20.02.2026
Zwischenfazit nach erster Inventur – und der Blick nach vorn
Die Stöberstube Diekmann zieht Bilanz nach der Neueröffnung und startet mit vielen Ideen ins neue GeschäftsjahrEin gutes halbes Jahr nach der Neueröffnung am 26. Juni 2025 zieht die Stöberstube Diekmann ein sehr positives Zwischenfazit. Inhaberin Anne Kögel übernahm das zuvor von der Thalia-Gruppe geführte Geschäft und führte nahezu das gesamte, erfahrene Team weiter. Selbst Kater Mau blieb der Stöberstube treu. Anne Kögel: „Für uns war klar: Der Name Diekmann bleibt – und mit ihm die Haltung. Wir wollten Bewährtes bewahren und mit frischen und lebenswerten Ideen beleben“.Auch das starke Team der Poststelle blieb Anne Kögel in der Stöberstube erhalten. Die Damen sind mit altem – und neuem Elan dabei und bringen auch weiterhin ihr ganzes Know-How mit ein.
Neustart mit Hürden – und viel RückenwindDer Übergang brachte große Aufgaben mit sich:- Das komplette Thalia-Sortiment wurde ausgelagert, Räume gründlich saniert – inklusive einem neuem Bodenbelag, der erst nach dem Ausräumen sichtbar nötig wurde.- Ein neues Sortiment aus Büchern, Spielwaren, Schreibkultur und Geschenkartikeln wurde zusammengestellt, erfasst und in ein neues Warenwirtschaftssystem überführt.- Auch das Kassen- und Bezahlsystem wurde neu aufgesetzt. Die anfänglichen Kinderkrankheiten des Systems, die Ausfälle und Probleme sind mittlerweile im Griff, das Personal ist geschult und alles läuft weitestgehend reibungslos.- Die Post und die Lottostelle bleiben weiterhin bestehen.„Ohne die tatkräftige Hilfe lokaler Unternehmen, vieler Freundinnen und Freunde und unserer Familien wäre das nicht zu stemmen gewesen“, betont Kögel.
Stöbern, bleiben, wiederkommen: starke Annahme im ersten JahrDie erste Inventur bestätigt das Gefühl aus dem Alltag: Bücher, Spiele und Schreibwaren werden „durchweg positiv“ angenommen; die Frequenz ist hoch, der Absatz stark. „Wir sind überwältigt vom Zuspruch und der Treue – und davon, wie sehr dann doch Beratung, Service und Freundlichkeit geschätzt werden“, freut sich Anne Kögel.Besonders gefragt waren Services, die den Alltag erleichtern – etwa wie der Schulbuchservice, bei dem Eltern bequem per WhatsApp bestellen konnten und in Zukunft auch weiter können. Das Veranstaltungsprogramm (Lesungen, Aktionen, Spielenachmittage) war nahezu ausverkauft, das Feedback „überwältigend“. Mittlerweile ist auch die Website mit Online-Shop (stoeberstube-diekmann.de) am Start und ergänzt die abwechslungsreiche Social-Media-Präsenz.
Ein Ort für BegegnungDie Stöberstube hat sich in wenigen Monaten als Treffpunkt für alle Generationen etabliert – ein Ort zum Stöbern, Reden, Mitmachen. „Genau das war unser Ziel: Nostalgie trifft Neugier – ein Laden, der an frühere Diekmann-Zeiten erinnert und gleichzeitig zeitgemäß ist“, sagt Kögel.Der Austausch mit den Kunden ist herzerfrischend, berührend und bereichernd. Die Mission, ein Anlaufort für jung und alt zu werden, ist geglückt. “Außerdem sind wir der Notinsel angeschlossen und bieten so Kindern und Jugendlichen einen sicheren Rückzugsort, wenn sie sich auf dem Nachhauseweg oder zur Schule unsicher fühlen”, sagt Anne Kögel.
Lernprozesse und HerausforderungenDer Anfang war zwar anstrengend, aber geprägt von positiver Vorfreude und den Visionen für das neue Geschäft.Dass in der Anfangsphase nicht alles glatt laufen würde, war dem ganzen Team klar. Allerdings gestaltete sich die Einarbeitungszeit mit teilweise schwieriger Einarbeitung in die völlig neue Hard- und Software. Dies ging mit Ausfällen und seltsamen Fehlern einher, die dann auch erst einmal verstanden und nach und nach ausgebügelt werden mussten.Was allerdings der positiven Stimmung einen Dämpfer versetzte, war die hohe Zahl an Ladendiebstählen. Sichtlich betroffen sagt Anne Kögel: “Ich glaube immer an das Gute im Menschen, an die Ehrlichkeit, und dachte auch, dass ich das im Laden etablieren kann. Ich wollte nie eine Überwachung oder Kontrolle einführen, oder war darauf aus, Täter zur Anzeige zu bringen. Nachdem wir aber festgestellt haben, dass wirklich zu viel gestohlen wurde, mussten wir doch dazu übergehen. Wir starteten mit zwei Kameras und sind nun bei sechs, und seitdem geht die Zahl der Diebstähle zurück. Wann wir sehen, dass etwas gestohlen wurde, können wir rückwirkend sehen, wer das war, und bringen das auch konsequent mit Videobeweis zur Anzeige.”
Ausblick 2026: Karte, Abo, neue VeranstaltungsreiheAuf Basis des starken Starts stellt die Stöberstube die Weichen für das neue Geschäftsjahr:- Kundenkarte: Vorteile für alle, die regelmäßig einkaufen.- Bücher-Abo: als Geschenk oder für sich selbst – 6 oder 12 Überraschungsbücher im Jahr, liebevoll vom Fach-Team ausgewählt.- Neue Veranstaltungs-/Workshop-Reihe: Gespräche mit Autorinnen und Autoren laufen, weitere Formate sind in Planung.- Wohlfühlservice: Vom Einpacken bis zur Titelrecherche – der persönliche Service bleibt Kern des Konzepts.„Unser Motto für 2026 lautet: weiter so – mit viel Herz, Offenheit und Dankbarkeit. Wir nehmen die vielen Anregungen aus 2025 mit und bauen das Programm aus“, fasst Kögel zusammen.
Über die Stöberstube DiekmannDie Stöberstube Diekmann führt eine liebevoll kuratierte Auswahl an aktuellen Büchern, ausgewählten Spielwaren und hochwertiger Schreibkultur – mit kompetenter Beratung durch ein erfahrenes Team. Neben dem Ladenbetrieb gehören Lesungen, Aktionen lokaler Anbieter, Spielenachmittage und Serviceangebote (u. a. Schulbuchbestellungen) zum Profil. Ziel ist ein lebendiger Kultur- und Begegnungsort im Herzen von Dinklage....