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Integrationslotsen erhalten ihre Zertifikate

23.03.2016

Integrationslotsen erhalten ihre Zertifikate

Nach 48 Stunden Grundlagen zu den Themen Rahmenbedingungen der Zuwanderung, zu gesetzlichen Bestimmungen verschiedener Wege zur Integration, zu Kommunikationsmodellen, Einsatzbereichen und Netzwerken erhielten nun 18 Teilnehmer des Integrationslotsenkurses in Dinklage ihre Zertifikate. In dem Kurs haben sich nun die Teilnehmer aus Dinklage und eine Lotsin aus Steinfeld entsprechendes Hintergrundwissen für ihr ehrenamtliches Flüchtlingsengagement angeeignet. Nun erhielten die Teilnehmer des Kurses, den das Caritas-Sozialwerk in Kooperation mit dem Bildungswerk Vechta und der Stadt Dinklage angeboten hatte, ihre Zertifikate. Einen besonderen Dank richteten die beiden Referentinnen und die Teilnehmer an die evangelische Kirchengemeinde, die das Gemeindehaus für die Treffen des Kurses zur Verfügung gestellt hatte. Einen Unterschied zu vielen bereits absolvierten Kursen machte Sakinah Sulehria aus. Die Nachfolgerin von Bernd Schwarting, die nun für den Jugendmigrationsdienst (JMD) des Caritas-Sozialwerkes zuständig ist, sagte: „Es waren einheimische Dinklager, die sich mit den Inhalten für ihre ehrenamtliche Arbeit gewappnet haben“. Das sei in vielen vorausgegangenen Kursen nicht der Fall gewesen. Sulehria bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr Engagement. „Ihr seid ein wichtiges Puzzlestück in der Willkommenskultur“, sagte Sulehria. Die JMD-Referentin hatte die Kursleiterin Kateryna Ostashko bei der Durchführung des Integrationslotsenkurses unterstützt. Ostashko hatte mit den Teilnehmern unter anderem auch die ehrenamtliche Fahrradwerkstatt auf der Hörst und die Flüchtlingsunterkunft auf Burg Dinklage besucht. Im Herbst des vergangenen Jahres hatten CSW-Mitarbeiter Bernd Schwarting und Stephan Blömer vom Bildungswerk Vechta den Integrationslotsenkurs gemeinsam mit Peter Heythausen vom Familienbüro der Stadt Dinklage auf den Weg gebracht. Finanziert wurde das Angebot aus Fördermitteln des niedersächsischen Sozialministeriums. Die Integrationsbeauftragte des Landkreises Vechta, Katrin Eger, gratulierte ebenso wie der stellvertretende Bürgermeister Robert Blömer. „Für diejenigen, die zu uns kommen, ist es wichtig, dass sie Menschen treffen, die ein offenes Herz haben“, so Blömer. Die Kursteilnehmer zogen ein durchweg positives Fazit ihres Kurses. Den Dank an die Kursleiterinnen richtete stellvertretend Hedwig Heinemann: „Durch Eure Arbeit sind wir auch persönlich ein ganzes Stück weitergekommen. So habt Ihr uns den Rücken gestärkt“. Magdalene Schaller, eine weitere Teilnehmerin, berichtete in ihrem Rückblick, dass es wichtig sei, die Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu kennen. Schaller berichtete weiterhin, dass es für die Ehrenamtlichen von großer Bedeutung sei, stets auch den Kontakt zu den hauptamtlich Beschäftigten zu halten. Zu denen zählt unter anderem auch der Leiter des Dinklager Familienbüros, Peter Heythausen, der selbst an dem Kurs teilgenommen hatte. Beeindruckt von der Vielfalt der Projekte – unter anderem auch durch den Verein „Dinklage setzt sich ein“ -, die es bereits in Dinklage gibt, zeigte sich Jutta Bruns. Sie war eigens aus Steinfeld nach Dinklage gekommen, um sich hier als Integrationslotsin zu qualifizieren. Text/Foto: Stadt Dinklage...

Steigende Abwassermengen: OOWV rüstet Kläranlage Dinklage für die Zukunft

19.03.2016

Steigende Abwassermengen: OOWV rüstet Kläranlage Dinklage für die Zukunft

Mit einer Millionen-Investition rüstet der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) die Kläranlage in Dinklage für die Zukunft. Steigende Abwassermengen durch florierende Baugebiete und Industrie machen den Ausbau notwendig. Für den symbolischen Baustart griffen die Geschäftsführer Karsten Specht, Peter Kaufmann, Bürgermeister Frank Bittner und der Leiter der Kläranlage, Karsten Blömer, zum Spaten. „Der Ausbau ist für die Stadt Dinklage von herausragender Bedeutung. Denn ebenso wie die Versorgung mit Trinkwasser ist auch die Entsorgung von Abwasser entscheidend für die Entwicklung einer Region“, sagte Karsten Specht in seiner Ansprache. „Die Stadt Dinklage ist erfreut darüber, dass der Spatenstich für die Sanierung der Dinklager Kläranlange erfolgt“, so Bürgermeister Frank Bittner. "Der Ausbau unserer Kläranlage stellt nicht nur einen wichtigen Schritt zur weiteren Verbesserung der Wasserqualität, sondern auch für die zukünftige Wohnbau- und Gewerbeentwicklung unserer Stadt dar“, so Bittner weiter. Der OOWV ist seit dem Jahr 2005 für die Abwasserentsorgung in der Stadt Dinklage zuständig. Die Kläranlage reinigt rund 700.000 Kubikmeter Abwasser pro Jahr. Durch den Umbau wird die Kapazität von derzeit 18.000 auf 25.000 Einwohnerwerte erhöht. Die Investition wird zu einer Steigerung des Abwasserentgelts von rund 80 Cent je Kubikmeter führen. Der Umbau war Bestandteil des Übernahmevertrags. Ursprünglich wollte der OOWV die Kläranlage weiter entfernt von der Wohnbebauung neu errichten. Dafür fand sich jedoch nicht die passende Fläche. „Wir mussten umdisponieren. Die weitere Senkung von Emissionen ist ein wichtiger Teil unseres Konzepts, um die Nachbarschaft vor Gerüchen und Geräuschen zu schützen“, sagte Specht. Deshalb werden beispielsweise ein Gasspeicher und ein Faulturm in der Nähe der Wohnsiedlung entfernt. Der Umbau erfolgt bei laufendem Betrieb. Zunächst werden die neuen Anlagen gebaut und in Betrieb genommen: ein Klärschlammspeicher, ein neues Belebungsbecken, ein Nachklärbecken, ein Zulaufpumpwerk und ein Betriebsgebäude. Anschließend folgt der Rückbau alter Anlagen, darunter ein Ausgleichsbecken, das alte Betriebsgebäude, der alte Gasspeicher und Faulturm. „Die umweltschonende und professionelle Entsorgung des Abwassers muss jederzeit gesichert sein. Diese Aufgabe stellen unsere Mitarbeiter um Dienststellenleiter Karsten Blömer rund um die Uhr sicher. Dafür danke ich Ihnen ganz besonders“, erklärte Specht. Die Fertigstellung der Kläranlage ist für 2017 geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 4,3 Millionen Euro.    Text: Meister (OOWV) / Foto: Westermann (Stadt Dinklage)...

Der Wohnpark Alte Weberei bietet seniorengerechtes Wohnen

16.03.2016

Der Wohnpark Alte Weberei bietet seniorengerechtes Wohnen

Der von Immo Schewe errichtete Wohnpark Alte Weberei (Lange Straße 40) bietet seniorengerechtes Wohnen. Die Fertigstellung erfolgte im Juni 2016 24 Wohnungen barrierefrei, speziell für ältere Menschen und für Menschen mit Pflegebedarf die Wohnungen sind in der Größe von 50 bis 80 Quadratmetern und mit einer Küche, einem Balkon, und einem Abstellraum direkt neben der Wohnung ausgestattet ein Fahrstuhl befindet sich im Haus im Erdgeschoss wird die Sozialstation mit ihrem Pflegedienst einziehen und 24-Stunden-Betreuung und Pflege für die Hausbewohner anbieten der Gemeinschaftsraum kann von allen Bewohnern oder Interessenten genutzt werden zu der Wohnanlage gehört auch eine Grünanlage mit schönen Sitzplätzen, die von den Hausbewohnern genutzt werden können Unterstellplätze für Fahrräder und Carports für Autos sind für alle Bewohner vorhanden Nachfolgende Grundrisse geben einen detaillierten Überblick über mögliche Zuschnitte der einzelnen Wohnungen:  Ansprechpartner für Interessenten ist Herr Jens Mähs, Leiter der Sozialstation in Dinklage (Tel. 04443/961930, Lange Straße 23). Die Geschäftszeiten der Sozialstation sind montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr, montags, mittwochs und donnerstags zudem von  14.30 bis 17 Uhr. Nach Vereinbarung ist die Sozialstation zudem 24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar. Die Sozialstation St. Anna ist ein wichtiger Baustein im Netzwerk der St. Anna Stiftung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team der Sozialstation St. Anna bieten individuelle Pflege, Betreuung und Beratung für Hilfebedürftige zu Hause an. Und das rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag! Das Spektrum der Hilfeangebote ist groß. Die Sozialstation St. Anna leistet professionelle Kranken- und Altenpflege zu Hause und bietet darüber hinaus auch Unterstützung in der hauswirtschaftlichen Versorgung und in der Beratung der individuellen Versorgung an. Das Team der Sozialstation St. Anna setzt nunmehr seit über 30 Jahren seine Kompetenz und Erfahrung in der häuslichen Pflege ein. Die Sozialstation St. Anna ist sowohl in der ambulanten Kranken- und Altenpflege als auch in der Haushaltshilfe tätig. Als selbstständige Einrichtung ist die Sozialstation in das Netzwerk der pflegerischen und therapeutischen Dienste innerhalb der St. Anna Stiftung fest eingebunden. Die Geschäftsführung erfolgt durch die Stiftung. Qualität und damit professionelle Pflege kranker und alter Menschen zu Hause werden in der Sozialstation groß geschrieben. Das qualifizierte Team der Sozialstation garantiert individuelle Pflege, Betreuung und Beratung für Hilfebedürftige zu Hause. Dabei stehen sowohl die professionelle Pflege zu Hause, die Kranken- und Altenpflege als auch die hauswirtschaftliche Versorgung auf dem Programm. Grundlage des fachlichen Handelns ist ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem. Rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag, sind die Mitarbeiter der Sozialstation St. Anna im Einsatz. Dabei können Pflegedürftige dauerhaft oder auch im Krankheitsfall zeitlich begrenzt in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld unterstützt werden. Auch in der Sozialstation St. Anna wird das Pflegekonzept individuell auf die persönlichen Bedürfnisse eines jeden Menschen abgestimmt. Ziel ist es dabei immer, die Selbstständigkeit des Pflegepatienten auf Dauer zu erhalten und – soweit möglich – weiter zu fördern. Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen das christliche Menschenbild, die Hinwendung zum Nächsten und die Sorge um das Wohlergehen unserer Mitmenschen. (Leitsatz der Sozialstation) ...

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