ellener Hof” öffnet Holzbau Brockhaus viele neue Türen

"Ellener Hof": So ist der Titel eines einmaligen Projekts im Osten Bremens, an dem Holzbau Brockhaus maßgeblich mitwirkt. Für das traditionsreiche Dinklager Unternehmen stellt die Mitarbeit an diesem Leuchtturmprojekt einen Meilenstein dar. Unter Motto "Gemeinsam wohnen und wachsen" entstehen in der Hansestadt auf knapp zehn Hektar Fläche rund 500 Wohnungen, eine Schule, eine Kita, ein Studentenwohnheim und ein Gästehaus. Alle Projekte habe eines gemeinsam: Sie sind nachhaltig, klimaschonend und bieten Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Religionen ein stadtnahes Zuhause im Grünen. Nachdem im Juni 2019 Gespräche stattfanden und im August 2019 der Auftrag an Holzbau Brockhaus erteilt wurde, war im Februar 2020 Baubeginn für das erste Baufeld, das aus drei Einzelobjekten besteht. Durch die Arbeiten bei diesem Baufeld kamen Anfragen in Dinklage für weitere Baufelder rein, so dass eine Dynamik entstand, "die wir uns nie vorgestellt hätten", sagt Projektleiter Alfred Kathmann. Jedes Baufeld auf dem von der Bremer Heim-Stiftung zur Verfügung gestellten Gelände hat eigene Auftraggeber und Architekten, darunter renommierte Büros aus Bremen oder Berlin. Der Auftragserteilung gehen intensive Gespräche voraus. "Wir werden auf Herz und Nieren geprüft. Know-how und Qualität sind entscheidend, und nicht nur der Preis. Und ganz viel kommt es auf Vertrauen an." Jedes Baufeld hat eine eigene Geschichte für sich: Insgesamt 15 Baufelder gibt es, für mittlerweile zehn Gebäude ist Holzbau Brockhaus zuständig. Vorgabe bei der Ausführung ist, dass 70 Prozent aus Holz gebaut wird. Nach dem Motto "Ökologisch gebaut, bunt gemischt" hat Holzbau Brockhaus in den Bauvorhaben ganz unterschiedliche Gewerke ausgeführt. Dazu zählen Holzbau, Holzrahmenbau, Trockenbau, Fassadenbau, Fensterbau und Dachdeckerarbeiten. Bei den Baufeldern handelt es sich um Projekte sehr unterschiedlicher Art. "Haus 1" ist ein Wohn- und Geschäftshaus mit 14 Wohneinheiten, Arztpraxen und Büroräumen. "Haus 2" und "Haus 4" sind Wohnhäuser mit insgesamt 38 Wohneinheiten. "Casa Colorida" ist ein Mehrgenerationenhaus mit 27 Wohneinheiten in grüner Stadtlage. "G38" ist ein Wohnhaus mit neun Wohneinheiten und einer Kindertagesstätte in den unteren Geschossen. "Maribondo" ist ein Gästehaus mit Dorfladen und Bistro als inklusivem Treffpunkt. "G49": Hier erstreckt sich über zwei Geschosse eine Kindertagesstätte. "Gutshaus" heißt ein generationenübergreifendes Wohnprojekt mit 18 Wohneinheiten. "Neiland" und "Richter" sind das neue Bremer Haus - Reihenhäuser für Paare und Familien. Ein Zuhause für alle Generationen. Der Auftragswert beträgt derzeit rund elf Millionen Euro. Bei jedem einzelnen Objekt zeigt Holzbau Brockhaus, wo die Stärken des Unternehmens liegen: Im nachhaltigen Holzbau, in detaillierter Präzision und höchst effizienter Logistik. Alle in Bremen verwendeten Holzbauelemente wurden in Dinklage passgenau hergestellt, optimal vorgefertigt, verladen und auf die Reise nach Bremen geschickt. Auf der Baustelle in Bremen sind stets vier bis fünf Mitarbeiter vor Ort, in Spitzenzeiten waren es sogar 20 bis 25. Rund 60 Prozent der Arbeiten sind derzeit fertig, es laufen allerdings bereits weitere Gespräche, so dass gut möglich ist, dass Holzbau Brockhaus noch in weiteren Baufeldern zum Zuge kommen wird. Von der Kalkulation über die Bauleitung bis zur Abrechnung: Bei diesem Projekt hat Alfred Kathmann die Leitung inne. Und dieses Projekt öffnet dem Dinklager Unternehmen Türen, "wie wir es uns selbst nicht vorstellen konnten". So bekam Holzbau Brockhaus nun den Zuschlag für die Errichtung eines Bürogebäudes in 4-geschossiger Holzbauweise für einen Windparkvertreiber in Osnabrück. Ferner sind weitere Projekte bereits in der Pipeline. Das Projekt "Ellener Hof" ist besonders herausfordernd: "Jedes errichtete Gebäude hat seine eigene Geschichte. Nichts ist gleich, nichts ist übertragbar. Jedes Objekt ist individuell und stellt immer wieder eine neue Herausforderung dar." Zum Teil wird just in time gearbeitet, was nur dank eines sehr engen Austausches zwischen Holzbau Brockhaus, den Statikern und Prüfstatikern sowie den Architekten möglich ist. Das Projekt erregt in der Branche große Aufmerksamkeit. So waren im vergangenen November bereits zahlreiche renommierte Architekten aus ganz Deutschland in Bremen vor Ort, sie ließen sich von Holzbau Brockhaus inspirieren hinsichtlich weiterer Projekte, zu denen die Gespräche bereits laufen. Auch Vertreter verschiedener Landkreise besuchten bereits den Wohnpark, um sich über den Holzbau zu informieren. Der Projektleiter freut sich, dass der Holzbau auch in Südoldenburg immer sichtbarer wird und an Bedeutung gewinnt. Nachhaltigkeit wird großgeschrieben, Holzbau ist auf dem Vormarsch: "Wir brauchen nicht mehr in die weite Welt fahren, um modernen Holzbau zu präsentieren", sagt Alfred Kathmann. "Der Ellener Hof ist ein zigartiges Projekt. Das ist eine besondere Auszeichnung und große Ehre für uns, die Vielzahl an Projekten dort zu realisieren", erläutert Alfred Kathmann. Und: "Vertrauen ist ganz wichtig, dieses haben wir uns von den Auftraggebern erarbeitet." So wurden auch die zwischenzeitlichen Preissteigerungen gemeinsam mehr wie gut gemeistert." Insgesamt wurden in diesen Gebäuden bisher 2290 Kubikmeter Holz, 47,5 Tonnen Stahl, 140.000 Verbindungsmittel, 21.815 Quadratmeter Fassadenfläche verbaut. Dabei liefert Holzbau Brockhaus Präzision in Holz - und das zuverlässig, qualitätsbewusst und innovativ - seit über 50 Jahren.  "Es läuft total reibungslos. Ein besonderer und großer Dank geht an unsere Mitarbeiter, die die tägliche Arbeit vor Ort verrichten", sagt Alfred Kathmann mit Stolz angesichts des bereits Erreichten und voller Vorfreude auf die weitere Arbeit am Vorzeigeprojekt "Ellener Hof".

Christian Rau hilft als kaufmännischer Leiter und Prozessmanager mit, Holzbau Brockhaus neu zu strukturieren

02.04.2022

Christian Rau hilft als kaufmännischer Leiter und Prozessmanager mit, Holzbau Brockhaus neu zu strukturieren

Seit Anfang 2022 ist Christian Rau bei Holzbau Brockhaus als kaufmännischer Leiter sowie Prozessmanager tätig. Als ausgebildeter Steuerfachangestellter, lebt er in Dinklage und war zuvor als IT- und Systemhaus-Leiter tätig. Er kümmert sich um die IT und unterstützt die Geschäftsleitung in strategischen Fragen. Der 46-Jährige, der Musik und Kochen zu seinen Hobbys zählt, kümmert sich um die Neustrukturierung des Unternehmens und Ausarbeitung eines gelebten Organigramms. "Wir möchten kein starres Konstrukt auf einem Blatt Papier, wir möchten dieses als Vorlage für unsere internen Prozesse verwenden", sagt Christian Rau. Er möchte die zukunftsorientierte Ausrichtung des Unternehmens in enger Zusammenarbeit mit Andre Brockhaus planen, umsetzen und Holzbau Brockhaus als innovatives Unternehmen am Markt etablieren. Die Prüfung der Arbeitsabläufe und Prozesse sowie eine höchstmögliche Ausschöpfung von IT im Zusammenspiel mit dem ERP System, gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich des Dinklagers. "Hier steht aktuell alles auf dem Prüfstand. Ein Vorteil ist sicherlich die nicht vorhandene und oft zitierte Betriebsblindheit. Generell profitiere ich von der langjährigen Erfahrung als IT-Consultant und den Einblick in verschiedene Branchen, die mich früher im Berufsalltag begleitet haben." Auch die digitale Zusammenarbeit und der Datenaustausch mit anderen Unternehmen sind Themen, denen Christian Rau sich intensiv widmen wird. "Mit dem neuen Gebäude/Standort wollen wir eine neue Struktur schaffen – das Stichwort lautet Brockhaus 2.0", erklärt er und hat viel Freude an seiner neuen Aufgabe: "Es ist für mich eine komplett neue Herausforderung mit ganz anderen Themengebieten, da ich aus einer anderen Branche komme. Das macht es auch so reizvoll", erklärt Christian Rau, der bereits voll im Team integriert ist und sich darauf freut, das Unternehmen Holzbau Brockhaus gemeinschaftlich mit motivierten Kollegen sukzessive neu zu strukturieren.

Hendrik Ottermann behält als Bauleiter bei Holzbau Brockhaus stets den Überblick

27.03.2022

Hendrik Ottermann behält als Bauleiter bei Holzbau Brockhaus stets den Überblick

Er behält stets den Überblick über das große Ganze: Hendrik Ottermann ist seit Juli 2021 als Bauleiter bei Holzbau Brockhaus beschäftigt. Der 34-Jährige aus Barnstorf absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Zimmerer und machte anschließend den Bautechniker. Als Bauleiter koordiniert er die verschiedenen Unternehmen, steuert sämtliche Abläufe und ist im weitesten Sinn auch für den Einkauf zuständig. "Ich koordiniere alles, was koordiniert werden muss", sagt er lächelnd und ergänzt: "Die Arbeit ist unheimlich abwechslungsreich, ich habe mit vielen Menschen zu tun. Als Generalunternehmer gehört für uns die Kooperation mit vielen Gewerken oft dazu." Und: "Ich finde den Umgang mit Holz schön, wir haben einen hohen Vorfertigungsgrad, rundherum eine spannende Geschichte." Aktuell betreut Hendrik Ottermann, der für den SV Jura Eydelstedt Fußball spielt, ein ganz besonderes Projekt: Den Neubau der Produktionsstätte von Holzbau Brockhaus am Dinklager Ring. "Es geht schnell voran, das Hallensystem ist gut", berichtet er. Drei Hallen entstehen auf dem Areal. Halle 1 wird die Fahrzeughalle, in Halle 2 wird sich die Abbundanlage befinden und in Halle 3 die Produktionsanlagen. "Die Holzstruktur bei Halle 3 steht, derzeit machen Dachdecker die Außenfassade und das Dach fertig", erläutert Hendrik Ottermann. In Kürze erfolgt die Aufstellung von Halle 2. Die Technowood-Produktionsanlage wird in Halle 3 stehen und so etwas wie das Herzstück des neuen Standortes und Zentrum der Produktion bilden. Halle 3 wird 3500 Quadratmeter groß. In der 3000 Quadratmeter großen Halle 2 werden unter anderem Hölzer zugeschnitten und Module gebaut. Im Dezember 2021 begannen die Arbeiten, Ende 2022 soll ein Großteil davon abgeschlossen sein, so dass Anfang 2023 der Umzug erfolgen kann. Hendrik Ottermann freut sich auf den neuen Standort: "Die Verkehrsanbindung ist deutlich besser, wir haben mehr Platz, die Hallen sind größer und bieten die Möglichkeit, die Produktionskapazitäten deutlich zu erhöhen." Der Neubau der Produktionsstätte von Holzbau Brockhaus ist längst nicht das einzige Projekt, mit dem Hendrik Ottermann derzeit betraut ist, aber eins, das ihm und allen Kollegen besonders am Herzen liegt. Und er ist sehr gespannt darauf, welche Projekte er in der Zukunft noch als Bauleiter bei Holzbau Brockhaus umsetzen darf.

Zwei Arbeitsjubiläen bei Holzbau Brockhaus

04.01.2022

Zwei Arbeitsjubiläen bei Holzbau Brockhaus

Doppelter Grund zur Freude bei Holzbau Brockhaus: Bernhard Bornhorst und Stefan Muhle feierten nun Arbeitsjubiläum. Bernhard "Bohne" Bornhorst ist seit 40 Jahren bei Holzbau Brockhaus im Betrieb und spielt eine wichtige Rolle für die Geschäftsleitung und seine Kollegen. Er ist für sämtliche Tätigkeiten auf dem Betriebsgelände zuständig, bedient und organisiert die gesamten Vorarbeiten der Holzrahmenbauproduktion. Trotz eines schweren Betriebsunfalls vor langer Zeit ist er stets im Dienste der Firma täglich mit vollem Einsatz dabei. Er ist auch für viele Belange der Betriebsführung und der Belegschaft als Ansprechpartner zuständig und die gute Seele des Betriebes. Dank seiner Mithilfe hat sich das Lager des Betriebs, wo der Jubilar federführend tätig war und ist, sehr positiv entwickelt und ist stets gut organisiert. Vom Wareneingang bis zum Anleiten von Arbeiten an Kollegen bedient er auch dort weites Feld von Aufgaben. "Wir danken ihm für die gesamte Leistung und wünschen ihm und seiner Familie gesundheitlich weiterhin viel Glück und einen lebensfrohen Gang zur Arbeit", heißt es von Geschäftsführer André Brockhaus. Stefan Muhle feiert sein zehnjähriges Betriebsjubiläum. Er hat sich ausgebildeter Tischler immer mehr als einer der führenden Mitarbeitern im Bereich Holzbau entwickelt. Er ist Hauptansprechpartner bei den Themen Fenstereinbau und Innenausbauarbeiten bis hin zu Holzrahmenbaurichtarbeiten mit Kranführeraufgaben. All diese Aufgaben hat er sich in den letzten zehn Jahren angeeignet. Er ist für die Entwicklung der Firma stets überaus bemüht und spricht auch im Sinne der Firma gegenüber den Kunden alle Sachverhalte ab. "Durch die Einführung der Fenstereinbauten in unserer Halle hat er maßgeblich auch in dem Bereich sein Fachwissen und Tätigkeitsdrang unter Beweis gestellt. Wir danken ihm und seiner Familie für seine stets offene Art und lösungsorientierte Unterstützung der Betriebsleitung", sagt André Brockhaus.

Mitarbeiter der Dachdeckerei Ruholl erhalten langfristige Perspektive in der Dachbau Brockhaus GmbH

10.10.2021

Mitarbeiter der Dachdeckerei Ruholl erhalten langfristige Perspektive in der Dachbau Brockhaus GmbH

Viele Dinklager Handwerker kennen sich untereinander sehr gut und pflegen freundschaftliche Beziehungen. Und sie arbeiten gemeinsam an Lösungen, um Herausforderungen zu meistern, den Wirtschaftsstandort Dinklage zu stärken und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Sehr gutes Beispiel dafür sind André Brockhaus, Geschäftsführer von Holzbau Brockhaus, und Werner Ruholl, Inhaber der Dachdeckerei Ruholl. Denn sie haben nun einen Weg gefunden, der den Mitarbeitern der Dachdeckerei Ruholl dauerhaft sichere Arbeitsplätze in Dinklage ermöglicht. Werner Ruholl, 60 Jahre alt, möchte langsam kürzer treten, aber seinen Mitarbeitern langfristige Plansicherheit geben. „Natürlich möchte ich alleine noch das eine oder andere handwerklich ausführen, aber das muss sich ergeben. Wichtig ist, dass meine Mitarbeiter gut und sicher untergebracht sind“, sagt Ruholl. „Ich möchte mich verkleinern, aber in erster Linie möchte ich, dass die Übergabe bestmöglich abläuft.“ Er wird daher den Betrieb alleine weiter führen und fünf Mitarbeiter an Brockhaus abgeben, die dann künftig für die Dachbau Brockhaus GmbH tätig sein werden. Aufgrund der unklaren Betriebsnachfolge war es Werner Ruholl sehr wichtig, seinen Mitarbeitern früh, fünf Jahre vor Erreichen des 65. Lebensjahres, eine klare Perspektive zu bieten. Dies ist nun gelungen, wurde dem Team bereits zeitig kommuniziert und sehr positiv aufgenommen. „Es ist eine zusammengeschweißte Truppe. Sehr schön, dass sie auch eine gemeinsame Zukunft haben kann“, sagt Werner Ruholl. Allen aktuellen Mitarbeitern der Dachdeckerei Ruholl wird die Anstellung bei der Dachbau Brockhaus GmbH ermöglicht, die mit der Holzbau Brockhaus GmbH an einem Standort angesiedelt sein wird, aber als eigenständige Firma fungiert. Die Dachbau Brockhaus GmbH wird zum 1. Januar 2022 gegründet. Geschäftsführer wird Jan Grever. Der Dachdecker- und Zimmerermeister war bereits in der Arbeitsvorbereitung und Bauleitung im Holz- und Industrieflachdachbereich tätig, ehe er zu Holzbau Brockhaus wechselte, wo er derzeit unter anderem in den Bereichen Arbeitsvorbereitung und Projektleitung tätig ist. Grever wird in enger Abstimmung mit Dachdeckermeister Jan Oelke und den neuen und alten Kollegen der Dachdeckerei Ruholl zusammenarbeiten. Jan Oelke ist ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma Ruholl, wo er auch die Lehre absolvierte. In 2021 schloss er dann die Meisterschule mit dem Dachdeckermeisterbrief in Mayen ab und ist seit Juni 2021 bei der Firma Holzbau Brockhaus für die Dachdeckerarbeiten vor Ort zuständig. Das Jahr 2022 ist als Übergangsphase vorgesehen, die erste große gemeinsame Baustelle soll das Errichten der neuen Betriebsstätte von Holzbau Brockhaus in der Bahler Weg, unweit des Standortes der Dachdeckerei Ruholl, sein. Am neuen Standort soll es auch einen separaten Bereich für die Dachdeckerei geben. „Die Maschinen und Geräte übernehmen wir zum Teil von Ruholl, zum Teil werden sie neu angeschafft“, beschreibt André Brockhaus. „Werner und ich sind im Gespräch vor einiger Zeit mal auf den Gedanken gekommen, der sich dann verfestigt und zu der Entscheidung geführt hat“, erläutert André Brockhaus. Schlüsselfertiges Bauen spielt bei Holzbau Brockhaus eine große Rolle. „Die Kunden beauftragen ein Stück Haus und wir betreuen den Prozess mit unserem technischen Know-How von A bis Z“, schildert André Brockhaus. „Die neue Firma ermöglicht es uns, den Zeitrahmen bei Projekten enger zu stricken und die Arbeiten intern noch besser zu koordinieren“, schildert Jan Grever. „Wir können künftig ganz eng gewerkeübergreifend arbeiten, sofort nach der Holzbauleistung können die Dachbauarbeiten ausgeführt werden. Das wird die Abläufe verbessern“, freut sich André Brockhaus. Werner Ruholl erläutert: „Die neue Konstellation ist ein Riesen-Mehrwert für die Kunden. Er bekommt alles aus einer Hand, Abstimmungen zwischen den Gewerken können nun ganz unkompliziert intern erfolgen.“ „Wir sind uns einig, in allen Belangen. Die Kunden können sich ab sofort mit Anfragen bei Jan Grever melden. Einige Anfragen hat es bereits gegeben. Wir führen die ortsnahe Arbeit gerne fort. Dazu gehören Reparaturen, die sofort ausgeführt werden, und große Ausschreibungsprojekte“, sagt André Brockhaus. „Aber auch weiterführende Aufgaben auf anderen Dächern sind ein von uns gesteckter Aufgabenbereich.“ „Wir steigen auch bei anderen aufs Dach“, stellen alle drei Geschäftsführer lachend fest. Auch die Ausbildung wird bei den zwei Meistern natürlich weitergeführt, so wie es bei Werner Ruholl, dem Innungsmeisterbetrieb, seit jeher war. „Wir sind schon auf der Suche nach Nachwuchskräften“, sagt Jan Grever. „Wir legen Wert auf eine Ausbildung durch Fachkräfte. Und wer sich bei der Dachbau Brockhaus GmbH zum Dachdecker ausbilden lässt, bekommt auch Einblicke in das Zimmererhandwerk.“ Eine reizvolle Perspektive und sehr hilfreich für das weitere Berufsleben. Werner Ruholl ist sehr froh über die gefundene Lösung: „Ich habe auch eine soziale Verantwortung meinen Mitarbeitern gegenüber. So lasse ich sie nicht im Regen stehen und sie haben Planungssicherheit. Auch alle Gewährleistungen der Dachdeckerei Ruholl bleiben natürlich bestehen. Es geht weiter, nur unter einem anderen Namen.“ „Wir sind sehr glücklich, dass wir diese Lösung gefunden haben, wir schauen zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit“, äußert André Brockhaus abschließend.

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